Dienstag, 17. April 2007
14. April: Sonkran Fest in Sukhotai
Erst einmal vielen Dank fuer die vielen Emails, die ich auf mein Online Tagebuch erhalten habe. Darueber habe ich mich sehr gefreut. Scheinbar ist e seine gute Idee, ueber dieses Medium im Kontakt mit meiner Heimat zu bleiben. Und ausserdem ist es ideal, um meine Eindruecke gleich festzuhalten. Auf vielfachen Wunsch werde ich noch ein paar mehr Fotos einzustellen. Das macht die Sache natuerlich auch spannender…

Ich werde auch versuchen, die Emails in den naechsten Tagen zu beantworten, aber bitte habt Verstaendnis dafuer, dass ich nicht 5 Stunden am Tag in einem dunklen Internet Café sitzen moechte.



So jetzt aber wieder zurueck zu meinem Tagebuch. Sukhotai ist die Wiege Thailands, hier war der erste Sitz der Koenige vonThailand bevor sie nach Bangkok vertrieben wurden. In Sukhotai und in ganz Thailand wird an diesem Wochenende das Neujahrsfest gefeiert. Das Wochenende dauert dabei von Donnerstag bis Montag.

Als wesentlicher Brauch wird dabei Spritzen bzw eimerweise Verschuetten von Wasser eingebuergert. Dabei werden alle Personen oder Autos, die auch nur in die Naehe des Wirkungsbereiches von Wasserpistolen bis hin zu panzerfaustartigen Ungetuemenen oder Wassereimer kommen, mit Wasser uebergossen. Da gibt es auch kein Pardon oder “bitte nicht, ich habe meine Kamera dabei und wollte doch nur Sightseeing machen” Man muss auch noch lachen und frohes neues Jahr wuenschen. Das ist sehr lustig, da von morgens bis abends die Menschen durch die Stadt mit ihren Pick-ups fahren und von am Strassenrand stehenden Wasser-Guerillakaempfern beschossen werden. Auf den Pick-ups befinden sich dann riesige Bottiche mit Wasser, die auch noch mit Eisbloecken scharf gemacht wurden, damit man fast einen Herzinfarkt abbekommt, wenn man das 6 Grad kalte Wasser kopfueber uebergegossen bekommt. Der Trubel hoert erst auf wenn die Sonne weggeht und die Lippen von den Leuten vor Kaelte bereits blau angelaufen sind und der Zitterfrost sich auf den Pick ups breit macht. Hier ein paar EIndruecke.




Ich habe am Anfang nur zugesehen, mir dann aber auch eine Wasser-Bazooka gekauft und alles abgeschossen (insbesondere die weiblichen Targets :-) was mir vor die Flinte kam.

Das wunderschoene an diesem Tag war, dass durch das Festival grosse Feierlichkeiten in Sukhotai organisiert wurden.






Nachmittags fanden dann die Wahl der Schoenheitskoenigin statt, es wurden die besten Wagen der Prozession gewaehlt. Irgendwie hat mich eine der Prinzessinnen immer so suess angelacht...



Und abends gab es Dorftanz und Dorf-Kick Boxing.



Und das schoenste war, dass die Tempel nachts erleuchtet wurden. Alles war sehr natuerlich, da keine Touris oder fast keine da waren. Ich habe eine Menge wunderschoener Fotos gemacht, hier eine kleine Auswahl.






Aber eigentlich hat der Tag ganz anders begonnen. Ich bin sehr frueh aufgestanden, bin im Morgengrauen zu der historischen Tempelstaette gefahren und habe als erster diesen Park betreten. Es war himmlisch und so friedlich. Die Sonne hat ganz sanft die Tempel angestrahlt und ich habe Fotos wie ein Weltmeister gemacht.








Sehr anmutig die Buddha Statuen





Dies war sicherlich einer der erlebnisreichsten und schoensten Tage bisher, auch wenn die Travellerszene in Sukhotai kleiner als erwartet war und ich durch die Wahl der guten Guesthouses und des Transportmittels Flugzeug weniger Kontakt mit Travellern hatte. Aber war kein Problem, da ich die ganze Zeit total beschaeftigt war.

Da das SonKran Fest jegliche Ausfluege unterbindet, da man weder Kamera mitnehmen kann, noch sich ein Moped ausleihen kann, weil man alle 5 Sekunden einen Eimer Wasser ins Gesicht gespuelt bekommt, habe ich mich enschieden, bereits einen Tag vorher nach Chiang Mai weiterzureisen. Insbesondere deshalb, weil Chiang Mai DIE Hochburg des SOnKran Festes sein soll. Also habe ich am naechsten Morgen meine Sachen gepackt und bin gegen 9.30 Uhr nach Chiang Mai geflogen.

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Montag, 16. April 2007
12. April: 3. Tag in Bangkok
Heute habe ich mich an die Amis drangehangen, denn sie haben einen Guide engagiert, die uns Bangkok zeigen wird. Zunaechst geht es in den Grand Palace. Ich bin noch keine 5 Minuten in dem Palast, da kommt der Schweiss schon aus allen Poren.



Der Palast ist ueberwaeltigend, das meinen die anderen 50,000 Leute, die mit uns da sind auch. Aber diese Kunstfertigkeit! Diese goldenen Tempel und Buddha/Statuen! Wahnsinn!

Leider muss man in diesem Palast lange Hosen und geschlossene Schuhe tragen, das gibt mir den Rest. In den Tempeln ist es etwas kuehler, da ist die Hitze leichter zu ertragen.





Danach ging es ab auf die Kanaele nach Thonburi, der Nachbarstadt von BKK. Hier spielt sich das Leben wirklich noch auf den Wasserwegen und Kanaelen ab, so wie frueher auch in Bangkok. Herrliche Fahrt bei frischem Wind in einem SPeedboot.





Zum Abschluss schauen wir uns den liegenden riesigen Buddha an und noch ein paar Tempel in der Stadt. Wieder ein sehr beeindruckender und erlebnisreicher Tag. Abends habe ich mir dann eine Massage fuer 5 EUR gegoennt, einfach herrlich…




Danach sind wir zum ABschluss noch einmal alle zusammen (die Amis und ich) losgezogen, waren in der Sirocco Bar im State Tower im 84 Stock mit Blick auf die ganze STadt von der Dachterrasse. Wow, das haut Dich einfach um. Jazzmusik im Freien in 300m Hoehe, das ist schon ein einmaliges Erlebnis.

Und danach? Richtig zum Abschluss noch ein mal Party, dieses mal zunaechst in der Q-Bar (eigentlich enttaeuschend) und danach wieder im Bed Supperclub (geile abgerockt)

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Sonntag, 15. April 2007
11. April: 2. Tag in Bangkok
Heute sollte der grosse Sightseeing Tuk Tuk Rip Off Tag werden...

Nachdem ich schoen ausgeschlafen, mein Fruechtejoghurt mit Muesli und frischen Saft fuer 3 EUR verzehrt hatte, habe ich mich auf den Weg gemacht die Stadt zu erkunden. Dabei bin ich auf die psychologischen Tricks der ueberaus cleveren Tuk Tuk Fahrer und ihrer Kompagnons reingefallen.

Der Tuk Tuk Fahrer wollte nur 30 Baht fuer die Fahrt am Nachmittag, dass sind 70 Cent. Dafuer wollte er mir viele tolle Dinge zeigen ausser den Koenigspalast, da dieser geschlossen war. Ich natuerlich gleich eingestiegen und schon gings los. AM Anfang lieg auch alles glatt, er zeigte mir einige schoene Tempel.






Dann wollte er mich zu einem Schneider fahren. Ich wollte zunaechst nicht. Am naechsten Tempel, der sehr verlassen war und ich der einzige Touri weit und breit, spricht mich so ein Thai an und erzaehlt mir, dass er beim Militaer ist und blabla. NA jedenfalls fragt er mich, wie ich hierher gekommen bin, weil dass so versteckt liegt. Ich sage ihm, ein Tuk Tuk hat mich hergebracht, dann meint er ich sollte aufpassen, aber der Schneider, den der Tuk Tuk vorgestellt hat, waere super Klasse und alle Generaele wuerden sich ihre Uniformen dort schneidern lassen. Das hat mich natuerlich hellhoerig machen lassen. Naja, um das Ende abzukuerzen, ich habe mir in dem Laden zwei Anzuege bestellt und habe danach in meinem Buch gelesen, dass die Qualitaet dieser Tuk Tuk Laeden schlecht sein kann. Schaun wir mal.

Ok, also nachmittags in der Hitze Tempel besucht, Moenche beim Beten beobachtet und durch die verstaubten STrassen mit dem Tuk Tuk gerast und nebenbei noch einen MAssanzug bestsellt. Eigentlich eine ganz ordentlich Touri PErformance. Aber das war noch nicht alles an diesem Tag...

Am Abend bin ich dann zum Thai-Boxen gegangen, unglaublich was die fuer einen Bodz haben. Da wird man neidisch und mit denen will man sich lieber nicht anlegen. In zwei von 7 Kaempfen wurde einer Ko geschlagen, die sind dann aber auch nicht mehr aufgestanden, sondern mussten aus dem Ring getragen werden, Ich sass ganz vorn wie alle anderen Touris. Habe vor dem Stadion ein paar Amis kennengelernt, die gerade mit ihrem Masters fertig geworden. Sehr witzige KOmbo. Mit denen bin ich dann den naechsten Tag und den Abend umhergezogen.



Nach Thai Boxen musste ich mir natuerlich auch die Sex-Shows und das St. Pauli Bangkoks anschauen. War ehrlich gesagt ziemlich primitiv, wenn sich da etwas schwergewichtige Maedels zwei Cola Flasche einfuehren oder einen Luftballon aufblasen. Wenn Du in den Laden gehst, kommen gleich drei Maedels auf dich zu, betatschen Dich und nach 30 Sekunden wollen sie Geld fuer die "Massage". Gott sei Dank war ich nicht allein unterwegs. sondern mit den Amis (zwei Maedels und zwei Typen).

Yoh, danach gings in das Nachtleben von Bangkok, wir sind in Bed Supperclub gegangen, einer der angesagtesten Clubs dA. Super coole und schicke Leute, teils Touris, aber auch viele Einheimische. Zwei Dancefloors mit House und eher Salsa. Wir haben getanzt bis 2 Uhr und dann ab mit dem Tuk Tuk auf der Suche nach einen Club, den wir dann aber nicht finden konnten.

Fast ohnmaechtig vor Muedigkeit ins Bett gefallen. Enspannung sieht wohl anders aus. Aber dafuer habe ich ja noch ein wenig Zeit...

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10. April: Flug von Dubai nach Bangkok
Morgens um 7 Uhr sind dann Daniel und ich zum Flughafen aufgebrochen, haben ein letztes Mal die Skyline bewundert und Daniel musste zurueck nach FFM waehrenddessen ich mich auf den Weg nach Bangkok gemacht habe.

Der Flug war 6 STunden lang, Deja Vu geschaut und ein wenig gedoest. Als ich am Flughafen von Bangkok angekommen bin, haben mich gleich 15 NEpper Schlepper Bauernfaenger in ein Taxi zerren wollen. "Hello! How are you, SIr? Where do you come frome? I make you a good cheap price for TAxi" WIe muss das erst wohl in Indien sein. Schrecklich.

Naja, bin dann in ein normales Taxi gestiegen und haben mich in den alltaeglich VErkehswahnsinn Bangkoks begeben, gleichzeitig meine Fluege und Hotels fuer die naechsten Tage ganz easy ueber Telefon gebucht. Bin dann in dem Hotel nahe der Khao San Road eingecheckt, dass beruehmt beruechtigte Traveller und Backpacker Center, wo auch The Beach anfaengt.

Das Hotel (New Siam Riverside) war ganz neu, klimatisiert und sehr sauber. Also ganz anders als die sonst ueblichen Zimmer auf dieser Strasse. Dafuer auch doppelt so teuer (20 Euro statt 10 pro Nacht...)

Ja der erste Tag ohne meine Freunde war schon etwas komisch. So ganz allein umherlaufen, abends Essen gehen etc. ABer ich habe mich ganz gelassen auf die Veranda einer dieser vielen Backpacker Laeden gesetzt, CHicken Curry bestellt, in meinem Reisefuehrer geblaettert und geschaut was passiert...

Zunaechst passierte erst einmal nichts. Egal,weiter in eine Bar an der Ecke der Khao San (Gullivers) und da habe ich dann ganz lustige Hollaender (Thai Airways Crew- die haben ein Leben!) und einen Iren kennenkelernt, war total witzig und ausgelassen. Haben dann noch ein paar Thai Maedels kennengelernt, sind aber sauber geblieben. Die haben uns dann noch in einen Nachtclub namens Spicy gelotst, wo viele Locals, die nicht professionell taetig sind, hingehen. Die Fahrt haben wir mit einem Tuk Tuk zu viert gemacht, der Typ hat das Gas immer schnippen lassen, so dass er vorne hoch gegangen ist mit seiner mueden Kiste. Wir haben uns totgelacht....

War sehr lustig im Spicy, ein wenig getanzt, aber ich bin dann auch totmuede nach Hause gefahren und ins Bett gefallen. ALles in allem ein sehr gelunger Auftakt in Bangkok und das Chaos ist beherrschbar, auch in Bangkok. DIese Stadt vibiriert und ueberall fahren Tuk Tuks umher. Sehr spannend.

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