Mittwoch, 30. Mai 2007
20. und 21. Mai: Ho Chi Minh City
Am naechsten Morgen haben wir zunaechst eine halbe Stunde nach einem Lokal gesucht, in dem es Brot und Marmelade gibt, weil ich nach 3 Tagen Nudelzsuppe zum Fruehstueck total unterzuckert war. Die Suche war aber leider erfolglos… Es gab wieder Reis mit zaehem Beef, ich will endlich mein Nutella und Philadephia zurueck!!!



Dann ging es mit Vollgas auf dem Ho Chi Minh Trail in die Hauptstadt. Dunc meinte, wir wuerden gegen 5 Uhr ankommen, deshalb haben wir auch die Cu Chi Tunner fuer den naechsten Tag geplant. Schienbar hat er wieder eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 45km/h unterstellt, aber nicht mit mir! Nach einigen Pausen, in denen ich auf meinen Guide warten musste (die anderen Easyrider haben schon gefragt, wo er denn steckt…) und einem mittelmaessigen bis ueblen Mittagessen sind wir dann gegen 2 Uhr in HCMC eingelaufen. Alle haben mir erzahaehlt, wie schrecklich der Verkehr mit den Millionen von Bikes ist, aber ich habe mich pudelwohl gefuehlt. Ich bin im Flow geschwommen und habe mich schnell an die harten Sitten wenns um Vorfahrt schneiden ging, gewoehnt. Dunc meinte nur ich waere ein crazy Driver und da hat er wahrscheinlich nicht ganz unrecht…



Tja, nach einer Stunde im Verkehr waren wir dann endlich auch in der City. Ich habe mich dann von Dunc geloest, weil ich einfach fuer mich allein die Stadt erkunden wollte. Bin dann gleich ins den Unabhaengigkeitspalast gefahren und danach habe ich einen Happen gegessen in einem sehr netten Lokal direkt neben dem Palast. Danach bin ich durch die Innenstadt geduest und bin dann in einen heftigen Regen geraten und musste mich klatschnass ins Hotel zurueckschlagen.



Abends waren wir dann mit Dunc und ein paar seiner Freunde in einer Flamenco Bar (Carmen) und danach noch in einer lokalen Disse. Da ich mir den abend davor die Finger verbrannt hatte, liess ich an diesem Abend gar nichts anbrennen, aber das war irgendwie auch langweilig. Die Jungs waren auch ziemlich muede so dass wir dann gegen 24 Uhr ins Hotel zurueckgefahren sind.



Am naechsten Morgen habe ich mich entschieden, nicht zu den Cu Chi Tunnel der Vietcong zu fahren, weil einfach die anfahrt zu lang gewesen waere. Stattdessen habe ich mich wieder ins Getuemmel gestuerzt, die Innenstadt mit ihren alten Kolonialgebaeuden bestaunt und war dann auch noch Shoppen. Die Zeit verflog nur so und dann war es auch schon wieder Zeit an den Flughafen Richtung Kambodscha zu fahren. Ich habe mich bei Dunc noch einmal sehr bedankt, auch wenn ich die letzten beiden Tage in HCMC auch ohne ihn gut ausgekommen waere. Habe ihm dann auch noch den Helm, den ich damals (vor fast zwei Monaten…) in Chiang Mai gelauft habe, geschenkt. Und ab ging es Richtung Angkor Wat, der Mutter aller Tempel, tief im Dschungel Kambodschas…


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