Mittwoch, 30. Mai 2007
18.-19. Mai Easyrider Tour Dalat und Zentralvietnam
hahnst, 08:49h
Nach den doch sehr erholsamen Tagen am Strand von Mui Ne und aufgrund des Umstandes, dass es fuer Kite Surfen nicht genuegend Wind gab, habe ich mich entschlossen, das Hinterland von Vietnam auf einem Moped mit einem Guide zu erkunden, einer der sogenannten Easy Rider. Mir wurde von meinen amerikanischen Freunden, die ja in einem Schnelldurchlauf asien bereist haben, ein Easy Rider empfohlen, namens Dunc. Ich hatte ihn ja schon in Nha Trang getroffen und wir haben uns dann kurzfristig via SMS verstaendigt. Nachdem ich mit einem Riesen Jeep den ganzen Weg in die Berge und nach Dalat in weniger als 4 Stunden hinter mich gebracht hatte, hat mich Dunc gleich am Hotel abgeholt und wir sind was Essen gegangen und haben ein paar Bier getrunken und ueber die moeglichen Touren gesprochen.

Es gab verschiedene Moeglichkeiten, ich habe mich dann aber fuer die 4 Tages Tour nach Ho Chi Minh City entschieden, weil ich dann einerseits das zentrale Hochland von Vietnam und HCMC sehen konnte und ich ausserdem einen weiteren Reisetag vermeiden konnte, da die Fluege nach HCMC und weiter nach Kambodscha nicht optimal liegen. Also war der Plan wie folgt:
1. Tag Fahrt nach Lak, einem Ort direct an einem See, mit Unterkunft in der alten Urlaubsresidenz des Koenigs auf dem Berg, der den See und die angrenzenden Taeler ueberragt
2. Tag Fahrt nach Nga Nghia
3. Fahrt nach Ho Chi Minh City
4. Weiterer Tag in Ho Chi Minh City und Cu Chi Tunnels
Ausserdem wollte er mir noch ein Maedel verkaufen, die dann auf meinem Scooter mitfahren sollte und fuer Stimmung in der Nacht sorgen wuerde. Ich habe aber dankend abgelehnt... Eigentlich wollte der gute Dunc mich auch noch auf sein altes Honda 110ccm Motorrad packen, aber als ich gesehen habe, wie dieses alte Teil schon unter der Last meines Rucksacks und seiner Klamotten, Werkzeug etc. aechzte, war ich sehr froh, gleich darauf bestanden zu haben, dass ich mein eigenes Gefaehrt dabei haben will.


Ausserdem habe ich die anderen Touris auf den Mopeds sitzen sehen, festgekrallt am Sitz oder fest umschlungen mit dem Vodermann, sah einfach total uncool und pussymaessig aus. In den naechsten Tagen wuerde ich noch des oefteren froh sein, dass ich mein eigenes Mopedche dabei hatte…
Der erste Tag war echt anstrengend, er fing zwar ganz gemuetlich an mit ein paar Sehenswuerdigkeiten in um Dalat. Wir haben eine Blumenfarm, eine Kaffeefarm, eine Seidenproduktion, einen Wasserfall sowie verschiedene Familien auf unserem Weg besucht und haben ab und zu auch noch ein Paeuschen eingelegt. Dunc Maschine ist schon 15 Jahre alt und jeden mal wenn wir einen Berg hoch mussten, ist die Muehle immer abgefallen und ich musste fast in Standgas fahren, damit ich den Kollegen auf der Fahrt nicht verliere. Wenn ich da noch drauf gesessen haette, waeren wir wahrscheinlich noch heute unterwegs…


Auf dem Weg nach Lak haben wir dann noch an einigen Doerfern kurze Stops gemacht und ich habe noch die Moeglichkeit, ein paar Schnappschuesse zu machen. Dunc’s Erlaeuterungen erscheinen etwas einstudiert und an allen Punkten, wo wir halten, sitzen auch schon vier anderer Easyrider mit ihren Gaesten.


Das nervt ein wenig, da man ja gerade den Touris mal aus den Weg gehen will. Nach 8 langen Stunden und brennenden Po kommen wir dann kurz vor Einbruch der Dunkelheit angekommen. Ich haette auch die Moeglichkeit gehabt, bei den Locals zu schlafen, aber das habe ich lieber gelassen, nach dem ich die Huette gesehen habe, wo die anderen Traveller uebernachtet haben. Ich war so kaputt an diesem Abend, dass ich mich gegen 18 Uhr kurz schlafen gelegen habe, und wollte eine Stunde spaeter mit Dunc essen gehen. Leider bin ich voll eingeratzt und erst gegen 20.15Uhr wieder aufgewacht. Dunc hatte bereits gegessen, und ich habe dann gluecklicherweise auch noch einen Happen ergattern koennen in dem einzigen noch offenen Restaurant am See. Ich war auch tierisch hungrig, da wir den ganzen Tag nur ziemlich schlechten Essen bekommen haben. Danach bin ich wieder satt und immer noch todmuede ins Bett gefallen. Nach 220km auf dem Scooter wohl auch nachvollziehbar…

Am naechsten Morgen habe ich mich ganz frueh aufs Bike geworfen und die Umgebung erkundet. Das war herrlich. Die Dorfgemeinschaft ist immer frueh morgens und abends aktiv und die Leute ziehen sich in ihre Haeuser zurueck, wenn es zu heiss wird um die Mittagszeit. Die Reisfelder im Morgenlicht zu sehen, die Kinder wie sie spielen, die Maenner auf ihren Traktoren oder Ochsenkarren , die Frauen beim Ernten oder Saen des Reises in den Feldern, die Kuehe auf den Strassen und die vielen anderen kleinen und unvergesslichen Eindruecke machen diese Erkundungsfahrten so einzigartig.





Ich musste mich dann sputen, denn eigentlich wollten wir um 8.30 Uhr losfahren, aber das war mir auch egal. Nach dem Fruehstueck jabe ich mich dann auch noch entschieden, eine Dorf am anderen Ende des Sees mit dem Boot zu besuchen. Dunc wurde ganz nervoes und meinte, wir kaemen erst im Dunkeln an, wenn wir nicht auf dem Weg ein paar Stops weglassen wuerden. Er hat aber nicht mit meiner Durchschnittsgeschwindigkeit von 75km/h auf dem breiten Ho Chi Minh Trail gerechnet… Naja, das Dorf war mehr Tourinepp und viel weniger interessant als meine Erkundungstour am Morgen, aber die Fahrt auf dem Boot und der Anblick der Elefanten, die Touristen auf ihrem Ruecken ueber den See transportierten , war sehr nett. Die Elefanten waren bis zu den Ohren im Wasser verschwunden, ich weiss gar nicht, wie die Leute in den Sitzen trocken geblieben sind. Weiter gings dann durch einige Regionalstaedte zu unserem Mittagsessen,.

Ich war irgendwie noch die frische Kueche in Mui Ne gewoehnt und daher wurde ich mal wieder vom Essen enttaeuscht, aber man kann in diesen abgelegen Orten auch nicht zu viel verlangen.

Wir sind dann auf den Ho Chi Minh Trail gekommen und nach einem Abstecher zu einem weiteren Wasserfall ging es direct nach Nhg Giang. Da Dunc mir soviel Angst gemacht hat bezueglich unserer Ankunftszeit bin ich dann auf dem Ho Chi minh Trail ziemlich gehzeizt, ich hatte keinen Bock hinter ihm her zu schleichen, Lieber habe ich ab und zu angehalten, und noch ein paar Fotos gemacht. An diesem Tag haben wir wieder mehr als 230km hinter uns gebracht und wir sind ueberpuenktlich in dem Provinzkaff angekommen. Die Herberge war ordentlich und nett, das Abendessen Klasse und abends waren wir dann sogar noch auf einem auch im Fernsehen uebertragenen Festival der dort ansaessigen Minderheitenstaemme.


Das war schon ein ganz schoenes Spektakel und alle haben mich angeschaut als ob ich von einem anderen Stern kaeme. Scheinbar sind Europaer hier wirklich sehr selten gesehen. Alle wollten Fotos mit mir und sogar der Lokalfotograf fuer die Presse hat mich mit ein paar Kids fotografiert. Dunc war nur auf einmal so komisch, ging immer von mir weg und das war mir wiederum peinlich weil die Leute in Vietnamesich auf mich eingeredet haben Spaeter hat er mir erzaehlt, dass die Sicherheitspolizei ihn in die Mangel genommen hat und nach seinen Papieren gefragt hat. Scheinbar wollten die nicht, dass Westler zu nah mit der Landbevoelkerung ins Gespraech kommen, insbesondere da am naechsten Tag Wahlen in ganz Vietnam anstanden.


Danach sind wir noch in der Dorfdisco gewesen und ich musste mal wieder Lehrgeld zahlen. Scheinbar muss man den Maedels, die zu Dir kommen und mit Dir gebrochen Englisch sprechen am Ende nicht nur einen Drink ausgeben, sondern auch noch 10 USD. Das fand ich ziemlich unverschaemt, insbesondere weil ich mich mit der Dame nur aus Anstand unterhalten habe und micht unhoeflich sein wollte. Naja, man lernt halt nie aus…

Es gab verschiedene Moeglichkeiten, ich habe mich dann aber fuer die 4 Tages Tour nach Ho Chi Minh City entschieden, weil ich dann einerseits das zentrale Hochland von Vietnam und HCMC sehen konnte und ich ausserdem einen weiteren Reisetag vermeiden konnte, da die Fluege nach HCMC und weiter nach Kambodscha nicht optimal liegen. Also war der Plan wie folgt:
1. Tag Fahrt nach Lak, einem Ort direct an einem See, mit Unterkunft in der alten Urlaubsresidenz des Koenigs auf dem Berg, der den See und die angrenzenden Taeler ueberragt
2. Tag Fahrt nach Nga Nghia
3. Fahrt nach Ho Chi Minh City
4. Weiterer Tag in Ho Chi Minh City und Cu Chi Tunnels
Ausserdem wollte er mir noch ein Maedel verkaufen, die dann auf meinem Scooter mitfahren sollte und fuer Stimmung in der Nacht sorgen wuerde. Ich habe aber dankend abgelehnt... Eigentlich wollte der gute Dunc mich auch noch auf sein altes Honda 110ccm Motorrad packen, aber als ich gesehen habe, wie dieses alte Teil schon unter der Last meines Rucksacks und seiner Klamotten, Werkzeug etc. aechzte, war ich sehr froh, gleich darauf bestanden zu haben, dass ich mein eigenes Gefaehrt dabei haben will.


Ausserdem habe ich die anderen Touris auf den Mopeds sitzen sehen, festgekrallt am Sitz oder fest umschlungen mit dem Vodermann, sah einfach total uncool und pussymaessig aus. In den naechsten Tagen wuerde ich noch des oefteren froh sein, dass ich mein eigenes Mopedche dabei hatte…
Der erste Tag war echt anstrengend, er fing zwar ganz gemuetlich an mit ein paar Sehenswuerdigkeiten in um Dalat. Wir haben eine Blumenfarm, eine Kaffeefarm, eine Seidenproduktion, einen Wasserfall sowie verschiedene Familien auf unserem Weg besucht und haben ab und zu auch noch ein Paeuschen eingelegt. Dunc Maschine ist schon 15 Jahre alt und jeden mal wenn wir einen Berg hoch mussten, ist die Muehle immer abgefallen und ich musste fast in Standgas fahren, damit ich den Kollegen auf der Fahrt nicht verliere. Wenn ich da noch drauf gesessen haette, waeren wir wahrscheinlich noch heute unterwegs…


Auf dem Weg nach Lak haben wir dann noch an einigen Doerfern kurze Stops gemacht und ich habe noch die Moeglichkeit, ein paar Schnappschuesse zu machen. Dunc’s Erlaeuterungen erscheinen etwas einstudiert und an allen Punkten, wo wir halten, sitzen auch schon vier anderer Easyrider mit ihren Gaesten.


Das nervt ein wenig, da man ja gerade den Touris mal aus den Weg gehen will. Nach 8 langen Stunden und brennenden Po kommen wir dann kurz vor Einbruch der Dunkelheit angekommen. Ich haette auch die Moeglichkeit gehabt, bei den Locals zu schlafen, aber das habe ich lieber gelassen, nach dem ich die Huette gesehen habe, wo die anderen Traveller uebernachtet haben. Ich war so kaputt an diesem Abend, dass ich mich gegen 18 Uhr kurz schlafen gelegen habe, und wollte eine Stunde spaeter mit Dunc essen gehen. Leider bin ich voll eingeratzt und erst gegen 20.15Uhr wieder aufgewacht. Dunc hatte bereits gegessen, und ich habe dann gluecklicherweise auch noch einen Happen ergattern koennen in dem einzigen noch offenen Restaurant am See. Ich war auch tierisch hungrig, da wir den ganzen Tag nur ziemlich schlechten Essen bekommen haben. Danach bin ich wieder satt und immer noch todmuede ins Bett gefallen. Nach 220km auf dem Scooter wohl auch nachvollziehbar…

Am naechsten Morgen habe ich mich ganz frueh aufs Bike geworfen und die Umgebung erkundet. Das war herrlich. Die Dorfgemeinschaft ist immer frueh morgens und abends aktiv und die Leute ziehen sich in ihre Haeuser zurueck, wenn es zu heiss wird um die Mittagszeit. Die Reisfelder im Morgenlicht zu sehen, die Kinder wie sie spielen, die Maenner auf ihren Traktoren oder Ochsenkarren , die Frauen beim Ernten oder Saen des Reises in den Feldern, die Kuehe auf den Strassen und die vielen anderen kleinen und unvergesslichen Eindruecke machen diese Erkundungsfahrten so einzigartig.





Ich musste mich dann sputen, denn eigentlich wollten wir um 8.30 Uhr losfahren, aber das war mir auch egal. Nach dem Fruehstueck jabe ich mich dann auch noch entschieden, eine Dorf am anderen Ende des Sees mit dem Boot zu besuchen. Dunc wurde ganz nervoes und meinte, wir kaemen erst im Dunkeln an, wenn wir nicht auf dem Weg ein paar Stops weglassen wuerden. Er hat aber nicht mit meiner Durchschnittsgeschwindigkeit von 75km/h auf dem breiten Ho Chi Minh Trail gerechnet… Naja, das Dorf war mehr Tourinepp und viel weniger interessant als meine Erkundungstour am Morgen, aber die Fahrt auf dem Boot und der Anblick der Elefanten, die Touristen auf ihrem Ruecken ueber den See transportierten , war sehr nett. Die Elefanten waren bis zu den Ohren im Wasser verschwunden, ich weiss gar nicht, wie die Leute in den Sitzen trocken geblieben sind. Weiter gings dann durch einige Regionalstaedte zu unserem Mittagsessen,.

Ich war irgendwie noch die frische Kueche in Mui Ne gewoehnt und daher wurde ich mal wieder vom Essen enttaeuscht, aber man kann in diesen abgelegen Orten auch nicht zu viel verlangen.

Wir sind dann auf den Ho Chi Minh Trail gekommen und nach einem Abstecher zu einem weiteren Wasserfall ging es direct nach Nhg Giang. Da Dunc mir soviel Angst gemacht hat bezueglich unserer Ankunftszeit bin ich dann auf dem Ho Chi minh Trail ziemlich gehzeizt, ich hatte keinen Bock hinter ihm her zu schleichen, Lieber habe ich ab und zu angehalten, und noch ein paar Fotos gemacht. An diesem Tag haben wir wieder mehr als 230km hinter uns gebracht und wir sind ueberpuenktlich in dem Provinzkaff angekommen. Die Herberge war ordentlich und nett, das Abendessen Klasse und abends waren wir dann sogar noch auf einem auch im Fernsehen uebertragenen Festival der dort ansaessigen Minderheitenstaemme.


Das war schon ein ganz schoenes Spektakel und alle haben mich angeschaut als ob ich von einem anderen Stern kaeme. Scheinbar sind Europaer hier wirklich sehr selten gesehen. Alle wollten Fotos mit mir und sogar der Lokalfotograf fuer die Presse hat mich mit ein paar Kids fotografiert. Dunc war nur auf einmal so komisch, ging immer von mir weg und das war mir wiederum peinlich weil die Leute in Vietnamesich auf mich eingeredet haben Spaeter hat er mir erzaehlt, dass die Sicherheitspolizei ihn in die Mangel genommen hat und nach seinen Papieren gefragt hat. Scheinbar wollten die nicht, dass Westler zu nah mit der Landbevoelkerung ins Gespraech kommen, insbesondere da am naechsten Tag Wahlen in ganz Vietnam anstanden.


Danach sind wir noch in der Dorfdisco gewesen und ich musste mal wieder Lehrgeld zahlen. Scheinbar muss man den Maedels, die zu Dir kommen und mit Dir gebrochen Englisch sprechen am Ende nicht nur einen Drink ausgeben, sondern auch noch 10 USD. Das fand ich ziemlich unverschaemt, insbesondere weil ich mich mit der Dame nur aus Anstand unterhalten habe und micht unhoeflich sein wollte. Naja, man lernt halt nie aus…
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