Montag, 30. April 2007
26. / 27. /28.April: Trip in den Norden nach Muang Ngoy
Servus alle zusammen, bin jetzt uebrigens gut in Vietnam (Hanoi) angekommen und fahre heute abend in den Norden Vietnams...

Am 26. und27. April habe ich dann endlich Luang Prabang verlassen und bin morgens mit einem kleinen Kahn den Mekong und dann den Nam Ou hochgeschippert.


Wir sassen auf klitzekleinenHolzstuehlen, die ungefeddert waren und eine Beinfreiheit eines Bierdeckels liessen. Vergleichsweise fuehlst Du Dich in der 1. KLasse bei den LTU Touribombern. DIe Landschaft auf dem Weg da hoch war aber herrlich und es kam eine ganz entspannte Stimmung auf. Nur das Motorengeraeusch ging mir dann nach 8 Stunden ziemlich auf die Nerven.





In dem Boot waren vier Hollaenderinnen und noch ein Deutscher (HARALD...) aus Magdebursch. Ich war aber irgendwie mehr mit mir beschaeftigt, weil ich eine Erkaeltung hatte und ich irgendwie die letzten Tage schlechtgeschlafen habe und immer frueh aufgewacht bin.

Ab und zu war der Wasserstand so niedrig, dass wir aussteigen mussten und den Kahn durch Stromschnellen schieben mussten. D.h., jedes mal wenn die Hosewieder einigermassen trocken war, gabs die naechste Dusche... Nicht gerade foerderlich fuer die Regeneration. Nach 9 Stunden und im Daemmerlicht sind wir dann endlich angekommen, zumindest fast.



Wir mussten die Nacht in einem Vorort verbringen, weil die Pendelboote zo spaet abends nicht mehr fahren. Das Dorf Nong Kiao hat nicht wirklich viel zu bieten ausser einer herrlichen Karstlandschaft mit steil aufragenden Felsen und einem idyllisch dahinfliessenden Strom.





Abends bin ich ziemlich ko und erkaeltet auf mein Bett gefallen und waere am liebsten nicht mehr aufgestanden. Aber ich hatte Mordshunger und daher habe ich mich noch einmal aufgerafft.

Den naechsten Morgen schien zunaechst die Sonne und dann hat es auf einmal angefangen, wie aus Eimern zu schuetten. Scheinbar faengt die Regenzeit doch schon frueher an.



Gegen 11 Uhr ist das erst das Boot gefahren, so dass ich mittags in Muang Ngoy angekommen bin.


Wir wollten gleich was unternehmen (Trekken, Fischen, Kayaking), aber das Nest war wie ausgestorben und alle Guides irgendwie nicht erreichbar. Super.



WIr haben dann noch einen Lokalen gefunden, der mit uns dann Fischen gegangen ist. Das war ganz lustig, wenn wir auch ganz mickrige Fischchen gefangen haben und das Fischen nicht wir selbst machen durften, sondern die EInheimischen die Netze ausgeworfen haben. Wir sassen waehrenddessen in unserem Booten und haben zugeschaut.






Abends haben wir die kleinen Fische dann gegrillt, hat natuerlich nicht gereicht fuer eine richtige Mahlzeit. Ich habe auch noch ein paar alte Bekannte aus Luang Prabang wiedergetroffen, sodass wir dann mit 10 Leuten abends schoen gegrillt und gequatscht und Bier getrunken haben.

Ich habe mich aber trotzdem entschieden, den naechsten Tag wieder zurueckzufahren, weil mir die Zeit langsam davon fliegt und ich noch soviel sehen will.

Den naechsten Morgen habe ich dann den Bus genommen, bzw. einen ueberdimensioniertes Tuk Tuk, bei dem ich dann vier Stunden auf der Pritsche im vollen Fahrtwind gesessen habe. In diesen 4 Stunden habe ich mir ueberlegt, dass ich den Rest von Laos weglasse und gleich nach Vietnam fliege.

Ich habe dann auch gluecklicherweise einen Flug am naechsten Tag bekommen. Abends war ich noch in einem piekfeinen Franzosen essen, war aber nicht so spaektakulaer. Danach noch in einer Bar vorbeigeschaut, von zwei Schwuletten angesprochen und zum Bowling ueberredet wurden, und gegen Mitternacht ins Bett gefallen.

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