Sonntag, 15. April 2007
11. April: 2. Tag in Bangkok
Heute sollte der grosse Sightseeing Tuk Tuk Rip Off Tag werden...

Nachdem ich schoen ausgeschlafen, mein Fruechtejoghurt mit Muesli und frischen Saft fuer 3 EUR verzehrt hatte, habe ich mich auf den Weg gemacht die Stadt zu erkunden. Dabei bin ich auf die psychologischen Tricks der ueberaus cleveren Tuk Tuk Fahrer und ihrer Kompagnons reingefallen.

Der Tuk Tuk Fahrer wollte nur 30 Baht fuer die Fahrt am Nachmittag, dass sind 70 Cent. Dafuer wollte er mir viele tolle Dinge zeigen ausser den Koenigspalast, da dieser geschlossen war. Ich natuerlich gleich eingestiegen und schon gings los. AM Anfang lieg auch alles glatt, er zeigte mir einige schoene Tempel.






Dann wollte er mich zu einem Schneider fahren. Ich wollte zunaechst nicht. Am naechsten Tempel, der sehr verlassen war und ich der einzige Touri weit und breit, spricht mich so ein Thai an und erzaehlt mir, dass er beim Militaer ist und blabla. NA jedenfalls fragt er mich, wie ich hierher gekommen bin, weil dass so versteckt liegt. Ich sage ihm, ein Tuk Tuk hat mich hergebracht, dann meint er ich sollte aufpassen, aber der Schneider, den der Tuk Tuk vorgestellt hat, waere super Klasse und alle Generaele wuerden sich ihre Uniformen dort schneidern lassen. Das hat mich natuerlich hellhoerig machen lassen. Naja, um das Ende abzukuerzen, ich habe mir in dem Laden zwei Anzuege bestellt und habe danach in meinem Buch gelesen, dass die Qualitaet dieser Tuk Tuk Laeden schlecht sein kann. Schaun wir mal.

Ok, also nachmittags in der Hitze Tempel besucht, Moenche beim Beten beobachtet und durch die verstaubten STrassen mit dem Tuk Tuk gerast und nebenbei noch einen MAssanzug bestsellt. Eigentlich eine ganz ordentlich Touri PErformance. Aber das war noch nicht alles an diesem Tag...

Am Abend bin ich dann zum Thai-Boxen gegangen, unglaublich was die fuer einen Bodz haben. Da wird man neidisch und mit denen will man sich lieber nicht anlegen. In zwei von 7 Kaempfen wurde einer Ko geschlagen, die sind dann aber auch nicht mehr aufgestanden, sondern mussten aus dem Ring getragen werden, Ich sass ganz vorn wie alle anderen Touris. Habe vor dem Stadion ein paar Amis kennengelernt, die gerade mit ihrem Masters fertig geworden. Sehr witzige KOmbo. Mit denen bin ich dann den naechsten Tag und den Abend umhergezogen.



Nach Thai Boxen musste ich mir natuerlich auch die Sex-Shows und das St. Pauli Bangkoks anschauen. War ehrlich gesagt ziemlich primitiv, wenn sich da etwas schwergewichtige Maedels zwei Cola Flasche einfuehren oder einen Luftballon aufblasen. Wenn Du in den Laden gehst, kommen gleich drei Maedels auf dich zu, betatschen Dich und nach 30 Sekunden wollen sie Geld fuer die "Massage". Gott sei Dank war ich nicht allein unterwegs. sondern mit den Amis (zwei Maedels und zwei Typen).

Yoh, danach gings in das Nachtleben von Bangkok, wir sind in Bed Supperclub gegangen, einer der angesagtesten Clubs dA. Super coole und schicke Leute, teils Touris, aber auch viele Einheimische. Zwei Dancefloors mit House und eher Salsa. Wir haben getanzt bis 2 Uhr und dann ab mit dem Tuk Tuk auf der Suche nach einen Club, den wir dann aber nicht finden konnten.

Fast ohnmaechtig vor Muedigkeit ins Bett gefallen. Enspannung sieht wohl anders aus. Aber dafuer habe ich ja noch ein wenig Zeit...

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10. April: Flug von Dubai nach Bangkok
Morgens um 7 Uhr sind dann Daniel und ich zum Flughafen aufgebrochen, haben ein letztes Mal die Skyline bewundert und Daniel musste zurueck nach FFM waehrenddessen ich mich auf den Weg nach Bangkok gemacht habe.

Der Flug war 6 STunden lang, Deja Vu geschaut und ein wenig gedoest. Als ich am Flughafen von Bangkok angekommen bin, haben mich gleich 15 NEpper Schlepper Bauernfaenger in ein Taxi zerren wollen. "Hello! How are you, SIr? Where do you come frome? I make you a good cheap price for TAxi" WIe muss das erst wohl in Indien sein. Schrecklich.

Naja, bin dann in ein normales Taxi gestiegen und haben mich in den alltaeglich VErkehswahnsinn Bangkoks begeben, gleichzeitig meine Fluege und Hotels fuer die naechsten Tage ganz easy ueber Telefon gebucht. Bin dann in dem Hotel nahe der Khao San Road eingecheckt, dass beruehmt beruechtigte Traveller und Backpacker Center, wo auch The Beach anfaengt.

Das Hotel (New Siam Riverside) war ganz neu, klimatisiert und sehr sauber. Also ganz anders als die sonst ueblichen Zimmer auf dieser Strasse. Dafuer auch doppelt so teuer (20 Euro statt 10 pro Nacht...)

Ja der erste Tag ohne meine Freunde war schon etwas komisch. So ganz allein umherlaufen, abends Essen gehen etc. ABer ich habe mich ganz gelassen auf die Veranda einer dieser vielen Backpacker Laeden gesetzt, CHicken Curry bestellt, in meinem Reisefuehrer geblaettert und geschaut was passiert...

Zunaechst passierte erst einmal nichts. Egal,weiter in eine Bar an der Ecke der Khao San (Gullivers) und da habe ich dann ganz lustige Hollaender (Thai Airways Crew- die haben ein Leben!) und einen Iren kennenkelernt, war total witzig und ausgelassen. Haben dann noch ein paar Thai Maedels kennengelernt, sind aber sauber geblieben. Die haben uns dann noch in einen Nachtclub namens Spicy gelotst, wo viele Locals, die nicht professionell taetig sind, hingehen. Die Fahrt haben wir mit einem Tuk Tuk zu viert gemacht, der Typ hat das Gas immer schnippen lassen, so dass er vorne hoch gegangen ist mit seiner mueden Kiste. Wir haben uns totgelacht....

War sehr lustig im Spicy, ein wenig getanzt, aber ich bin dann auch totmuede nach Hause gefahren und ins Bett gefallen. ALles in allem ein sehr gelunger Auftakt in Bangkok und das Chaos ist beherrschbar, auch in Bangkok. DIese Stadt vibiriert und ueberall fahren Tuk Tuks umher. Sehr spannend.

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9. April (Montag): Letzter Tag in Dubai
Morgens haben wir uns mit Wulf die Alt-Stadt von Dubai angeschaut, sind auf dem Dubai Creek geschippert und haben erfolglos nach Uhr-Fakes auf dem Goldmarkt Ausschau gehalten. Geilen Frucht-Shake getrunken, die Palaeste der koeniglichen Familie gesehen und etwas von dem arabischen Charme verspuert, die die ALtstadt noch umgibt.

Der Dubai Creek inmitten Old Dubai wird meistens mit einem Kahn ueberbrueckt

Danach sind wir (bzw. ich :-)) trotz Wulfs Warnungen auf einen Taxifahrer reingefallen, der uns zu den schlechten dafuer aber weiter entfernten STrand gefahren hat. EIne halbe Stunde etwas dicke Luft zwischen mir und Daniel, aber der ist schnell wieder verflogen. EIn letztes Mal entspannen am Strand, SOnne tanken und ausruhen.

Daniel hat die Power-SOnnenkur gewaehlt, mit geringen Luchtschutzfaktor gestartet und mit LSF 0 in der Mittagssonne aufgehoert. Das hat sich aber sehr gelohnt. denn er war braun wie die meisten pakistanischen Taxifahrer nach diesen vier Tagen. Ich mit meinen LSF25 Lotion bin bleich wie ein Kuehlschrank Richtung Bangkok aufgebrochen.

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8. April (Sonntag) 3. Tag in Dubai
Wulf hatte wieder einen neuen Tip: Wasser, Wahnsinn und Wilde Fahrten: Lets go to Wild Wadi! Diese Idee hatten leider auch noch gefuehlte 200,000 andere Touristen, Kinder und deren Muttis. WIr hatten aber trotzdem viel Spass in den Rutschen und einen SUper Ausblick auf das Hotel Burj al Arab (Wulf bitte berichtige mich, wenn ich etwas falsch schreibe) und die ganze Stadt.

Es ist unglaublich, wieviele Hochaeuser gerade in Dubai gebaut werden, ueberall Kraene, neue STrassen, neue Bruecken. DIe Skzline ist dreimal so beeindruckend wie die von Frankfurt. EInfach der HAmmer wie diese Stadt pulsiert.

Nachdem wir fuer eine Rutsche 1 Stunde angestanden hatten, haben wir die Entscheidung getroffen, an den STrand zu gehen.

Abends wollten wir eigentlich in die Buddha Bar, die hatte geschlossen und so sind wir dann (Daniel und ich) in die Bar 44 im gleichen Luxushotel gegangen (Governors House in der Marina).

Hier entsteht gerade der Hafen von Dubai, die dicken Boote liegen ein STueck weiter weg. Geiler Strawberry Milkshake bei Johnny Rockets gibts es hier

Wir hatten uns gerade auf einen ganz gemuetlichen ABend mit Pianomusik eingestellt, als auf einmal Norman aufgetaucht ist, ein alter Freund, der gerade in London arbeitet und dessen Bruder in Dubai lebt. Wie klein doch die Welt ist. Fuer mich war ees eine kleinere Ueberraschung als fuer ihn, da er mir eine SMS gesendet hat, dass er in Dubai ist. Meine ANtwort SMS hat er aber nicht erhalten. UNglaublich. Super Ausblick aus der Bar.

Nachts ist die Stadt hell beleuchtet, ueberall stehen Kraene und gleissenden Licht macht die Baustellen zu einer Showbuehne


Endlich einmal etwas frueher im Bett... (gegen 2 Uhr)

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7. April: 2. Tag in Dubai
Morgens haben wir gut ausgeschlafen, und haben uns dann in die Wueste gemacht. ZIel war ein sagenumwobener Platz namens Hatta Pools in der Wueste, wo man in frischen Wasser schwimmen kann. Leider war der Platz so sagenumwoben, dass wir von 6 Ortskundigen 5 verschiedene Wegbeschreibungen erhalten haben und alle von einer Fahrt mit unserem tiefergelegten Mercedes in die Pampa abgeraten haben (inkusive der Polizei). Nachdem wir uns in dem Dorf Hatta mit maximal 500 EInwohner eine halbe Stunde im Kreis gedreht haben und wir uns trotz der Ratschlaege uns entschieden hatten, mit dem Mercedes auf die Schotterstrecke zu gehen, haben wir endlich mit Hilfe eine englischen Guides die richtige Route gefunden. Zwischendurch sind wir auf dem Huehnergelaende eines Einheimischen gelandet. AH ja und vorher waren wir noch etwas Essen in einem noblen Hotel direkt in der Wueste.
Ja zu diesem Zeitpunkt hatte Daniel noch seine komplette Ausruestung, dass sollte wenige Sekunden spaeter etwas anders aussehen...

Ja, dieser Tag war der Judgement Day fuer Daniels Elektronikausruestung. Zunaechst ist er beim Fotoshooting auf den glitschigen Steinen ausgerutscht und hat sein Telefon mit ins die Tiefen des Wassers gezogen. Seine Brieftasche hat danach schoen schwarz abgefaerbt und war nicht mehr zu gebrauchen. Am ABend hat leider auch noch Daniels Fotokamera die Haerten des Windes und die Erschuetterungen des Squad-Fahrens nicht ausgehalten.

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6. April 1. Tag in Dubai
Ich konnte trotz Ohrstoepsel und harten Flug nicht solang schlafen, bindeshalb schon frueh still und leise aus dem Zimmer geschlichen und habe uns Obst, Joghurts etc. gekauft, was man so braucht in einem Apartment-Hotel. Leider war Freitag, der Sonntags Arabiens und daher hatte die meisten Geschaefte zu. Ich habe schon wieder einen erhoehte Reizbarkeit gespuert, habe dann aber doch noch einen kleinen Kiosk gefunden.

NAchmittags sind wir dann an den BEach gefahren, es gibt nur wenige Stellen, die oeffentlich zugaenglich sind. Die meisten Leute, die etwas Kohle haben gehen natuerlich an eines dieser Luxushuetten. Wir mit unserem Apartment Hotel waren ziemlich am Arsch der Dubai-Welt platziert, aber egal, wir hatten SPass auf der 5 spurigen Autobahn zu cruisen und uns die Stadt anzuschauen.
Der uebliche Wahnsinn auf Dubais Strassen nachmittags um 5 Uhr...


Der Strand war herrlich, schoener Sand, schoene Frauen und leckere Malik-Burger (Die einem aber spatestens am dritten Tag zu den Ohren rauskommen). DIe arabischen MAchos haben versucht, mich vom Volleyball-Spielen abzuhalten, dies ist Ihnen aber nicht ganz gelungen. Die haben sich aufgefuehrt wie Gorillas.

Leider waren wir nicht in diesem Hotel sondern in einem Apartment-Hotel inmitten der Stadt

ABends war ich dann mit Bernie, ein alter DB-Kollege und Freund ausgiebig und lecker essen, ein feines STeak mit Blick auf das Luxus-Hotel Burj al Arab, direkt am Wasser - das war schon herrlich. Danach haben wir noch in Ruhe eine Wasserpfeife geraucht und uber Land und Leute, alte Geschichten und neue Geruechte gesprochen.

Irgendwann war es 11 und ab ging es in die Roofgarden Disco Triology. Richtig gute Stimmung, gute Musik, russische Damen, die auf Kundschaft Ausschau halten. Sehr geiler Abend mit viel Wodka Red Bull und Gin Tonic.

Nachts um 4 todmuede in Bett gefallen.

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5. April Beginn der Reise in Dubai
Hallo Ihr Lieben, ich werde versuchen, chronologisch die meisten Dinge, die mir auf meiner Reise passieren, jeden Tage online runterzuschreiben. Sicherlich wird es Tage geben, wo mir das nicht gelingt. Aber ich fange jetzt einfach mal an.

Also am 5. April hatte ich morgens noch volles Programm, Auto wegbringen, Gespraech mit einem Headhunter und dann habe ich mir auch noch 5 Minuten vor Schluss eine neue Kamera gekauft. Das war mal wieder eine typische Stevie Spontan-Kauf-Aktion. Aber ich bin sehr zufrieden mit den Fotos einer neuen Pentax und ich habe Teile meiner alten Kamera in Zahlung gegeben. (wenn jemand noch eine gute Canon 350D gebraucht erwerben moechte sagt bitte Bescheid.)
Jedenfalls bin ich voellig verschwitzt und total gehetzt am Flughafen in FFM angekommen und habe gerade so den Check-in geschafft. Waehrend des Fluges habe ich die Bedienungsanleitung der Pentax Kamera gelesen und mich mit allen Programmen und Funktionen vertaut gemacht.

Als ich dann in DUbai nachts kurz vor Mitternacht ankam, schlug mir eine schwuele Hitzewelle entgegen nachdem die Tuer zu der Aussenwelt geoeffnet wurde und ich das Gebaeude verlassen habe.
Tausend Menschen, Taxifahrer Kreditkartenbetrueger und alles was man sonst so findet in der Naehe von Flughaefen haben sich mir und meinem riesigen und schweren Rucksack in den Weg gestellt.

Egal, ich habe mich gleich auf den Weg gemacht, mich mit Wulf, Mirjam (Wulf neue Freundin) und Daniel in einer coolen Bar im One & Only Rozal Mirage unter offenen Himmel zu treffen und einen Begruessungscocktail zu trinken. War sehr cool, relaxing und der richtige Einstieg fuer die naechsten harten Partytage. Leider auch die einzige Moeglichkeit, Mirjam live zu sehen, weil sie mit ihrer Diplomarbeit und Wulfs Korrekturen dergleichen beschaeftigt war...
Danach haben Daniel und ich in unseren glitzernden Miet-Mercedes mit breiten Alus PLatz genommen und versucht unser Hotel zu finden, was uns auch gelungen ist. Totmuede ins Bett gefallen, Ohrstoepsel rein (Schnarchgefahr) und Licht aus...

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