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Freitag, 20. April 2007
20. April: 6. Tag in Chiang Mai (oh Gott) und mein Geburtstag (oh Gott oh Gott...)
hahnst, 18:01h
Tja, jetzt ist es soweit. Ich habe Geburstag, aber die Geburtstagstorte faellt dieses Jahr aus (ist sie die letzten Jahren eh…) Ja, der Tag faengt schon super an. Ich soll um 9 Uhr beim Zahnarzt sein, um die Wurzelbehandlung durchzufuehren. Ich mache mich also auf die Socken, mache vorher noch ein paar Fotos von der Stadt und nehme nur die noetigsten DInge mit (Geld und Kreditkarte).


Bin eh schon spaet dran (typisch) und komme in eine Verkehskontrolle. Klasse! Keinen Fuererschein dabei, keinen Helm auf (muss auch nicht) und dann fehlt auch noch das Nummernschild. Der Freund und Helfer nimmt mir gleich den Schluessel von der Honda weg und ich muss eigentlich gleich zm Polizeirevier und die Zeche zahlen. Wieviel? Keine Ahnung! Ich versuche ihm klarzumachen, dass ich dringend in die Klinik muss und ich nicht erst zur Bullereri mit einem Tuk Tuk fahren kann. Er meinte, dass muss ich mir halt das Motorrad auf dem Polizeiparkplatz abholen. Super! Die Tuk Tuk Fahrer stehen schon Spalier und warte wie Geier auf Ihre ohnmaechtige Beute. Werde natuerlich abgezockt und fahre dann direkt zum Zahnarzt, eine uebrigens sehr nette und professionelle Dame.

Ich erzaehle das mit der Polizei um mich fuer die VErspaetung zu entschuldigen und die ganze Crew (da laufen mindestens 6 Helferinnen fuer eine Aeeztin rum) kuemmert sich um diesen Fall, die rufen bei der Polizei an und klaren das fuer mich waehrenddessen ich geschlagene 4 Stunden auf dem Zahnarztstuhl hocke. Gegen 13.30 Uhr konnte ich dann endlich los, die Aerztin hat die Strafe auf 400 Baht (8EUR) runtergehandelt und ein Helfer bringt mich zur Polizeistation. Total lieb.
Danach habe ich mich aufs Bike geschmissen und bin noch raus aus der Stadt zum Wat Doi Pui, einer der wichtigsten buddhistischen Tempel in Chiang mit herrlicher Aussicht auf die Stadt.




Yo und jetzt sitze ich hier schon wieder viel zulange und schreibe in mein Tagebuch. Abe rich wollte unbedingt noch die Tage runterschreiben, bevor ich mich nach Laos aufmache, wo ich nicht weiss, wie das die Internetzugaenge so sind.
Also morgens geht es mit einem Minibus an die Grenze, dann zwei Tage mit einem Boot den Mekong runter bis nach Luang Prabang. Hoffentlich kann ich mich dann wieder melden. Heute abend werde ich schon (allein ) Essen gehen und danach noch einmal einen Versuch wegen Nightlife starten.

Also dann bis bald!


Bin eh schon spaet dran (typisch) und komme in eine Verkehskontrolle. Klasse! Keinen Fuererschein dabei, keinen Helm auf (muss auch nicht) und dann fehlt auch noch das Nummernschild. Der Freund und Helfer nimmt mir gleich den Schluessel von der Honda weg und ich muss eigentlich gleich zm Polizeirevier und die Zeche zahlen. Wieviel? Keine Ahnung! Ich versuche ihm klarzumachen, dass ich dringend in die Klinik muss und ich nicht erst zur Bullereri mit einem Tuk Tuk fahren kann. Er meinte, dass muss ich mir halt das Motorrad auf dem Polizeiparkplatz abholen. Super! Die Tuk Tuk Fahrer stehen schon Spalier und warte wie Geier auf Ihre ohnmaechtige Beute. Werde natuerlich abgezockt und fahre dann direkt zum Zahnarzt, eine uebrigens sehr nette und professionelle Dame.

Ich erzaehle das mit der Polizei um mich fuer die VErspaetung zu entschuldigen und die ganze Crew (da laufen mindestens 6 Helferinnen fuer eine Aeeztin rum) kuemmert sich um diesen Fall, die rufen bei der Polizei an und klaren das fuer mich waehrenddessen ich geschlagene 4 Stunden auf dem Zahnarztstuhl hocke. Gegen 13.30 Uhr konnte ich dann endlich los, die Aerztin hat die Strafe auf 400 Baht (8EUR) runtergehandelt und ein Helfer bringt mich zur Polizeistation. Total lieb.
Danach habe ich mich aufs Bike geschmissen und bin noch raus aus der Stadt zum Wat Doi Pui, einer der wichtigsten buddhistischen Tempel in Chiang mit herrlicher Aussicht auf die Stadt.




Yo und jetzt sitze ich hier schon wieder viel zulange und schreibe in mein Tagebuch. Abe rich wollte unbedingt noch die Tage runterschreiben, bevor ich mich nach Laos aufmache, wo ich nicht weiss, wie das die Internetzugaenge so sind.
Also morgens geht es mit einem Minibus an die Grenze, dann zwei Tage mit einem Boot den Mekong runter bis nach Luang Prabang. Hoffentlich kann ich mich dann wieder melden. Heute abend werde ich schon (allein ) Essen gehen und danach noch einmal einen Versuch wegen Nightlife starten.

Also dann bis bald!
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19. April: Puh, 5. Tag in Chiang Mai
hahnst, 17:56h
Wieder wache ich frueh auf, pack meine Sachen und will noch einmal einen kleinen Abstecher zu dem Fluss machen, bevor ich die 150km nach Chiang Mai in Angriff nehmen will. An dem Fluss sol les heisse Quellen geben und ein nettes Restaurant. Die heissen Quellen selbst habe ich zwar nicht gefunden, aber das Restaurant.
Es stellt sich heraus, dass es ein Spa ist, welches die heissen Quellen fuer die Pools nutzt. Kurzentschlossen gehe ich in den Pool. Oh, ist das eine herrliche Entspannung. Jetzt merke ich erst richtig, wie diese 650 km auf die Knochen gegangen sind. Ich dehne mich und lasse die Seele baumeln. Danach goenne ich mir eine 90 minuetige Thaimassage, wo die angespannten Muskeln wieder gelockert werden und ich fast einschlafe, so kaputt bin ich noch von der Tour.
Danach habe ich schoen gefruehstueckt und dann los ueber die Berge zurueck nach Chiang Mai. Es war so cool, Musik zu hoeren und MOtorrad zu fahren. Ich kam mir vor wie Steppenwolf.

Ich hatte mir zwischenzeitlich schon einen Termin bei einem Zahnarzt besorgt und musste um 3 Uhr dort sein. Die Fahrt durch die Berge dauert doch immer laenger als man denkt. Also bin ich in Chiang Mau angekommen und musste nach einem kleinen Snack auch schon wieder weiter.
Die Praxis ist sehr modern und meine Sorgen habe ich gleich von mir gestreift. Leider stellte sich heraus, dass nicht nur eine Krone gemacht werden muss, sondern dass sich eine Wurzel entzuendet hatte und wir eine Wurzelbehandlung zunaechst vornehmen mussten. Das bedeutete, dass die geplante Abreise nach Laos um einen Tag verschoben werden musste und ich am 19. und 20. April mehrere Stunden in den klimatisierten Raeumen der CM Dental Clinic verbringen sollte. Durch die Enzuendung muss ich nun auch noch ein Antibiotikum ueber drei Tage nehmen. Naja, am Abend war ich dann ziemlich geschafft, bin noch einmal ueber den NAachtmarkt gezogen und festgestellt, dass jeder Strassenverkaeufer exakt die gleichen kurzen Hosen und Jogginghosen verkauft, Hast Du einen Laden gesehen, hast Du sie alle gesehen…
Ja, kontaktmaessig sieht aufgrund meiner hohen Aktivitaet und der individuellen GEstaltung bin ich sehr wenig mit Travellern in KOntakt gekommen. Das ist der einzige Wehrmusttropfen an diesen Tagen in Chiang Mai.

Und ausserdem weiss ich, dass morgen mein Geburtstag ist, und ich dann wohl allein ohne meine Freunde meinem Geburtstag verbringe und ich mir selbst zustosse. Ausserdem frage ich mich die ganze Zeit, warum so haessliche Englaender immer so suesse Thai Maedchen dabei haben. ABer warte mal, jetzt weiss ich wieder warum…

Es stellt sich heraus, dass es ein Spa ist, welches die heissen Quellen fuer die Pools nutzt. Kurzentschlossen gehe ich in den Pool. Oh, ist das eine herrliche Entspannung. Jetzt merke ich erst richtig, wie diese 650 km auf die Knochen gegangen sind. Ich dehne mich und lasse die Seele baumeln. Danach goenne ich mir eine 90 minuetige Thaimassage, wo die angespannten Muskeln wieder gelockert werden und ich fast einschlafe, so kaputt bin ich noch von der Tour.
Danach habe ich schoen gefruehstueckt und dann los ueber die Berge zurueck nach Chiang Mai. Es war so cool, Musik zu hoeren und MOtorrad zu fahren. Ich kam mir vor wie Steppenwolf.

Ich hatte mir zwischenzeitlich schon einen Termin bei einem Zahnarzt besorgt und musste um 3 Uhr dort sein. Die Fahrt durch die Berge dauert doch immer laenger als man denkt. Also bin ich in Chiang Mau angekommen und musste nach einem kleinen Snack auch schon wieder weiter.
Die Praxis ist sehr modern und meine Sorgen habe ich gleich von mir gestreift. Leider stellte sich heraus, dass nicht nur eine Krone gemacht werden muss, sondern dass sich eine Wurzel entzuendet hatte und wir eine Wurzelbehandlung zunaechst vornehmen mussten. Das bedeutete, dass die geplante Abreise nach Laos um einen Tag verschoben werden musste und ich am 19. und 20. April mehrere Stunden in den klimatisierten Raeumen der CM Dental Clinic verbringen sollte. Durch die Enzuendung muss ich nun auch noch ein Antibiotikum ueber drei Tage nehmen. Naja, am Abend war ich dann ziemlich geschafft, bin noch einmal ueber den NAachtmarkt gezogen und festgestellt, dass jeder Strassenverkaeufer exakt die gleichen kurzen Hosen und Jogginghosen verkauft, Hast Du einen Laden gesehen, hast Du sie alle gesehen…
Ja, kontaktmaessig sieht aufgrund meiner hohen Aktivitaet und der individuellen GEstaltung bin ich sehr wenig mit Travellern in KOntakt gekommen. Das ist der einzige Wehrmusttropfen an diesen Tagen in Chiang Mai.

Und ausserdem weiss ich, dass morgen mein Geburtstag ist, und ich dann wohl allein ohne meine Freunde meinem Geburtstag verbringe und ich mir selbst zustosse. Ausserdem frage ich mich die ganze Zeit, warum so haessliche Englaender immer so suesse Thai Maedchen dabei haben. ABer warte mal, jetzt weiss ich wieder warum…

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18. April: 4. Tag in Chiang Mai und 2. Bike-Tag
hahnst, 17:46h
Gut geschlafen und erholt geht es kurz nach 8 Uhr weiter. Diesmal mit dem Ziel zunaechst kurz nach Mea Hong Song zu fahren und danach nach Pai weiter, dabei ein paar Abstecher zu einigen Sehenswuerdigkeiten zu machen.

Ich komme wieder an dem Kontrollpunkt vorbei, sage den Soldaten wo ich hin will und sie meinen, oh, lieber nicht, lieber gleich nach Pai, da Mae Hong Song so weit ist. Ich verstehe die Bedenken gar nicht, weil auf meiner Karte eine gutausgebaute Strasse ausgewiesen ist, die nur 50km nach MHS fuehrt. Also hoere ich auf meinen Instinkt und fahre die ausgesuchte Strecke. Kurz nach dem Dorf faengt jedoch wieder eine Sandpiste an.


Ich kaue so auf meinem Kaugummi, habe den Ipod im Ohr und auf einmal ein Zahn, bzw. ein Inlay im Mund und eine grosse Zahnluecke im BAckenzahnbereich. Das Inlay hat scheinbar die Erschuetterungen nicht ausgehalten. Leider ist genau dieser Zahn mein kritischer Punkt, eine normale Amalganfuellung kann man in dieses riesige Loch gar nicht stopfen. Also packe ich den Zahn in die Hosentasche und ueberlege mir, wo ich einen ordentlichen Zahnarzt aufsuchen kann. Zum Glueck schmerzt es nicht.
Es folgen 70km voller Gaudi mit der Ueberquerung von mindestens 7 Bergruecken und Serpentinen ohne Ende. Es macht so ein Spass die Kiste aufzuziehen und zu spueren, welche Kraft dahinter steckt und mit einer Leichtigkeit den Berg hochzuschiessen. Wieder komme ich an netten und versteckten Doerfern vorbei,
schaue hier und da mal in die Gassen und komme nach 4 oder 5 Stunden erst in Mae Hong Song an. Eigentlich dachte ich, ich koennte das in 90 Minuten packen.
Die Natur ist auch herrlich, leider ist es etwas trocken zu dieser Jahreszeit. Und die Brandrohdungen sehen echt schlimm aus.

In Mae Hong Song gibt es einen beeindruckenden Tempel auf dem Berg und eine herrliche Aussicht.

Nachdem ich ein paar Joghurts verdrueckt habe gehts weiter zu den Long-Neck Frauen und einen Wasserfall. Die Long-Neck Frauen wurden von burmesischen Widerstandskaempfer nach Thailand gebracht, um Geld durch diese Attraktion einzunehmen, Das Ganze ist dann auch ziemlich kitschig und der totale Fake. Echt abstossend.

Der Wasserfall war nicht berauschend, aber zum Kuehlen der Fuesse hat es gereicht.

Danach geht es 110 km auf einer gut ausgebauten Strasse wieder ueber mehrere Bergkaemme nach Pai. Langsam spuere ich die VErspannungen im Schulterbereich und mein Po brennt wie Hoelle. Ich stehe ab und zu auf, damit der Schmerz nachlaesst.

In Pai angekommen, muss ich erst einmal nach einer ordentlichen Bleibe suchen, werde aber schnell fuendig, Problem ist nur das die Elektriziaet ausgefallen ist und dadurch keine Lichter und kein Warmwasser zur VErfuegung steht. Egal, habe ich halt kalt geduscht. Das hat so gut getan nach dieser Wahnsinnspistenfahrt, bei der alle Sachen mit Sand durchdraengt wurden. Noch kurz einen Burger reingepfiffen, einen Drink in der sehr leeren Bar getrunken und dann todmuede, aber gluecklich ins Bett gefallen. Leider sind derzeit echt wenige Traveller unterwegs. Das stoert mich ein wenig, Ich hoffe, bei meiner Ueberfahrt nach Laos am 21. April lerne ich wieder ein paar nette Leute kennen,
PS: Schaut Euch auch einmal die Bildersektion an, da habe ich immer noch ein paar Kommentare dazugefuegt und manche Bilder extra eingestellt.

Ich komme wieder an dem Kontrollpunkt vorbei, sage den Soldaten wo ich hin will und sie meinen, oh, lieber nicht, lieber gleich nach Pai, da Mae Hong Song so weit ist. Ich verstehe die Bedenken gar nicht, weil auf meiner Karte eine gutausgebaute Strasse ausgewiesen ist, die nur 50km nach MHS fuehrt. Also hoere ich auf meinen Instinkt und fahre die ausgesuchte Strecke. Kurz nach dem Dorf faengt jedoch wieder eine Sandpiste an.


Ich kaue so auf meinem Kaugummi, habe den Ipod im Ohr und auf einmal ein Zahn, bzw. ein Inlay im Mund und eine grosse Zahnluecke im BAckenzahnbereich. Das Inlay hat scheinbar die Erschuetterungen nicht ausgehalten. Leider ist genau dieser Zahn mein kritischer Punkt, eine normale Amalganfuellung kann man in dieses riesige Loch gar nicht stopfen. Also packe ich den Zahn in die Hosentasche und ueberlege mir, wo ich einen ordentlichen Zahnarzt aufsuchen kann. Zum Glueck schmerzt es nicht.
Es folgen 70km voller Gaudi mit der Ueberquerung von mindestens 7 Bergruecken und Serpentinen ohne Ende. Es macht so ein Spass die Kiste aufzuziehen und zu spueren, welche Kraft dahinter steckt und mit einer Leichtigkeit den Berg hochzuschiessen. Wieder komme ich an netten und versteckten Doerfern vorbei,
schaue hier und da mal in die Gassen und komme nach 4 oder 5 Stunden erst in Mae Hong Song an. Eigentlich dachte ich, ich koennte das in 90 Minuten packen.
Die Natur ist auch herrlich, leider ist es etwas trocken zu dieser Jahreszeit. Und die Brandrohdungen sehen echt schlimm aus.

In Mae Hong Song gibt es einen beeindruckenden Tempel auf dem Berg und eine herrliche Aussicht.

Nachdem ich ein paar Joghurts verdrueckt habe gehts weiter zu den Long-Neck Frauen und einen Wasserfall. Die Long-Neck Frauen wurden von burmesischen Widerstandskaempfer nach Thailand gebracht, um Geld durch diese Attraktion einzunehmen, Das Ganze ist dann auch ziemlich kitschig und der totale Fake. Echt abstossend.

Der Wasserfall war nicht berauschend, aber zum Kuehlen der Fuesse hat es gereicht.

Danach geht es 110 km auf einer gut ausgebauten Strasse wieder ueber mehrere Bergkaemme nach Pai. Langsam spuere ich die VErspannungen im Schulterbereich und mein Po brennt wie Hoelle. Ich stehe ab und zu auf, damit der Schmerz nachlaesst.

In Pai angekommen, muss ich erst einmal nach einer ordentlichen Bleibe suchen, werde aber schnell fuendig, Problem ist nur das die Elektriziaet ausgefallen ist und dadurch keine Lichter und kein Warmwasser zur VErfuegung steht. Egal, habe ich halt kalt geduscht. Das hat so gut getan nach dieser Wahnsinnspistenfahrt, bei der alle Sachen mit Sand durchdraengt wurden. Noch kurz einen Burger reingepfiffen, einen Drink in der sehr leeren Bar getrunken und dann todmuede, aber gluecklich ins Bett gefallen. Leider sind derzeit echt wenige Traveller unterwegs. Das stoert mich ein wenig, Ich hoffe, bei meiner Ueberfahrt nach Laos am 21. April lerne ich wieder ein paar nette Leute kennen,
PS: Schaut Euch auch einmal die Bildersektion an, da habe ich immer noch ein paar Kommentare dazugefuegt und manche Bilder extra eingestellt.
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17. April: 3. Tag CHiang Mai (1. Tag Bike Tour)
hahnst, 05:44h
Heute startete also mein Off-the beaten track Enduro Tour in die Berge Nordthailands. Diese TAgen waren so intensiv und voller Erlebnisse, die werde ich wohl so schnell nicht vergessen. An meinem ersten Biketag sollte die Tour startend in Chiang Mai ueber das Mae Sae Valley nach Wat Chan fahren. Dabei habe ich mir die Nebenstrecken ausgesucht, um ein wenig das Land naeher kennenzulernen. De Strecke betrug rund 150km, was machbar schien.
Also los gings gleich ganz dick: Jeder der mich ein wenig besser kennt, weiss, dass ich Rollercoaster hasse und dass mir auch ab und zu bei Turblenzen im Flugzeug schlecht wird. Daher habe ich bisher in meinem Leben immer einen ganz grossen Bogen um das Bungy Jumping gemacht. Ich hatte davor so eine Angst, da oben zu stehen, runter zu schauen und genau dieses mulmige Gefuehl zu spueren, was hoch kommt, wenn sich der Magen umdreht. Aber ich wollte in diesem Urlaub ja auch mal meine Grenzen testen und Neues ausprobieren, also habe ich spontan an einem Bungy Jumping Camp im Mae sae Valley angehalten.
Der Kran ueber dem See war 50 Meter hoch. Gott sei Dank waren noch andere da, die alle wieder lebendig runter kamen ohne in dem Teich aufzuklatschen. Ich habe all meinen Mut zusammengenommen, den Sprung bezahlt und nach 15 Minuten war ich auch schon dran.

UNten gings noch, aber als wir dann hoch gefahren sind, hat mein Herz angefangen zu rasen und zu klopfen, ich bin ganz blass geworden und hatte die Hosen gestrichen voll. Am Schlimmsten war es dann als ich an der Kante gestanden habe.

Haetten die Leute da unten mich nicht angefeuert und waere ich mir nicht so bescheuert vorgekommen, wie so ein 6 jaehriger Hosenscheisser vom 10 Meter Brett wieder runterzufahren, waere ich wahrscheinlich nicht gesprungen. Aber so gab es kein Zurueck und ausserdem kann man die Angst bewaeltigen, in dem man genau das tut wovor man Angst hat. Mit weichen Knien und Schweisstropfen im GEsicht habe ich mich in die Tiefe gestuerzt. Ok, es sah mehr wie ein Bauchklatscher als eine Cliff-Sprung aus, aber egal, ich habs gemacht.

War ein echt super Gefuehl, aber ich muss das so schnell nicht mehr haben. Hier ein paar Ausschnitte:
Danach ging es zu der Elefantenfarm, ein bisschen Touriprogramm gehoert ja auch dazu. War schon beeindruckend wie die Riesendinger Mundarmonika spielen, Fussball kicken und malen. Aber eher etwas fuer die Familie.

Nach der Show war es schon 14.30 Uhr und ich hatte gerade mal 30 km von den anstehenden 150km geschafft. Ich also auf die Enduro geschmiessen und Vollgas gegeben. Nach 10km Serpentinen kam die erste Kreuzung und fuer mich das grosse Fragezeichen. Wo gehts lang? Ein paar freundliche Polizisten haben mir dann den Weg nach Smaoeng gezeigt, aber irgendwie hatte ich das Gefuehl, dass das nicht die STrasse war, die ich eigentlich nehmen wollte.
Jedenfalls, bin ich immer mehr in die Pampa reingefahren, von Touristen keine Spur, nur einheimische. Ich bin an ganz urspruenglichen Doerfern vorbeigekommen und habe mich irgendwie mit Handsprache nach Wat Chan durchgefragt. Die Dorfbewohner haben mir dann den Weg gezeigt, aber immer so die Augen verdreht und gesagt, es waere noch so weit.

Irgendwann (ich hatte laengst die Orientierung verloren und war auf die ANgaben der Dorfbewohner angewiesen) ging die Betonstrasse in eine Sand/Buckelpiste ueber. Ich dachte, wow, jetzt bin ich gleich da, aber die Piste zog sich ueber mehr als 60 km.

Das Gute was, dass ich die Enduro voll ausnuzten konnten und ich ueber Stock und Stein geheizt bin wie ein junger Gott. Ich habe mich auch nie hingelegt, ausser einmal, da bin ich im Sand auf einer steil abschuessigen Strecke voll ins Schwimmen geraten. Aber bin ich im Urlaub oder auf der Rallye Paris - Dakar?

Ich habe in manchen Orten einfach angehalten, freundlich gelaechelt und ein wenig mit den Einheimischen geplaudert. Es war wunderschoen, in so einer verlassenen Gegend zu sein, und irgendwie die Urspruenglichkeit zu fuehlen. Und das Heizen mit der Enduro war einfach ein Traum!
Auf der Fahrt sah man auch die vielen Brandrohdungen, die zu dieser Jahreszeit stattfinden.
Irgendwann, es wurde schon langsam schimmerig und Wat Chan war immer noch nicht in Sicht, hat es auch noch angefangen zu regnen. D.h., ich musste meine GEschwindigkeit drosseln. Voellig im Dunkeln und schon leicht panisch bin ich dann zu einem Armeekontrollpunkt angelangt und ich hatte schon befuerchtet an der burmesischen Grenze zu sein. Die jungen Soldaten waren aber total hilfsbereit und haben mir den Weg zu eine Gasthaus gezeigt.
Ausgehungert, durstig und ganz schoen kaputt bin ich dort angekommen und war so froh, gegen 8 Uhr endlich ein Bett und ein paar Ruehrerier zu bekommen. Die Huette war total sauber und schoen und ich bin gluecklich und todmuede ins Bett gefallen.

Also los gings gleich ganz dick: Jeder der mich ein wenig besser kennt, weiss, dass ich Rollercoaster hasse und dass mir auch ab und zu bei Turblenzen im Flugzeug schlecht wird. Daher habe ich bisher in meinem Leben immer einen ganz grossen Bogen um das Bungy Jumping gemacht. Ich hatte davor so eine Angst, da oben zu stehen, runter zu schauen und genau dieses mulmige Gefuehl zu spueren, was hoch kommt, wenn sich der Magen umdreht. Aber ich wollte in diesem Urlaub ja auch mal meine Grenzen testen und Neues ausprobieren, also habe ich spontan an einem Bungy Jumping Camp im Mae sae Valley angehalten.
Der Kran ueber dem See war 50 Meter hoch. Gott sei Dank waren noch andere da, die alle wieder lebendig runter kamen ohne in dem Teich aufzuklatschen. Ich habe all meinen Mut zusammengenommen, den Sprung bezahlt und nach 15 Minuten war ich auch schon dran.

UNten gings noch, aber als wir dann hoch gefahren sind, hat mein Herz angefangen zu rasen und zu klopfen, ich bin ganz blass geworden und hatte die Hosen gestrichen voll. Am Schlimmsten war es dann als ich an der Kante gestanden habe.

Haetten die Leute da unten mich nicht angefeuert und waere ich mir nicht so bescheuert vorgekommen, wie so ein 6 jaehriger Hosenscheisser vom 10 Meter Brett wieder runterzufahren, waere ich wahrscheinlich nicht gesprungen. Aber so gab es kein Zurueck und ausserdem kann man die Angst bewaeltigen, in dem man genau das tut wovor man Angst hat. Mit weichen Knien und Schweisstropfen im GEsicht habe ich mich in die Tiefe gestuerzt. Ok, es sah mehr wie ein Bauchklatscher als eine Cliff-Sprung aus, aber egal, ich habs gemacht.

War ein echt super Gefuehl, aber ich muss das so schnell nicht mehr haben. Hier ein paar Ausschnitte:
Danach ging es zu der Elefantenfarm, ein bisschen Touriprogramm gehoert ja auch dazu. War schon beeindruckend wie die Riesendinger Mundarmonika spielen, Fussball kicken und malen. Aber eher etwas fuer die Familie.

Nach der Show war es schon 14.30 Uhr und ich hatte gerade mal 30 km von den anstehenden 150km geschafft. Ich also auf die Enduro geschmiessen und Vollgas gegeben. Nach 10km Serpentinen kam die erste Kreuzung und fuer mich das grosse Fragezeichen. Wo gehts lang? Ein paar freundliche Polizisten haben mir dann den Weg nach Smaoeng gezeigt, aber irgendwie hatte ich das Gefuehl, dass das nicht die STrasse war, die ich eigentlich nehmen wollte.
Jedenfalls, bin ich immer mehr in die Pampa reingefahren, von Touristen keine Spur, nur einheimische. Ich bin an ganz urspruenglichen Doerfern vorbeigekommen und habe mich irgendwie mit Handsprache nach Wat Chan durchgefragt. Die Dorfbewohner haben mir dann den Weg gezeigt, aber immer so die Augen verdreht und gesagt, es waere noch so weit.

Irgendwann (ich hatte laengst die Orientierung verloren und war auf die ANgaben der Dorfbewohner angewiesen) ging die Betonstrasse in eine Sand/Buckelpiste ueber. Ich dachte, wow, jetzt bin ich gleich da, aber die Piste zog sich ueber mehr als 60 km.

Das Gute was, dass ich die Enduro voll ausnuzten konnten und ich ueber Stock und Stein geheizt bin wie ein junger Gott. Ich habe mich auch nie hingelegt, ausser einmal, da bin ich im Sand auf einer steil abschuessigen Strecke voll ins Schwimmen geraten. Aber bin ich im Urlaub oder auf der Rallye Paris - Dakar?

Ich habe in manchen Orten einfach angehalten, freundlich gelaechelt und ein wenig mit den Einheimischen geplaudert. Es war wunderschoen, in so einer verlassenen Gegend zu sein, und irgendwie die Urspruenglichkeit zu fuehlen. Und das Heizen mit der Enduro war einfach ein Traum!
Auf der Fahrt sah man auch die vielen Brandrohdungen, die zu dieser Jahreszeit stattfinden.
Irgendwann, es wurde schon langsam schimmerig und Wat Chan war immer noch nicht in Sicht, hat es auch noch angefangen zu regnen. D.h., ich musste meine GEschwindigkeit drosseln. Voellig im Dunkeln und schon leicht panisch bin ich dann zu einem Armeekontrollpunkt angelangt und ich hatte schon befuerchtet an der burmesischen Grenze zu sein. Die jungen Soldaten waren aber total hilfsbereit und haben mir den Weg zu eine Gasthaus gezeigt.
Ausgehungert, durstig und ganz schoen kaputt bin ich dort angekommen und war so froh, gegen 8 Uhr endlich ein Bett und ein paar Ruehrerier zu bekommen. Die Huette war total sauber und schoen und ich bin gluecklich und todmuede ins Bett gefallen.
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