Mittwoch, 6. Juni 2007
Alive and kicking
hahnst, 18:23h
Hallo Ihr Lieben! Ich bin wieder in FFM aufgeschlagen, nach einer abenteuerlichen und etwas schmerzhaften Dirtbike Tour in Kambodscha. ich habe zwei kleine Frakturen von einem Motorrad Crash davongetragen und muss jetzt mit einer Armstütze die nächsten Wochen rumlaufen.
Aber alles halb so schlimm, hätte ärger ausgehen können. ich freue mich auf Euch und ein baldiges Wiedersehen!
Unten Näheres zu meinem Crash...
Liebe Grüsse von der Sonnenterasse,
Steffen

Aber alles halb so schlimm, hätte ärger ausgehen können. ich freue mich auf Euch und ein baldiges Wiedersehen!
Unten Näheres zu meinem Crash...
Liebe Grüsse von der Sonnenterasse,
Steffen

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Dirtbike Tour Kambodscha 25-29. Mai, 3. und 4. Tag
hahnst, 18:21h
3. und 4 Tag der Dirtbike Tour
Am nächsten Tag bin ich kaum in meine Klamotten gekommen, so sehr hat mein Schulter geschmerzt. No way,dass ich den Berg selbst runterfahren kann! Also gings auf Lis Maschine runter und meine Maschine wurde dann von den Jungs runtergefahren. Danach war die Piste sehr flach und gut, sodass ich weiterfahren konnte.

An dem Tag sind wir Richtung Koh Ker gefahren, eine abgeschiedene alte Tempelanlage im Osten Kambodschas. Die Fahrerei war halb so schlimm und wir haben sehr schöne Landschaften und kleine Dörfer gesehen und ich habe mit einigen Kindern Fotos gemacht, die fast ausgetickt sind, als sie die Bilder gleich sehen konnten. War total schön. Gegen späten Nachmittag sind wir dann in unserem Gasthaus angekommen und nach einem Bier ging es dann auch schon wieder ins Bett.

Am nächsten Morgen haben wir uns dann Koh Ker angeschaut, keine Menschenseele ausser uns weit und breit. Echt Wahnsinn. Habe mich gefühlt wie ein Entdecker. Danach ging es weiter nach Beng Melea, einer erst in 2004 dem Dschungel entrissenen Tempelanlage. Sah aus wie ein Tempel nach einem jahrhundertelangem Dornröschenschlaf. Unglaublich beeindruckend.

Am Nachmittag sind wir dann noch zu dem grossen Ponle See gefahren, wo ein Floating Village viele Besucher anzieht. Als wir dort ankamen, fing es an aus allen Kanälen zu regnen und ich wurde ziemlich nass in meinem gecharterten Boot. Aber es war beeindruckend zu sehen, wie die Menschen auf diesem See leben und arbeiten.

Als ich zurück kam mit meinem Boot war der regen nicht weniger geworden und wir mussten in Dauerregen die letzten 15km zurücklegen, mit Schlammboden und Spritzwasser. Als wir in Siem Reap ankamen war das wasser auf den Strassen kniehoch und ich hatte Angst, dass meine Maschine gleich absäuft. Aber alles ist gut gegangen und wir sind dann gegen 5 Uhr angekommen.

Nach dem ich die Motorradklamotten ausgezogen hatte und ein letzten Tee mit den Jungs getrunken hatte, bin ich in meine Nobelherberge gefahren und habe mich erst einmal aufs Ohr gelegt. Die Schmerzen sind aber nicht weniger geworden und ich habe mich dann in das brandneue Hospital bringen lassen, um zu checken, was mit meinem Arm und Schulter los ist. Die ganze Diagnose mit Röntgen etc hat mehr als zwei Stunden gedauert und das Resultat war ziemlich erschütternd. Ich habe zwei kleine Frakturen am Oberarm und am Ellenbogen und mir wurde eine Schlaufe um den Arm gelegt, damit ich die nächsten Wochen den Arm ruhen lassen kann. Das hatte ich natürlich nicht erwartet und das hat mich erst einmal runtergezogen. Aber ich hatte Glück im Unglück denn es hätte ja auch viel schlimmer sein können.

Die nächsten zwei Tage habe ich meine wunden gelegt, mich in meinem herrlichen Hotel ausgeruht und überlegt, was ich machen soll. Eigentlich wollte ich ja noch nach Malaysia auf eine herrliche Insel mit glasklaren Wasser und traumhaften Strand. Aber das machte mit dem verletzten Arm keinen Sinn. Also habe ich mich entschieden, noch einen Zwischenstop in Phnom Penh einzulegen und danach nach Hause zu fliegen.
Am nächsten Tag bin ich kaum in meine Klamotten gekommen, so sehr hat mein Schulter geschmerzt. No way,dass ich den Berg selbst runterfahren kann! Also gings auf Lis Maschine runter und meine Maschine wurde dann von den Jungs runtergefahren. Danach war die Piste sehr flach und gut, sodass ich weiterfahren konnte.
An dem Tag sind wir Richtung Koh Ker gefahren, eine abgeschiedene alte Tempelanlage im Osten Kambodschas. Die Fahrerei war halb so schlimm und wir haben sehr schöne Landschaften und kleine Dörfer gesehen und ich habe mit einigen Kindern Fotos gemacht, die fast ausgetickt sind, als sie die Bilder gleich sehen konnten. War total schön. Gegen späten Nachmittag sind wir dann in unserem Gasthaus angekommen und nach einem Bier ging es dann auch schon wieder ins Bett.

Am nächsten Morgen haben wir uns dann Koh Ker angeschaut, keine Menschenseele ausser uns weit und breit. Echt Wahnsinn. Habe mich gefühlt wie ein Entdecker. Danach ging es weiter nach Beng Melea, einer erst in 2004 dem Dschungel entrissenen Tempelanlage. Sah aus wie ein Tempel nach einem jahrhundertelangem Dornröschenschlaf. Unglaublich beeindruckend.

Am Nachmittag sind wir dann noch zu dem grossen Ponle See gefahren, wo ein Floating Village viele Besucher anzieht. Als wir dort ankamen, fing es an aus allen Kanälen zu regnen und ich wurde ziemlich nass in meinem gecharterten Boot. Aber es war beeindruckend zu sehen, wie die Menschen auf diesem See leben und arbeiten.

Als ich zurück kam mit meinem Boot war der regen nicht weniger geworden und wir mussten in Dauerregen die letzten 15km zurücklegen, mit Schlammboden und Spritzwasser. Als wir in Siem Reap ankamen war das wasser auf den Strassen kniehoch und ich hatte Angst, dass meine Maschine gleich absäuft. Aber alles ist gut gegangen und wir sind dann gegen 5 Uhr angekommen.

Nach dem ich die Motorradklamotten ausgezogen hatte und ein letzten Tee mit den Jungs getrunken hatte, bin ich in meine Nobelherberge gefahren und habe mich erst einmal aufs Ohr gelegt. Die Schmerzen sind aber nicht weniger geworden und ich habe mich dann in das brandneue Hospital bringen lassen, um zu checken, was mit meinem Arm und Schulter los ist. Die ganze Diagnose mit Röntgen etc hat mehr als zwei Stunden gedauert und das Resultat war ziemlich erschütternd. Ich habe zwei kleine Frakturen am Oberarm und am Ellenbogen und mir wurde eine Schlaufe um den Arm gelegt, damit ich die nächsten Wochen den Arm ruhen lassen kann. Das hatte ich natürlich nicht erwartet und das hat mich erst einmal runtergezogen. Aber ich hatte Glück im Unglück denn es hätte ja auch viel schlimmer sein können.

Die nächsten zwei Tage habe ich meine wunden gelegt, mich in meinem herrlichen Hotel ausgeruht und überlegt, was ich machen soll. Eigentlich wollte ich ja noch nach Malaysia auf eine herrliche Insel mit glasklaren Wasser und traumhaften Strand. Aber das machte mit dem verletzten Arm keinen Sinn. Also habe ich mich entschieden, noch einen Zwischenstop in Phnom Penh einzulegen und danach nach Hause zu fliegen.
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25. bis 29. Mai: Dirtbike (Motocross-) Tour durch den Norden und Osten Kambodschas, 1. Tag
hahnst, 18:11h
Als Krönung meiner Entdeckungsreise nach Südostasien hatte ich eine viertägige Dirtbike Tour durch den Norden und Osten von Kambodscha gebucht. Ich bin dabei mit den coolen Jungs von hiddencambodia.com losgezogen. Neben mir waren zunächst Sopaal und Lis (Guide) von hiddencambodia mit von der Partie, die mich auf meinem Trip in das Innere des Landes begleiten und führen sollten. Ich habe eine 200ccm Honda Enduro Maschine sowie eine Profi-Ausrüstung (Stiefel, Motorradhose, Helm, Ellenbogen und Knieschützer etc) von den Jungs gestellt bekommen. Das sollte später noch von Vorteil sein. Im Vergleich zu meinem Thailand Enduro Trip war ich also Profi-mäßig ausgestattet.

In Thailand bin ich mit kurzer Hose, und Sneaker allein durch die Pampa gefahren. Im Nachhinein ganz schon leichtsinnig…
Die Straßen oder sagen wir gleich von vornherein Sandpisten, die in das Hinterland von Kambodscha führen sind unglaublich buckelig, sandig und zum Teil mit Riesen-Schlaglöchern oder Schlammmulden versehen. Das ist einerseits echt supergeil weil man wie ein Enduro Crack über die Pisten heizen kann, was echt ein echter Kick ist, aber auf der anderen Seite muss man hochkonzentriert sein, denn hinter jeder Ecke kann ein Riesenloch auf Dich warten, dass Dein Vorderrad verschwinden lässt und Dich in der nächsten Sekunde abheben lässt. Daher kann man am Tag auch nur 250km fahren. Alles andere ist Harakiri…

Lis ist am ersten Tag immer vorneweg gefahren und ich bin als zweiter im Wind- (oder besser Staub-)Schatten von Lis gefahren. War am Anfang echt übel, denn ich hatte ziemlich miese Sicht aufgrund des aufgeworfenen Sandstrahls von Lis’ Maschine. Bin teilweise ihm blind gefolgt. Nach einiger Zeit habe ich dann etwas mehr Abstand gelassen, weil sich meine Augen und meine Lunge langsam mit Sand gefüllt haben.

Ziel des ersten Tages war der Nordosten Kambodscha, wo bis 1998 noch die Roten Khmer die Kontrolle innehatten und wo Pol Pot, der Diktator und Menschenschlächter in 1998 gestorben ist. Das Grenzgebiet war wie gemacht für die Rebellen, da die Berge und die nahe Grenze zu Thailand Schutz boten für Angriffen der Regierungspartei.


Wir hatten nach einer Stunde schon den ersten unvorhergesehenen Stop, nachdem Sopaal Reifen den Geist aufgegeben hat. Wir haben uns dann unter den Sonnenschutz der werkstatt begeben und gewartet, bis der neue Reifen aufgezogen war. Das dauerte viel länger als erwartet und deshalb sind dann Lis und ich schon einmal losgefahren und Sopaal würde uns folgen. Da Sopaal Kiste total viele Öllecks hatte, haben die Jungs gleich auch noch ein neues Bike für Sopaal in Siem Reap geordet, was weitere Zeit gekostet hat. Ich heize also Lis nach , immer hoch gespannt, insbesondere wenn die Kiste in den sandigen Kurven leicht ins Schlingern geraten ist. Dann ist jedes Mal mein Adrenalin in die Venen geschossen, mein Puls angeschwellt und mein Herz fast in die Hose gerutscht. Aber nach und nach habe ich mehr Vertrauen gewonnen und mich an die Maschine und den Belag gewöhnt. Wir fahren also so 50km/h auf der Piste als ich in den nächsten Gang schalten will und ich nur noch einen unmotivierten Kupplungsgriff in der Hand halte, mit dem Stahlseil, was zur Kupplung führt, durchgerissen. Meine Kiste ist dann natürlich abgesoffen und wir hatten den nächsten Stop. Leider hatte Sopaal auch alle Werkzeuge und Ersatzteile mit, sodass wir uns nur in den Vorgarten unter den Sonnenschutz eines Hauses flüchten konnten und warten… und warten… und warten…

Nach mehr als einer Stunde kam dann Sopaal endlich wieder und wir (ok, die beiden Jungs….) konnten dann das Teil austauschen. Ich dachte schon, na super nach so langen Pausen, kommen wir wahrscheinlich nachts an, aber unsere Durchschnittsgeschwindigkeit war ziemlich hoch und wir kamen schnell voran. Immer wieder sind wir an kleinen Dörfern vorbeigekommen, haben Kinder am Strassenrand spielen und Männer ihre ochsenkarren fahren sehen. Man sah aber auch Jungs Pool Billard spielen mitten in der Pampa. Sehr skurril.

Es war herrlich, aber ich musste mich mehr auf die Strasse konzentrieren, nur kurze Zeit hatte ich die Gelegenheit, die Landschaft zu genießen. Wollte ja nicht hinter Lis zurückfallen. Nach rund 4 Stunde Fahrt sind wir dann in Along Veng angekommen, der ehemaligen Roten Khmer Hochburg. Haben erst einmal die Tanks wieder aufgefüllt und haben uns dann völlig k.o in ein Restaurant gesetzt und Beef mit Reis in uns reingehauen bis der Arzt kommt. Ein paar Generäle der Regierungsarmee mit grossen Range Rover hatten es sich neben uns bequem gemacht… Die Jungs wissen, wie sie Geld machen.
An diesem Nachmittag sind mir das erste mal all die toten und verkohlten Bäume aufgefallen, die die Landschaft ziemlich traurig aussehen lassen. Scheinbar gab es nach der Aufgabe der Roten Khmer einen grossen Streit um die Verwertung der Bäume, die massenhaft nach Thailand ausgeliefert wurden. Die Bauern, die sich von der Armee hintergangen fühlte, haben dann einfach die Wälder in der Trockenzeit angezündet und ein riesige Verwüstung heraufbeschworen. Wirklich traurig zu sehen, dass von dem primären regenwald nichts mehr übrig ist…


Nach dem Essen sind wir zu Pol Pots Grab gefahren und haben uns die Schlatzentrale des letzten Roten Khmer Generals Tamoc angeschaut. Aber alles war zerstört, weil die Menschen nach dem Zusammenbruch der Kontrolle alles was mit den Roten Khmer zusammenhing, verwüstet haben aus Frust und Rachgefühlen.
Abends sind wir dann auf einen Berg mit herrlicher Aussicht gefahren, wo wir dann auch übernachtet haben. Nur um ein Gefühl bezüglich der Kondition der Unterkünfte zu geben. In dem „Bad“ waren ein Bassin mit schmutzigem Wasser und ein Plastiktopf, der die Dusche ersetzt hat.

Kein Waschbecken oder ähnliches. Ich war saustaubig und verdreckt, aber dieses abgestandene Pisswasser hat mich so sehr geekelt, dass ich mich nur mit Trinkwasser abgespült habe. Völlig k.o. und nachdem Lis ein paar grausige Geschichten über die Roten Khmer erzählt hatte ging es dann ins Bett. (hungrige Kinder wurden erschossen, wenn sie erwischt wurden beim Einsammeln von Reis, alle Einwohner der Hauptstadt wurden aufs Land getrieben und mussten dann Reis anbauen und ernten. Wenn sie nicht schnell genug waren haben Kindersoldaten sie kurzerhand umgebracht. Familien wurden getrennt und Essen gab es nur in öffentlichen Einrichtungen. Geschirr war in den Haushalten verboten. Mehr als 3 Mio Menschen wurden während der zeit zwischen 1975 und 1979 abgeschlachtet. Das ist wörtlich zu nehmen, denn die Kugeln der Maschinengewehre waren zu kostbar für den Tod eines Menschen…)
2. Tag
Am zweiten tag ging es Richtung Preah Vihear, einen Tempel auf der Spitze eines Berges gelegen und direkt an der Klippe zu einem Tal, was 500m tiefer liegt. Aber zunächst hatten wir noch Pol Pots Bunker besucht, der auch wieder im grenzgebiet zu Thailand liegt. Um dort hinzugelangen, mussten wir an einer Wache der armee vorbei, die aus alten Roten Khmer veteranen bestand. Lis kannte die sehr gut, weil er sie jedes Mal schmiert, um überhaupt dort hinzugelangen. Ist schon bizarr, wenn man weiss, dass diese Jungs bis ende der 90iger Jahre noch Schreck und Horror verbreitet haben.

Wir hatten wieder rund 250km vor uns und wir kamen sehr schnell voran, insbesondere weil ich aus der zweiten Position irgendwann in die Führung gegangen bin und Lis gesagt habe, dass der Sandstrahl, der Dich als Verfolger einbläst, nicht versiegen will und ziemlich nervig ist. Ich also vorneweg und ich wollte mir natürlich auch keine Blösse geben. Ausserdem war ich nun langsam sehr vertraut mit meiner Maschine und habe sie sehr gut im Griff und die Strasse war um einiges besser, weniger sandig und weniger huckelig (dachte ich zumindest).

Wir waren nach 3 Stunden schon sehr weit gekommen und überlegten schon, ob wir an dem tag noch weiter fahren als unserem Ziel. Aber dann hatten wir eine weitere Panne mit Sopaal Kiste (wieder einmal der Reifen..) was uns mind. 2 Stunden gekostet hat.

Also fuhren wir in ordentlichem Tempo (ich will lieber mal nicht heizen sagen…) über die Piste und alles war gut und super. Als auf einmal ein riiiiiesiges Schlagloch vor mir auftaucht (ich war ja der erste in dem team) und mit einem riesen Wums bin ich mit dem Vorderreifen in das Loch gerast um gleich danach wieder aus dem Loch herausgeschleudert zu werden. Als ich aufkomme sehe ich nur noch ein weiteres Loch vor mir klaffen und ich mit karacho rein in die Misere. Aufgrund der geschwindigkeit und der Wucht des Aufschlages verlor ich die Kontrolle und bin von meiner Maschine geflogen. Habe mich dann mit meinem linken Ellenbogen abgefangen und mein Rucksack mit kamera vor meiner Brust haben auch als Protektoren gewirkt. Völlig unter Schock habe ich die karre wieder hochgehievt und gemerkt, dass meine Schulter und mein oberarm ganz schön schmerzten. Ich konnte meinen Arm nicht mehr richtig heben, hatte aber noch Gefühl in allen Fingern. Nach einer für mich total langen Pause kamen endlich Sopaal und Lis. Sie haben sich dann meinen arm und Schulter angesehen und gesagt, dass wahrscheinlich nur gestaucht ist und nicht so schlimm wird. Das habe ich gerne geglaubt und bin aufs Motorrad gestiegen, habe mit Mühe meinen linken Arm an den Lenker gehoben und bin gaaanz langsam und mit zittrigen Knien weiter gefahren. An dem tag mussten wir noch den Berg hoch, mit extrem steilen Serpentinen mit teilweise mehr als 35% Steigung. Ich habe trotz meiner Schmerzen, die bei jeder erschütterung meinen Gesicht verziehen liessen, die Strecke hochgeschafft. Das war echt eine Leistung! Lis hat es dann auch einmal in den Strassengraben geschafft, ist aber nichts weiter passiert.

An dem Abend kam neben dem dicken Arm dann auch noch ein dickes Auge durch den Aufprall auf dem Boden hinzu. Ziemlich entstellt und mit Schmerzen habe ich dann den Berg auf dem der Tempel steht, erklommen. Oben angekommen hatten wir eine wunderbare Sicht über das Land und ein Wahnsinns-Sonnenuntergang hat die Schmerzen fast vergessen gemacht.

Abend haben die Jungs dann Karaoke gesungen, ich bin Gott seid Dank geschont wurden,da es keine ordentlichen englischsprachigen Karaoke CDs gab… Mit Schmerzen im Arm und kaum in der Lage, mein T-Shirt allein auszuziehen ging es dann ins Bett. Ich hatte Gott sei Dank noch Schmerztabletten dabei.


In Thailand bin ich mit kurzer Hose, und Sneaker allein durch die Pampa gefahren. Im Nachhinein ganz schon leichtsinnig…
Die Straßen oder sagen wir gleich von vornherein Sandpisten, die in das Hinterland von Kambodscha führen sind unglaublich buckelig, sandig und zum Teil mit Riesen-Schlaglöchern oder Schlammmulden versehen. Das ist einerseits echt supergeil weil man wie ein Enduro Crack über die Pisten heizen kann, was echt ein echter Kick ist, aber auf der anderen Seite muss man hochkonzentriert sein, denn hinter jeder Ecke kann ein Riesenloch auf Dich warten, dass Dein Vorderrad verschwinden lässt und Dich in der nächsten Sekunde abheben lässt. Daher kann man am Tag auch nur 250km fahren. Alles andere ist Harakiri…

Lis ist am ersten Tag immer vorneweg gefahren und ich bin als zweiter im Wind- (oder besser Staub-)Schatten von Lis gefahren. War am Anfang echt übel, denn ich hatte ziemlich miese Sicht aufgrund des aufgeworfenen Sandstrahls von Lis’ Maschine. Bin teilweise ihm blind gefolgt. Nach einiger Zeit habe ich dann etwas mehr Abstand gelassen, weil sich meine Augen und meine Lunge langsam mit Sand gefüllt haben.

Ziel des ersten Tages war der Nordosten Kambodscha, wo bis 1998 noch die Roten Khmer die Kontrolle innehatten und wo Pol Pot, der Diktator und Menschenschlächter in 1998 gestorben ist. Das Grenzgebiet war wie gemacht für die Rebellen, da die Berge und die nahe Grenze zu Thailand Schutz boten für Angriffen der Regierungspartei.


Wir hatten nach einer Stunde schon den ersten unvorhergesehenen Stop, nachdem Sopaal Reifen den Geist aufgegeben hat. Wir haben uns dann unter den Sonnenschutz der werkstatt begeben und gewartet, bis der neue Reifen aufgezogen war. Das dauerte viel länger als erwartet und deshalb sind dann Lis und ich schon einmal losgefahren und Sopaal würde uns folgen. Da Sopaal Kiste total viele Öllecks hatte, haben die Jungs gleich auch noch ein neues Bike für Sopaal in Siem Reap geordet, was weitere Zeit gekostet hat. Ich heize also Lis nach , immer hoch gespannt, insbesondere wenn die Kiste in den sandigen Kurven leicht ins Schlingern geraten ist. Dann ist jedes Mal mein Adrenalin in die Venen geschossen, mein Puls angeschwellt und mein Herz fast in die Hose gerutscht. Aber nach und nach habe ich mehr Vertrauen gewonnen und mich an die Maschine und den Belag gewöhnt. Wir fahren also so 50km/h auf der Piste als ich in den nächsten Gang schalten will und ich nur noch einen unmotivierten Kupplungsgriff in der Hand halte, mit dem Stahlseil, was zur Kupplung führt, durchgerissen. Meine Kiste ist dann natürlich abgesoffen und wir hatten den nächsten Stop. Leider hatte Sopaal auch alle Werkzeuge und Ersatzteile mit, sodass wir uns nur in den Vorgarten unter den Sonnenschutz eines Hauses flüchten konnten und warten… und warten… und warten…

Nach mehr als einer Stunde kam dann Sopaal endlich wieder und wir (ok, die beiden Jungs….) konnten dann das Teil austauschen. Ich dachte schon, na super nach so langen Pausen, kommen wir wahrscheinlich nachts an, aber unsere Durchschnittsgeschwindigkeit war ziemlich hoch und wir kamen schnell voran. Immer wieder sind wir an kleinen Dörfern vorbeigekommen, haben Kinder am Strassenrand spielen und Männer ihre ochsenkarren fahren sehen. Man sah aber auch Jungs Pool Billard spielen mitten in der Pampa. Sehr skurril.

Es war herrlich, aber ich musste mich mehr auf die Strasse konzentrieren, nur kurze Zeit hatte ich die Gelegenheit, die Landschaft zu genießen. Wollte ja nicht hinter Lis zurückfallen. Nach rund 4 Stunde Fahrt sind wir dann in Along Veng angekommen, der ehemaligen Roten Khmer Hochburg. Haben erst einmal die Tanks wieder aufgefüllt und haben uns dann völlig k.o in ein Restaurant gesetzt und Beef mit Reis in uns reingehauen bis der Arzt kommt. Ein paar Generäle der Regierungsarmee mit grossen Range Rover hatten es sich neben uns bequem gemacht… Die Jungs wissen, wie sie Geld machen.
An diesem Nachmittag sind mir das erste mal all die toten und verkohlten Bäume aufgefallen, die die Landschaft ziemlich traurig aussehen lassen. Scheinbar gab es nach der Aufgabe der Roten Khmer einen grossen Streit um die Verwertung der Bäume, die massenhaft nach Thailand ausgeliefert wurden. Die Bauern, die sich von der Armee hintergangen fühlte, haben dann einfach die Wälder in der Trockenzeit angezündet und ein riesige Verwüstung heraufbeschworen. Wirklich traurig zu sehen, dass von dem primären regenwald nichts mehr übrig ist…


Nach dem Essen sind wir zu Pol Pots Grab gefahren und haben uns die Schlatzentrale des letzten Roten Khmer Generals Tamoc angeschaut. Aber alles war zerstört, weil die Menschen nach dem Zusammenbruch der Kontrolle alles was mit den Roten Khmer zusammenhing, verwüstet haben aus Frust und Rachgefühlen.
Abends sind wir dann auf einen Berg mit herrlicher Aussicht gefahren, wo wir dann auch übernachtet haben. Nur um ein Gefühl bezüglich der Kondition der Unterkünfte zu geben. In dem „Bad“ waren ein Bassin mit schmutzigem Wasser und ein Plastiktopf, der die Dusche ersetzt hat.

Kein Waschbecken oder ähnliches. Ich war saustaubig und verdreckt, aber dieses abgestandene Pisswasser hat mich so sehr geekelt, dass ich mich nur mit Trinkwasser abgespült habe. Völlig k.o. und nachdem Lis ein paar grausige Geschichten über die Roten Khmer erzählt hatte ging es dann ins Bett. (hungrige Kinder wurden erschossen, wenn sie erwischt wurden beim Einsammeln von Reis, alle Einwohner der Hauptstadt wurden aufs Land getrieben und mussten dann Reis anbauen und ernten. Wenn sie nicht schnell genug waren haben Kindersoldaten sie kurzerhand umgebracht. Familien wurden getrennt und Essen gab es nur in öffentlichen Einrichtungen. Geschirr war in den Haushalten verboten. Mehr als 3 Mio Menschen wurden während der zeit zwischen 1975 und 1979 abgeschlachtet. Das ist wörtlich zu nehmen, denn die Kugeln der Maschinengewehre waren zu kostbar für den Tod eines Menschen…)
2. Tag
Am zweiten tag ging es Richtung Preah Vihear, einen Tempel auf der Spitze eines Berges gelegen und direkt an der Klippe zu einem Tal, was 500m tiefer liegt. Aber zunächst hatten wir noch Pol Pots Bunker besucht, der auch wieder im grenzgebiet zu Thailand liegt. Um dort hinzugelangen, mussten wir an einer Wache der armee vorbei, die aus alten Roten Khmer veteranen bestand. Lis kannte die sehr gut, weil er sie jedes Mal schmiert, um überhaupt dort hinzugelangen. Ist schon bizarr, wenn man weiss, dass diese Jungs bis ende der 90iger Jahre noch Schreck und Horror verbreitet haben.

Wir hatten wieder rund 250km vor uns und wir kamen sehr schnell voran, insbesondere weil ich aus der zweiten Position irgendwann in die Führung gegangen bin und Lis gesagt habe, dass der Sandstrahl, der Dich als Verfolger einbläst, nicht versiegen will und ziemlich nervig ist. Ich also vorneweg und ich wollte mir natürlich auch keine Blösse geben. Ausserdem war ich nun langsam sehr vertraut mit meiner Maschine und habe sie sehr gut im Griff und die Strasse war um einiges besser, weniger sandig und weniger huckelig (dachte ich zumindest).

Wir waren nach 3 Stunden schon sehr weit gekommen und überlegten schon, ob wir an dem tag noch weiter fahren als unserem Ziel. Aber dann hatten wir eine weitere Panne mit Sopaal Kiste (wieder einmal der Reifen..) was uns mind. 2 Stunden gekostet hat.

Also fuhren wir in ordentlichem Tempo (ich will lieber mal nicht heizen sagen…) über die Piste und alles war gut und super. Als auf einmal ein riiiiiesiges Schlagloch vor mir auftaucht (ich war ja der erste in dem team) und mit einem riesen Wums bin ich mit dem Vorderreifen in das Loch gerast um gleich danach wieder aus dem Loch herausgeschleudert zu werden. Als ich aufkomme sehe ich nur noch ein weiteres Loch vor mir klaffen und ich mit karacho rein in die Misere. Aufgrund der geschwindigkeit und der Wucht des Aufschlages verlor ich die Kontrolle und bin von meiner Maschine geflogen. Habe mich dann mit meinem linken Ellenbogen abgefangen und mein Rucksack mit kamera vor meiner Brust haben auch als Protektoren gewirkt. Völlig unter Schock habe ich die karre wieder hochgehievt und gemerkt, dass meine Schulter und mein oberarm ganz schön schmerzten. Ich konnte meinen Arm nicht mehr richtig heben, hatte aber noch Gefühl in allen Fingern. Nach einer für mich total langen Pause kamen endlich Sopaal und Lis. Sie haben sich dann meinen arm und Schulter angesehen und gesagt, dass wahrscheinlich nur gestaucht ist und nicht so schlimm wird. Das habe ich gerne geglaubt und bin aufs Motorrad gestiegen, habe mit Mühe meinen linken Arm an den Lenker gehoben und bin gaaanz langsam und mit zittrigen Knien weiter gefahren. An dem tag mussten wir noch den Berg hoch, mit extrem steilen Serpentinen mit teilweise mehr als 35% Steigung. Ich habe trotz meiner Schmerzen, die bei jeder erschütterung meinen Gesicht verziehen liessen, die Strecke hochgeschafft. Das war echt eine Leistung! Lis hat es dann auch einmal in den Strassengraben geschafft, ist aber nichts weiter passiert.

An dem Abend kam neben dem dicken Arm dann auch noch ein dickes Auge durch den Aufprall auf dem Boden hinzu. Ziemlich entstellt und mit Schmerzen habe ich dann den Berg auf dem der Tempel steht, erklommen. Oben angekommen hatten wir eine wunderbare Sicht über das Land und ein Wahnsinns-Sonnenuntergang hat die Schmerzen fast vergessen gemacht.

Abend haben die Jungs dann Karaoke gesungen, ich bin Gott seid Dank geschont wurden,da es keine ordentlichen englischsprachigen Karaoke CDs gab… Mit Schmerzen im Arm und kaum in der Lage, mein T-Shirt allein auszuziehen ging es dann ins Bett. Ich hatte Gott sei Dank noch Schmerztabletten dabei.

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Mittwoch, 30. Mai 2007
21.-24. Mai: Siem Reap und Angkor Wat und 1000 andere Tempel
hahnst, 09:18h
Gleich nach Ankunft in Siem Reap und vor Sonnenuntergang habe ich mich ins Taxi gesetzt und bin direkt zu dem Berg gefahren, auf dem ein Tempel ragt mit herrlichen Blick ueber Angkor Wat und die umliegenden Dschungelgebiete. Das Wetter war herrlich, Sonnenschein und klarer Himmel. Als ich unten am Berg angekommen bin, gab es leider das Problem, dass mich die Security nicht mehr hoch lassen wollte weil es schon nach 5 pm war. Ich bin fast verzweifelt und nach ein paar Minuten Diskussionen habe ich mich dann an dem Wachpersonal vorbeigeschlichen, die gerade mit dem Frust anderer Besucher beschaeftigt waren. Dann bin ich hochgewetzt um den Sonnenuntergang noch zu sehen, voellig fertig oben angelangt (nach 10 min) konnte ich nur noch die Schatten ueber dem Dschungel sehen, denn die SOnne hatte sich hinter Wolken verzogen! Sehr schade!

Abends war ich dann noch in einem sehr netten Lokal essen, mit Terrasse und Blick ueber die Stadt.
Ich hatte mir auch noch einen Fuehrer und Fahrer fuer den naechsten Tag besorgt.

Leider konnte der Fuehrer (Mr. Som Sok) erst gegen 7.30 Uhr am naechsten Tag, so dass ich den Sunrise ueber Angkor Wat am ersten Tag nicht sehen konnte. Aber Som war echt super, er hat mir die Tempel immer zu den Zeitpunkten gezeigt und die Ecken ausfindig gemacht, die nicht so ueberlaufen sind. Wir haben uns zunaechst Angkor Wat angeschaut, der groesste Tempel in Siem Reap. Es war sehr beeindruckend, obwohl ich es mir noch grosser vorgestellt hatte.

Danach ging es nach Da Tohm, ein Tempel, der vom Dschungel buchstaeblich vereinnahmt wurde und wo die Baeume aus den Waenden des Tempels spriessen. Hier wurde auch der Tomb Raider Film gedreht. Unglaublich zu sehen, wie so riesige Tempel im Laufe der Zeit einfach so vom Dschungel verschluckt werden. Jedes Mal, wenn wir aus dem Tempel zurueck kamen, gab es kaltes Wasser und Erfrischungstuecher. Habe mich gefuehlt wie ein Luxusurlauber… Zur Mittagszeit hat es dann geregnet wie aus Kuebeln und wir haben die eigentlich vorgesehene Ballongfahrt abgesagt. Dafuer sind wir zu einem Tempel etwas abseoits von SIem Reap gefahren.

Dieser Tempel, Bentea Srei, hat mich besonders durch den wunderschoenen rotten Sandstein beeindruckt, die feinen Gravuren und Bildhauereien in den Waenden und Tueren der einzelnen Tempel. Unglaublich, dass diese Tempel fuer fast 600 Jahre im Dschungel vergessen geschlummert haben.

Am spaeten Nachmittag sind wir dann noch auf den Berg geklettert, um die Spaetsonne auf Angkor Wat scheinen zu sehen. Danach ging es zurueck zu Angkor Wat und ich habe noch ein paar Fotos vom Sonnenuntergang gemacht. Dieser Tag war vollgepackt und ziemlich erschoepft bin ich im Hotel angekommen. Nach einem Dinner im meinem Stammlokal gings auch schon ab ins Bett.


Fuer den naechsten Tag hatte ich mir vorgenommen, etwas Geld zu sparen und den Luxus von Wagen und Fuehrer wegzulassen. Also habe ich mir ein Tuk Tuk und ein Fahrrad ausgeliehen und wollte radeln am zweiten Tag weitere Tempel erkunden. Ich bin sehr sehr frueh aufgestanden (gegen 4.40 Uhr) um den Sonnenaufgang bei Angkor Wat zu sehen. Und das hat sich wirklich gelohnt, denn der Sonnenaufgang war einfach unwerfend schoen. Ich habe herrliche Fotos geschossen und mit einem tollen Gluecksgefuehl bin ich gleich weiter zu den naechsten Tempel mit meinem Fahrrad gefahren. In Siem Reap gibt es bestimmt 20 verschiedene Tempelanlagen, die von verschiedenen Herrschern des Khmer Reiches in den Jahrhunderten zwischen 950 und 1400 erschaffen wurden. Jeder dieser Herrscher wollte seinen Vorgaenger uebertreffen und daher findet man hier eine solche Vielzahl von wunderbaren Tempelanlagen. Man muss schon genau wissen, was man wann sehen will, um nicht verloren zu gehen. Ich bin dann nach Angkor Thom gefahren, der groessten Stadt des Khmer Reiches mit dem Bayon Tempel im Zentrum der Anlage.

Der Bayon Tempel hat mehr als 40 Tuerme mit grossen Gesichter in den Sandstein gemeisselt. Unglaublich, wenn man die Vielzahl dieser in Stein gemeisselten Gesichter sieht. Ausserdem sind in diesem Tempel in den Gallerien eine Vielzahl von Reliefs enthalten, die die Geschichte des Khmer Reiches und die Kaempfe gegen die Cham und Thai Koenigreiche erzaehlen.

Es war schon ziemlich heiss und ich bin die Tuerme hoch und runter geklettert. Um etwas weniger Balast mitzuschleppen, habe ich meinen Rucksack mit Wasser etc. kurz auf der Treppe verstaut. Als ich nach 3 Minuten wiederkam, bekam ich einen Riesenschreck, denn der Rucksack war weg!!!

Wie wild bin ich dann umhergelaufen, habe mit den Security Leuten gesprochen und alle Ecken durchsucht, aber der Rucksack blieb verschwunden. Ich habe mich darueber total geaergert, wie ihr Euch vorstellen koennt, denn im Rucksack hatte ich die Memorycard mit den herrlichen Sunrise Bilder verstaut. Ausserdem war mein ipod nun auch weg. So ein Mist, 20 USD gespart, dafuer aber meine besten Fotos los. Voellig sauer bin ich erst einmal in der Mittagshitze zurueck zum Hotel geradelt. Das ganz liebe Personal hier in meinem Hotel hat gleich die Polizei verstaendigt, aber es kam dabei natuerlich nichts raus. Nach zwei erholsamen Stunden im Bett bin ich dann noch einmal zurueck zu den Tempelanlagen und ein letztes Mal auf den Berg gestiegen, um den Sonnenuntergang ganz zu sehen. Es war traumhaft, da sich die Sonne unter einer dunklen Wolkenschicht zeigte und gleichzeitig die Sonne und Regenguesse zu sehen waren.

Am naechsten Morgen habe ich dann noch ein paar andere Tempel angeschaut und bin etwas aus Siem Reap rausgefahren mit meinem Tuk Tuk Fahrer, um in das Flussbett gemeisselte Reliefs zu sehen. Aber die lange Anfahrt und der steile Anstieg zum Fluss haben sich nicht wirklich gelohnt. Nachmittags habe ich dann noch ein wenig relaxed, habe mit Hidden Cambodia meine Dirt Bike Tour besprochen und bin ein wenig durch sie Strassen geschlendert. Abends habe ich dann noch mit einem amerikanischen Paaerchen, welches ich in Laos kennen gelernt hatte, ziemlich lange zusammengesessen und wir haben unserer Erfahrungen ausgetauscht. Aber nach drei Tagen hatte ich auch erst einmal genug von Tempeln und ich habe mich total auf den Trip in den Norden von Kambodscha gefreut, den ich auf einer 250 ccm Enduro Honda und mit zwei Begeleitern am naechsten Morgen beginnen wuerde…


Abends war ich dann noch in einem sehr netten Lokal essen, mit Terrasse und Blick ueber die Stadt.
Ich hatte mir auch noch einen Fuehrer und Fahrer fuer den naechsten Tag besorgt.

Leider konnte der Fuehrer (Mr. Som Sok) erst gegen 7.30 Uhr am naechsten Tag, so dass ich den Sunrise ueber Angkor Wat am ersten Tag nicht sehen konnte. Aber Som war echt super, er hat mir die Tempel immer zu den Zeitpunkten gezeigt und die Ecken ausfindig gemacht, die nicht so ueberlaufen sind. Wir haben uns zunaechst Angkor Wat angeschaut, der groesste Tempel in Siem Reap. Es war sehr beeindruckend, obwohl ich es mir noch grosser vorgestellt hatte.

Danach ging es nach Da Tohm, ein Tempel, der vom Dschungel buchstaeblich vereinnahmt wurde und wo die Baeume aus den Waenden des Tempels spriessen. Hier wurde auch der Tomb Raider Film gedreht. Unglaublich zu sehen, wie so riesige Tempel im Laufe der Zeit einfach so vom Dschungel verschluckt werden. Jedes Mal, wenn wir aus dem Tempel zurueck kamen, gab es kaltes Wasser und Erfrischungstuecher. Habe mich gefuehlt wie ein Luxusurlauber… Zur Mittagszeit hat es dann geregnet wie aus Kuebeln und wir haben die eigentlich vorgesehene Ballongfahrt abgesagt. Dafuer sind wir zu einem Tempel etwas abseoits von SIem Reap gefahren.

Dieser Tempel, Bentea Srei, hat mich besonders durch den wunderschoenen rotten Sandstein beeindruckt, die feinen Gravuren und Bildhauereien in den Waenden und Tueren der einzelnen Tempel. Unglaublich, dass diese Tempel fuer fast 600 Jahre im Dschungel vergessen geschlummert haben.

Am spaeten Nachmittag sind wir dann noch auf den Berg geklettert, um die Spaetsonne auf Angkor Wat scheinen zu sehen. Danach ging es zurueck zu Angkor Wat und ich habe noch ein paar Fotos vom Sonnenuntergang gemacht. Dieser Tag war vollgepackt und ziemlich erschoepft bin ich im Hotel angekommen. Nach einem Dinner im meinem Stammlokal gings auch schon ab ins Bett.


Fuer den naechsten Tag hatte ich mir vorgenommen, etwas Geld zu sparen und den Luxus von Wagen und Fuehrer wegzulassen. Also habe ich mir ein Tuk Tuk und ein Fahrrad ausgeliehen und wollte radeln am zweiten Tag weitere Tempel erkunden. Ich bin sehr sehr frueh aufgestanden (gegen 4.40 Uhr) um den Sonnenaufgang bei Angkor Wat zu sehen. Und das hat sich wirklich gelohnt, denn der Sonnenaufgang war einfach unwerfend schoen. Ich habe herrliche Fotos geschossen und mit einem tollen Gluecksgefuehl bin ich gleich weiter zu den naechsten Tempel mit meinem Fahrrad gefahren. In Siem Reap gibt es bestimmt 20 verschiedene Tempelanlagen, die von verschiedenen Herrschern des Khmer Reiches in den Jahrhunderten zwischen 950 und 1400 erschaffen wurden. Jeder dieser Herrscher wollte seinen Vorgaenger uebertreffen und daher findet man hier eine solche Vielzahl von wunderbaren Tempelanlagen. Man muss schon genau wissen, was man wann sehen will, um nicht verloren zu gehen. Ich bin dann nach Angkor Thom gefahren, der groessten Stadt des Khmer Reiches mit dem Bayon Tempel im Zentrum der Anlage.

Der Bayon Tempel hat mehr als 40 Tuerme mit grossen Gesichter in den Sandstein gemeisselt. Unglaublich, wenn man die Vielzahl dieser in Stein gemeisselten Gesichter sieht. Ausserdem sind in diesem Tempel in den Gallerien eine Vielzahl von Reliefs enthalten, die die Geschichte des Khmer Reiches und die Kaempfe gegen die Cham und Thai Koenigreiche erzaehlen.

Es war schon ziemlich heiss und ich bin die Tuerme hoch und runter geklettert. Um etwas weniger Balast mitzuschleppen, habe ich meinen Rucksack mit Wasser etc. kurz auf der Treppe verstaut. Als ich nach 3 Minuten wiederkam, bekam ich einen Riesenschreck, denn der Rucksack war weg!!!

Wie wild bin ich dann umhergelaufen, habe mit den Security Leuten gesprochen und alle Ecken durchsucht, aber der Rucksack blieb verschwunden. Ich habe mich darueber total geaergert, wie ihr Euch vorstellen koennt, denn im Rucksack hatte ich die Memorycard mit den herrlichen Sunrise Bilder verstaut. Ausserdem war mein ipod nun auch weg. So ein Mist, 20 USD gespart, dafuer aber meine besten Fotos los. Voellig sauer bin ich erst einmal in der Mittagshitze zurueck zum Hotel geradelt. Das ganz liebe Personal hier in meinem Hotel hat gleich die Polizei verstaendigt, aber es kam dabei natuerlich nichts raus. Nach zwei erholsamen Stunden im Bett bin ich dann noch einmal zurueck zu den Tempelanlagen und ein letztes Mal auf den Berg gestiegen, um den Sonnenuntergang ganz zu sehen. Es war traumhaft, da sich die Sonne unter einer dunklen Wolkenschicht zeigte und gleichzeitig die Sonne und Regenguesse zu sehen waren.

Am naechsten Morgen habe ich dann noch ein paar andere Tempel angeschaut und bin etwas aus Siem Reap rausgefahren mit meinem Tuk Tuk Fahrer, um in das Flussbett gemeisselte Reliefs zu sehen. Aber die lange Anfahrt und der steile Anstieg zum Fluss haben sich nicht wirklich gelohnt. Nachmittags habe ich dann noch ein wenig relaxed, habe mit Hidden Cambodia meine Dirt Bike Tour besprochen und bin ein wenig durch sie Strassen geschlendert. Abends habe ich dann noch mit einem amerikanischen Paaerchen, welches ich in Laos kennen gelernt hatte, ziemlich lange zusammengesessen und wir haben unserer Erfahrungen ausgetauscht. Aber nach drei Tagen hatte ich auch erst einmal genug von Tempeln und ich habe mich total auf den Trip in den Norden von Kambodscha gefreut, den ich auf einer 250 ccm Enduro Honda und mit zwei Begeleitern am naechsten Morgen beginnen wuerde…

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20. und 21. Mai: Ho Chi Minh City
hahnst, 09:11h
Am naechsten Morgen haben wir zunaechst eine halbe Stunde nach einem Lokal gesucht, in dem es Brot und Marmelade gibt, weil ich nach 3 Tagen Nudelzsuppe zum Fruehstueck total unterzuckert war. Die Suche war aber leider erfolglos… Es gab wieder Reis mit zaehem Beef, ich will endlich mein Nutella und Philadephia zurueck!!!

Dann ging es mit Vollgas auf dem Ho Chi Minh Trail in die Hauptstadt. Dunc meinte, wir wuerden gegen 5 Uhr ankommen, deshalb haben wir auch die Cu Chi Tunner fuer den naechsten Tag geplant. Schienbar hat er wieder eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 45km/h unterstellt, aber nicht mit mir! Nach einigen Pausen, in denen ich auf meinen Guide warten musste (die anderen Easyrider haben schon gefragt, wo er denn steckt…) und einem mittelmaessigen bis ueblen Mittagessen sind wir dann gegen 2 Uhr in HCMC eingelaufen. Alle haben mir erzahaehlt, wie schrecklich der Verkehr mit den Millionen von Bikes ist, aber ich habe mich pudelwohl gefuehlt. Ich bin im Flow geschwommen und habe mich schnell an die harten Sitten wenns um Vorfahrt schneiden ging, gewoehnt. Dunc meinte nur ich waere ein crazy Driver und da hat er wahrscheinlich nicht ganz unrecht…

Tja, nach einer Stunde im Verkehr waren wir dann endlich auch in der City. Ich habe mich dann von Dunc geloest, weil ich einfach fuer mich allein die Stadt erkunden wollte. Bin dann gleich ins den Unabhaengigkeitspalast gefahren und danach habe ich einen Happen gegessen in einem sehr netten Lokal direkt neben dem Palast. Danach bin ich durch die Innenstadt geduest und bin dann in einen heftigen Regen geraten und musste mich klatschnass ins Hotel zurueckschlagen.

Abends waren wir dann mit Dunc und ein paar seiner Freunde in einer Flamenco Bar (Carmen) und danach noch in einer lokalen Disse. Da ich mir den abend davor die Finger verbrannt hatte, liess ich an diesem Abend gar nichts anbrennen, aber das war irgendwie auch langweilig. Die Jungs waren auch ziemlich muede so dass wir dann gegen 24 Uhr ins Hotel zurueckgefahren sind.


Am naechsten Morgen habe ich mich entschieden, nicht zu den Cu Chi Tunnel der Vietcong zu fahren, weil einfach die anfahrt zu lang gewesen waere. Stattdessen habe ich mich wieder ins Getuemmel gestuerzt, die Innenstadt mit ihren alten Kolonialgebaeuden bestaunt und war dann auch noch Shoppen. Die Zeit verflog nur so und dann war es auch schon wieder Zeit an den Flughafen Richtung Kambodscha zu fahren. Ich habe mich bei Dunc noch einmal sehr bedankt, auch wenn ich die letzten beiden Tage in HCMC auch ohne ihn gut ausgekommen waere. Habe ihm dann auch noch den Helm, den ich damals (vor fast zwei Monaten…) in Chiang Mai gelauft habe, geschenkt. Und ab ging es Richtung Angkor Wat, der Mutter aller Tempel, tief im Dschungel Kambodschas…




Dann ging es mit Vollgas auf dem Ho Chi Minh Trail in die Hauptstadt. Dunc meinte, wir wuerden gegen 5 Uhr ankommen, deshalb haben wir auch die Cu Chi Tunner fuer den naechsten Tag geplant. Schienbar hat er wieder eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 45km/h unterstellt, aber nicht mit mir! Nach einigen Pausen, in denen ich auf meinen Guide warten musste (die anderen Easyrider haben schon gefragt, wo er denn steckt…) und einem mittelmaessigen bis ueblen Mittagessen sind wir dann gegen 2 Uhr in HCMC eingelaufen. Alle haben mir erzahaehlt, wie schrecklich der Verkehr mit den Millionen von Bikes ist, aber ich habe mich pudelwohl gefuehlt. Ich bin im Flow geschwommen und habe mich schnell an die harten Sitten wenns um Vorfahrt schneiden ging, gewoehnt. Dunc meinte nur ich waere ein crazy Driver und da hat er wahrscheinlich nicht ganz unrecht…

Tja, nach einer Stunde im Verkehr waren wir dann endlich auch in der City. Ich habe mich dann von Dunc geloest, weil ich einfach fuer mich allein die Stadt erkunden wollte. Bin dann gleich ins den Unabhaengigkeitspalast gefahren und danach habe ich einen Happen gegessen in einem sehr netten Lokal direkt neben dem Palast. Danach bin ich durch die Innenstadt geduest und bin dann in einen heftigen Regen geraten und musste mich klatschnass ins Hotel zurueckschlagen.

Abends waren wir dann mit Dunc und ein paar seiner Freunde in einer Flamenco Bar (Carmen) und danach noch in einer lokalen Disse. Da ich mir den abend davor die Finger verbrannt hatte, liess ich an diesem Abend gar nichts anbrennen, aber das war irgendwie auch langweilig. Die Jungs waren auch ziemlich muede so dass wir dann gegen 24 Uhr ins Hotel zurueckgefahren sind.


Am naechsten Morgen habe ich mich entschieden, nicht zu den Cu Chi Tunnel der Vietcong zu fahren, weil einfach die anfahrt zu lang gewesen waere. Stattdessen habe ich mich wieder ins Getuemmel gestuerzt, die Innenstadt mit ihren alten Kolonialgebaeuden bestaunt und war dann auch noch Shoppen. Die Zeit verflog nur so und dann war es auch schon wieder Zeit an den Flughafen Richtung Kambodscha zu fahren. Ich habe mich bei Dunc noch einmal sehr bedankt, auch wenn ich die letzten beiden Tage in HCMC auch ohne ihn gut ausgekommen waere. Habe ihm dann auch noch den Helm, den ich damals (vor fast zwei Monaten…) in Chiang Mai gelauft habe, geschenkt. Und ab ging es Richtung Angkor Wat, der Mutter aller Tempel, tief im Dschungel Kambodschas…



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18.-19. Mai Easyrider Tour Dalat und Zentralvietnam
hahnst, 08:49h
Nach den doch sehr erholsamen Tagen am Strand von Mui Ne und aufgrund des Umstandes, dass es fuer Kite Surfen nicht genuegend Wind gab, habe ich mich entschlossen, das Hinterland von Vietnam auf einem Moped mit einem Guide zu erkunden, einer der sogenannten Easy Rider. Mir wurde von meinen amerikanischen Freunden, die ja in einem Schnelldurchlauf asien bereist haben, ein Easy Rider empfohlen, namens Dunc. Ich hatte ihn ja schon in Nha Trang getroffen und wir haben uns dann kurzfristig via SMS verstaendigt. Nachdem ich mit einem Riesen Jeep den ganzen Weg in die Berge und nach Dalat in weniger als 4 Stunden hinter mich gebracht hatte, hat mich Dunc gleich am Hotel abgeholt und wir sind was Essen gegangen und haben ein paar Bier getrunken und ueber die moeglichen Touren gesprochen.

Es gab verschiedene Moeglichkeiten, ich habe mich dann aber fuer die 4 Tages Tour nach Ho Chi Minh City entschieden, weil ich dann einerseits das zentrale Hochland von Vietnam und HCMC sehen konnte und ich ausserdem einen weiteren Reisetag vermeiden konnte, da die Fluege nach HCMC und weiter nach Kambodscha nicht optimal liegen. Also war der Plan wie folgt:
1. Tag Fahrt nach Lak, einem Ort direct an einem See, mit Unterkunft in der alten Urlaubsresidenz des Koenigs auf dem Berg, der den See und die angrenzenden Taeler ueberragt
2. Tag Fahrt nach Nga Nghia
3. Fahrt nach Ho Chi Minh City
4. Weiterer Tag in Ho Chi Minh City und Cu Chi Tunnels
Ausserdem wollte er mir noch ein Maedel verkaufen, die dann auf meinem Scooter mitfahren sollte und fuer Stimmung in der Nacht sorgen wuerde. Ich habe aber dankend abgelehnt... Eigentlich wollte der gute Dunc mich auch noch auf sein altes Honda 110ccm Motorrad packen, aber als ich gesehen habe, wie dieses alte Teil schon unter der Last meines Rucksacks und seiner Klamotten, Werkzeug etc. aechzte, war ich sehr froh, gleich darauf bestanden zu haben, dass ich mein eigenes Gefaehrt dabei haben will.


Ausserdem habe ich die anderen Touris auf den Mopeds sitzen sehen, festgekrallt am Sitz oder fest umschlungen mit dem Vodermann, sah einfach total uncool und pussymaessig aus. In den naechsten Tagen wuerde ich noch des oefteren froh sein, dass ich mein eigenes Mopedche dabei hatte…
Der erste Tag war echt anstrengend, er fing zwar ganz gemuetlich an mit ein paar Sehenswuerdigkeiten in um Dalat. Wir haben eine Blumenfarm, eine Kaffeefarm, eine Seidenproduktion, einen Wasserfall sowie verschiedene Familien auf unserem Weg besucht und haben ab und zu auch noch ein Paeuschen eingelegt. Dunc Maschine ist schon 15 Jahre alt und jeden mal wenn wir einen Berg hoch mussten, ist die Muehle immer abgefallen und ich musste fast in Standgas fahren, damit ich den Kollegen auf der Fahrt nicht verliere. Wenn ich da noch drauf gesessen haette, waeren wir wahrscheinlich noch heute unterwegs…


Auf dem Weg nach Lak haben wir dann noch an einigen Doerfern kurze Stops gemacht und ich habe noch die Moeglichkeit, ein paar Schnappschuesse zu machen. Dunc’s Erlaeuterungen erscheinen etwas einstudiert und an allen Punkten, wo wir halten, sitzen auch schon vier anderer Easyrider mit ihren Gaesten.


Das nervt ein wenig, da man ja gerade den Touris mal aus den Weg gehen will. Nach 8 langen Stunden und brennenden Po kommen wir dann kurz vor Einbruch der Dunkelheit angekommen. Ich haette auch die Moeglichkeit gehabt, bei den Locals zu schlafen, aber das habe ich lieber gelassen, nach dem ich die Huette gesehen habe, wo die anderen Traveller uebernachtet haben. Ich war so kaputt an diesem Abend, dass ich mich gegen 18 Uhr kurz schlafen gelegen habe, und wollte eine Stunde spaeter mit Dunc essen gehen. Leider bin ich voll eingeratzt und erst gegen 20.15Uhr wieder aufgewacht. Dunc hatte bereits gegessen, und ich habe dann gluecklicherweise auch noch einen Happen ergattern koennen in dem einzigen noch offenen Restaurant am See. Ich war auch tierisch hungrig, da wir den ganzen Tag nur ziemlich schlechten Essen bekommen haben. Danach bin ich wieder satt und immer noch todmuede ins Bett gefallen. Nach 220km auf dem Scooter wohl auch nachvollziehbar…

Am naechsten Morgen habe ich mich ganz frueh aufs Bike geworfen und die Umgebung erkundet. Das war herrlich. Die Dorfgemeinschaft ist immer frueh morgens und abends aktiv und die Leute ziehen sich in ihre Haeuser zurueck, wenn es zu heiss wird um die Mittagszeit. Die Reisfelder im Morgenlicht zu sehen, die Kinder wie sie spielen, die Maenner auf ihren Traktoren oder Ochsenkarren , die Frauen beim Ernten oder Saen des Reises in den Feldern, die Kuehe auf den Strassen und die vielen anderen kleinen und unvergesslichen Eindruecke machen diese Erkundungsfahrten so einzigartig.





Ich musste mich dann sputen, denn eigentlich wollten wir um 8.30 Uhr losfahren, aber das war mir auch egal. Nach dem Fruehstueck jabe ich mich dann auch noch entschieden, eine Dorf am anderen Ende des Sees mit dem Boot zu besuchen. Dunc wurde ganz nervoes und meinte, wir kaemen erst im Dunkeln an, wenn wir nicht auf dem Weg ein paar Stops weglassen wuerden. Er hat aber nicht mit meiner Durchschnittsgeschwindigkeit von 75km/h auf dem breiten Ho Chi Minh Trail gerechnet… Naja, das Dorf war mehr Tourinepp und viel weniger interessant als meine Erkundungstour am Morgen, aber die Fahrt auf dem Boot und der Anblick der Elefanten, die Touristen auf ihrem Ruecken ueber den See transportierten , war sehr nett. Die Elefanten waren bis zu den Ohren im Wasser verschwunden, ich weiss gar nicht, wie die Leute in den Sitzen trocken geblieben sind. Weiter gings dann durch einige Regionalstaedte zu unserem Mittagsessen,.

Ich war irgendwie noch die frische Kueche in Mui Ne gewoehnt und daher wurde ich mal wieder vom Essen enttaeuscht, aber man kann in diesen abgelegen Orten auch nicht zu viel verlangen.

Wir sind dann auf den Ho Chi Minh Trail gekommen und nach einem Abstecher zu einem weiteren Wasserfall ging es direct nach Nhg Giang. Da Dunc mir soviel Angst gemacht hat bezueglich unserer Ankunftszeit bin ich dann auf dem Ho Chi minh Trail ziemlich gehzeizt, ich hatte keinen Bock hinter ihm her zu schleichen, Lieber habe ich ab und zu angehalten, und noch ein paar Fotos gemacht. An diesem Tag haben wir wieder mehr als 230km hinter uns gebracht und wir sind ueberpuenktlich in dem Provinzkaff angekommen. Die Herberge war ordentlich und nett, das Abendessen Klasse und abends waren wir dann sogar noch auf einem auch im Fernsehen uebertragenen Festival der dort ansaessigen Minderheitenstaemme.


Das war schon ein ganz schoenes Spektakel und alle haben mich angeschaut als ob ich von einem anderen Stern kaeme. Scheinbar sind Europaer hier wirklich sehr selten gesehen. Alle wollten Fotos mit mir und sogar der Lokalfotograf fuer die Presse hat mich mit ein paar Kids fotografiert. Dunc war nur auf einmal so komisch, ging immer von mir weg und das war mir wiederum peinlich weil die Leute in Vietnamesich auf mich eingeredet haben Spaeter hat er mir erzaehlt, dass die Sicherheitspolizei ihn in die Mangel genommen hat und nach seinen Papieren gefragt hat. Scheinbar wollten die nicht, dass Westler zu nah mit der Landbevoelkerung ins Gespraech kommen, insbesondere da am naechsten Tag Wahlen in ganz Vietnam anstanden.


Danach sind wir noch in der Dorfdisco gewesen und ich musste mal wieder Lehrgeld zahlen. Scheinbar muss man den Maedels, die zu Dir kommen und mit Dir gebrochen Englisch sprechen am Ende nicht nur einen Drink ausgeben, sondern auch noch 10 USD. Das fand ich ziemlich unverschaemt, insbesondere weil ich mich mit der Dame nur aus Anstand unterhalten habe und micht unhoeflich sein wollte. Naja, man lernt halt nie aus…

Es gab verschiedene Moeglichkeiten, ich habe mich dann aber fuer die 4 Tages Tour nach Ho Chi Minh City entschieden, weil ich dann einerseits das zentrale Hochland von Vietnam und HCMC sehen konnte und ich ausserdem einen weiteren Reisetag vermeiden konnte, da die Fluege nach HCMC und weiter nach Kambodscha nicht optimal liegen. Also war der Plan wie folgt:
1. Tag Fahrt nach Lak, einem Ort direct an einem See, mit Unterkunft in der alten Urlaubsresidenz des Koenigs auf dem Berg, der den See und die angrenzenden Taeler ueberragt
2. Tag Fahrt nach Nga Nghia
3. Fahrt nach Ho Chi Minh City
4. Weiterer Tag in Ho Chi Minh City und Cu Chi Tunnels
Ausserdem wollte er mir noch ein Maedel verkaufen, die dann auf meinem Scooter mitfahren sollte und fuer Stimmung in der Nacht sorgen wuerde. Ich habe aber dankend abgelehnt... Eigentlich wollte der gute Dunc mich auch noch auf sein altes Honda 110ccm Motorrad packen, aber als ich gesehen habe, wie dieses alte Teil schon unter der Last meines Rucksacks und seiner Klamotten, Werkzeug etc. aechzte, war ich sehr froh, gleich darauf bestanden zu haben, dass ich mein eigenes Gefaehrt dabei haben will.


Ausserdem habe ich die anderen Touris auf den Mopeds sitzen sehen, festgekrallt am Sitz oder fest umschlungen mit dem Vodermann, sah einfach total uncool und pussymaessig aus. In den naechsten Tagen wuerde ich noch des oefteren froh sein, dass ich mein eigenes Mopedche dabei hatte…
Der erste Tag war echt anstrengend, er fing zwar ganz gemuetlich an mit ein paar Sehenswuerdigkeiten in um Dalat. Wir haben eine Blumenfarm, eine Kaffeefarm, eine Seidenproduktion, einen Wasserfall sowie verschiedene Familien auf unserem Weg besucht und haben ab und zu auch noch ein Paeuschen eingelegt. Dunc Maschine ist schon 15 Jahre alt und jeden mal wenn wir einen Berg hoch mussten, ist die Muehle immer abgefallen und ich musste fast in Standgas fahren, damit ich den Kollegen auf der Fahrt nicht verliere. Wenn ich da noch drauf gesessen haette, waeren wir wahrscheinlich noch heute unterwegs…


Auf dem Weg nach Lak haben wir dann noch an einigen Doerfern kurze Stops gemacht und ich habe noch die Moeglichkeit, ein paar Schnappschuesse zu machen. Dunc’s Erlaeuterungen erscheinen etwas einstudiert und an allen Punkten, wo wir halten, sitzen auch schon vier anderer Easyrider mit ihren Gaesten.


Das nervt ein wenig, da man ja gerade den Touris mal aus den Weg gehen will. Nach 8 langen Stunden und brennenden Po kommen wir dann kurz vor Einbruch der Dunkelheit angekommen. Ich haette auch die Moeglichkeit gehabt, bei den Locals zu schlafen, aber das habe ich lieber gelassen, nach dem ich die Huette gesehen habe, wo die anderen Traveller uebernachtet haben. Ich war so kaputt an diesem Abend, dass ich mich gegen 18 Uhr kurz schlafen gelegen habe, und wollte eine Stunde spaeter mit Dunc essen gehen. Leider bin ich voll eingeratzt und erst gegen 20.15Uhr wieder aufgewacht. Dunc hatte bereits gegessen, und ich habe dann gluecklicherweise auch noch einen Happen ergattern koennen in dem einzigen noch offenen Restaurant am See. Ich war auch tierisch hungrig, da wir den ganzen Tag nur ziemlich schlechten Essen bekommen haben. Danach bin ich wieder satt und immer noch todmuede ins Bett gefallen. Nach 220km auf dem Scooter wohl auch nachvollziehbar…

Am naechsten Morgen habe ich mich ganz frueh aufs Bike geworfen und die Umgebung erkundet. Das war herrlich. Die Dorfgemeinschaft ist immer frueh morgens und abends aktiv und die Leute ziehen sich in ihre Haeuser zurueck, wenn es zu heiss wird um die Mittagszeit. Die Reisfelder im Morgenlicht zu sehen, die Kinder wie sie spielen, die Maenner auf ihren Traktoren oder Ochsenkarren , die Frauen beim Ernten oder Saen des Reises in den Feldern, die Kuehe auf den Strassen und die vielen anderen kleinen und unvergesslichen Eindruecke machen diese Erkundungsfahrten so einzigartig.





Ich musste mich dann sputen, denn eigentlich wollten wir um 8.30 Uhr losfahren, aber das war mir auch egal. Nach dem Fruehstueck jabe ich mich dann auch noch entschieden, eine Dorf am anderen Ende des Sees mit dem Boot zu besuchen. Dunc wurde ganz nervoes und meinte, wir kaemen erst im Dunkeln an, wenn wir nicht auf dem Weg ein paar Stops weglassen wuerden. Er hat aber nicht mit meiner Durchschnittsgeschwindigkeit von 75km/h auf dem breiten Ho Chi Minh Trail gerechnet… Naja, das Dorf war mehr Tourinepp und viel weniger interessant als meine Erkundungstour am Morgen, aber die Fahrt auf dem Boot und der Anblick der Elefanten, die Touristen auf ihrem Ruecken ueber den See transportierten , war sehr nett. Die Elefanten waren bis zu den Ohren im Wasser verschwunden, ich weiss gar nicht, wie die Leute in den Sitzen trocken geblieben sind. Weiter gings dann durch einige Regionalstaedte zu unserem Mittagsessen,.

Ich war irgendwie noch die frische Kueche in Mui Ne gewoehnt und daher wurde ich mal wieder vom Essen enttaeuscht, aber man kann in diesen abgelegen Orten auch nicht zu viel verlangen.

Wir sind dann auf den Ho Chi Minh Trail gekommen und nach einem Abstecher zu einem weiteren Wasserfall ging es direct nach Nhg Giang. Da Dunc mir soviel Angst gemacht hat bezueglich unserer Ankunftszeit bin ich dann auf dem Ho Chi minh Trail ziemlich gehzeizt, ich hatte keinen Bock hinter ihm her zu schleichen, Lieber habe ich ab und zu angehalten, und noch ein paar Fotos gemacht. An diesem Tag haben wir wieder mehr als 230km hinter uns gebracht und wir sind ueberpuenktlich in dem Provinzkaff angekommen. Die Herberge war ordentlich und nett, das Abendessen Klasse und abends waren wir dann sogar noch auf einem auch im Fernsehen uebertragenen Festival der dort ansaessigen Minderheitenstaemme.


Das war schon ein ganz schoenes Spektakel und alle haben mich angeschaut als ob ich von einem anderen Stern kaeme. Scheinbar sind Europaer hier wirklich sehr selten gesehen. Alle wollten Fotos mit mir und sogar der Lokalfotograf fuer die Presse hat mich mit ein paar Kids fotografiert. Dunc war nur auf einmal so komisch, ging immer von mir weg und das war mir wiederum peinlich weil die Leute in Vietnamesich auf mich eingeredet haben Spaeter hat er mir erzaehlt, dass die Sicherheitspolizei ihn in die Mangel genommen hat und nach seinen Papieren gefragt hat. Scheinbar wollten die nicht, dass Westler zu nah mit der Landbevoelkerung ins Gespraech kommen, insbesondere da am naechsten Tag Wahlen in ganz Vietnam anstanden.


Danach sind wir noch in der Dorfdisco gewesen und ich musste mal wieder Lehrgeld zahlen. Scheinbar muss man den Maedels, die zu Dir kommen und mit Dir gebrochen Englisch sprechen am Ende nicht nur einen Drink ausgeben, sondern auch noch 10 USD. Das fand ich ziemlich unverschaemt, insbesondere weil ich mich mit der Dame nur aus Anstand unterhalten habe und micht unhoeflich sein wollte. Naja, man lernt halt nie aus…
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Donnerstag, 17. Mai 2007
16. und 17. Mai Relaxen und Duenen in Mui Ne
hahnst, 23:01h
Den naechsten Morgen bin ich dann in aller Herrgottsfruehe mit meinem Mietmofa zum Hafen gefahren, habe die Fischer und den Frauen beim Entladen und verkaufen der frischen Fischware zugeschaut und einige Fotos gemacht und bin dann mit einem Moerdeerkohldampf 20 Minuten vor Toreschluss im Strandcafe aufgeschlagen.


Habe alles bestellt was auf der Karte war, denn gebucht ist gebucht und Fruehstueck ist nunmal inklusive… Hatte mir vorgenommen, dann mittags nichts mehr zu essen um ein wenig von den Rollen im Bauchbereich wegzubekommen, ausser 6 Kugeln Eis habe ich dann auch nichts gegessen… Der Nachmittag verging am Strand und mit Musik im Ohr wie im Fluge.
Ich hatte eigentlich damit spekuliert, einen Kite Surf Kurs zu machen, dann waere ich auch noch laenger geblieben. Aber der Wind hat mir eine Strich durch die Rechnung gemacht und wollte und wollte einfach nicht staerker werden. Aber Kite surfen waere noch einmal etwas, was mich echt reizen wuerden. Zum Sonnenuntergang habe ich mir mein Mofa geschnappt und bin zum Hafen gefahren. Herrliche Farben haben sich im Meer gespiegelt und eine sehr romantische Stimmung hat die Bucht erfasst. Waere auch eine ideale Situation fuer einen gemeinsamen Spazierang mit einem huebschen Maedchen am Strand gewesen, aber ich hatte nur das Mofa, meinen treuen Freund mit mir…


Eva und Mike sind an diesem Tag auch nachmittags gefahren, sodass ich dann abends das erste mal seit langem wieder allein im Restaurant gesessen habe. War etwas ungewohnt und bisschen bloed, da auch nur Paaerchen oder russische Grueppchen, die jedes Mal den groessten lebenden Hummer im Aquarium bestellt haben, unterwegs waren.
Den naechsten Morgen bin ich dann nochmal zu den Duenen gefahren, weil wir beim ersten Mal erst sehr spaet eingetroffen sind und zu dem Zeitpunkt das Licht schon ziemlich grell war und daher die Fotos nicht optimal. Ich bin ja ein Perfektionist und Stressmaker und das war das ideale Programm um nicht zu sehr in den Entspannungsmode zu verfallen.

Danach habe wieder schoen gefruehstueckt, same same wie jeden Morgen mit einem ordentlichen starken Vietnamkaffe und einer frischen Mango. Die letzten Stunden in Mui Ne habe ich halb am PC und halb am Strand verbracht, mein Sachen gepackt und dann in den gecharterten Wagen gestiegen. Wow, ich haette nicht gedacht, dass ich noch einmal so nobel durch die gegend chauffiert werden wuerde. Ein riesiger Ford Schlitten hat mich dann in die Berge nach Dalat gebracht, wo ich bei Anbruch der Dunkelheit angekommen bin und mein Easy Rider Fueherer Dunc schon auf mich gewartet hat. Bin dann in einen sehr netten Hotel (Empress Hotel) direkt am Ufer des Sees eingecheckt und habe danach mit Dunc noch zu Abend gegessen und ein oder zwei Bierchen getrunken und mich dann noch spaet abend an den PC gesessen und diesen Bericht verfasst. Morgen geht es auf einer spannenden 4 Tage Reise mit zwei Mopeds/Motorraedern von Dalat in die Bergregion in Zentral Vietnam und danach all the way down to crazy Saigon. Wird sicherlich super Klasse. Alle mit denen ich gesprochen habe, haben von dem Trip mit den Easy Rider Jungs geschwaermt und mein Fuherer wurde mir persoenlich empfohlen. Also Mutti, mach Dir keine Sorgen. Alles wird gut!




Habe alles bestellt was auf der Karte war, denn gebucht ist gebucht und Fruehstueck ist nunmal inklusive… Hatte mir vorgenommen, dann mittags nichts mehr zu essen um ein wenig von den Rollen im Bauchbereich wegzubekommen, ausser 6 Kugeln Eis habe ich dann auch nichts gegessen… Der Nachmittag verging am Strand und mit Musik im Ohr wie im Fluge.
Ich hatte eigentlich damit spekuliert, einen Kite Surf Kurs zu machen, dann waere ich auch noch laenger geblieben. Aber der Wind hat mir eine Strich durch die Rechnung gemacht und wollte und wollte einfach nicht staerker werden. Aber Kite surfen waere noch einmal etwas, was mich echt reizen wuerden. Zum Sonnenuntergang habe ich mir mein Mofa geschnappt und bin zum Hafen gefahren. Herrliche Farben haben sich im Meer gespiegelt und eine sehr romantische Stimmung hat die Bucht erfasst. Waere auch eine ideale Situation fuer einen gemeinsamen Spazierang mit einem huebschen Maedchen am Strand gewesen, aber ich hatte nur das Mofa, meinen treuen Freund mit mir…


Eva und Mike sind an diesem Tag auch nachmittags gefahren, sodass ich dann abends das erste mal seit langem wieder allein im Restaurant gesessen habe. War etwas ungewohnt und bisschen bloed, da auch nur Paaerchen oder russische Grueppchen, die jedes Mal den groessten lebenden Hummer im Aquarium bestellt haben, unterwegs waren.
Den naechsten Morgen bin ich dann nochmal zu den Duenen gefahren, weil wir beim ersten Mal erst sehr spaet eingetroffen sind und zu dem Zeitpunkt das Licht schon ziemlich grell war und daher die Fotos nicht optimal. Ich bin ja ein Perfektionist und Stressmaker und das war das ideale Programm um nicht zu sehr in den Entspannungsmode zu verfallen.

Danach habe wieder schoen gefruehstueckt, same same wie jeden Morgen mit einem ordentlichen starken Vietnamkaffe und einer frischen Mango. Die letzten Stunden in Mui Ne habe ich halb am PC und halb am Strand verbracht, mein Sachen gepackt und dann in den gecharterten Wagen gestiegen. Wow, ich haette nicht gedacht, dass ich noch einmal so nobel durch die gegend chauffiert werden wuerde. Ein riesiger Ford Schlitten hat mich dann in die Berge nach Dalat gebracht, wo ich bei Anbruch der Dunkelheit angekommen bin und mein Easy Rider Fueherer Dunc schon auf mich gewartet hat. Bin dann in einen sehr netten Hotel (Empress Hotel) direkt am Ufer des Sees eingecheckt und habe danach mit Dunc noch zu Abend gegessen und ein oder zwei Bierchen getrunken und mich dann noch spaet abend an den PC gesessen und diesen Bericht verfasst. Morgen geht es auf einer spannenden 4 Tage Reise mit zwei Mopeds/Motorraedern von Dalat in die Bergregion in Zentral Vietnam und danach all the way down to crazy Saigon. Wird sicherlich super Klasse. Alle mit denen ich gesprochen habe, haben von dem Trip mit den Easy Rider Jungs geschwaermt und mein Fuherer wurde mir persoenlich empfohlen. Also Mutti, mach Dir keine Sorgen. Alles wird gut!


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14. und 15. Mai Mui Ne Vietnam
hahnst, 22:45h
Nach den Party und Actiontagen in Nha Trang wollte ich endlich auch die Ruhe und einen einsamen Strand geniessen, an dem ich einfach lesen kann, mit dem Rauschen der Wellen im Hintergrund und einem tuerkisfarbenen Meer. Alles das findet man in Mui Ne, suedlich von Nha Trang ca. 3 Autostunden von Saigon entfernt. Eigentlich wollte ich ja nach Dalat in die Berge fahren, aber das Wetter war mir einfach zu unbestaendig und ich hatte keine Lust, jeden Tag klitschnass auf einem Mofa zu hocken und mit einer Lungenentzuendung nach Hause zu kommen. Da Mui Ne auch noch ein ganz spezifisches, auf die grossen Sandduenen zurueckzufuehrendes, Mikroklima besitzt, was den Reisefuehrern zufolge Sonnenschein und Wind garantiert, habe ich mich kurzentschlossen morgens in den Bus gesetzt und bin aus dem mit Platzregen nur so umsichschlagenden Nha Trang gefluechtet.
Die Busfahrt hat wie ueblich laenger gedauert als erwartet und natuerlich wurden wir zunaechst zu einem entlegenen Restaurant bugsiert, damit der Touroperator auch den letzten Cent oder Dong Profit rausquetschen kann. Ich habe mir dann ein Moto genommen und bin zu einigen netten Resorts gefahren, weil ich nach 6 Wochen endlich mal mehr bezahlen und bekommen wollte als ein 15 Dollar Hotel. Habe einen guten Tip von einem Kite Surf Typen aus Frankreich bekommen und bin dann im Cocobeach Resort eingecheckt, ein sehr schoenes Resort mit herrlichem Strandabschnitt, wunderschoenen mit Holz getaeffelten Bungalows und Klasse Service und Strandrestaurant.
Ich hatte ein wenig Angst in dieser romantischen Idylle nur mit mir und meinem besten Freund den ipod die tage verbringen zu muessen. Aber gluecklicherweise habe ich am ersten Tag gleich als ich angekommen war in dem angrenzenden Strandrestaurant Eva und Mike entdeckt, die ich bereits in Sapa kennengelernt hatte und die dort oben in den Bergen einen Hoellenritt beschritten haben und den hoechsten Berg Vietnams bestiegen hatten. Aber eigentlich haben sie mich entdeckt, denn ich habe ja neben meiner Uhr auch meine Brille zuhause gelassen… Jedenfalls haben die zwei in Sapa echt ein hartes Programm durchgezogen, waehrend wir uns von Mopeds den Berg wieder hochfahren lassen haben, nachdem wir gemuetlich ins Tal geschlendet sind.
Jetzt aber wieder zurueck zu Mui Ne. Wir sind dann ins Quatschen gekommen und haben dann angefangen, Beachvolleyball zu spielen. Da an diesem Strand auf 100 Strandmeter hoechstens 14 Menschen zu sehen waren, war es ziemlich schwer zwei Mannschaften zusammenzustellen. Wir haben dann aber die Bediensteten des Cocobeach Resorts verhaftet (musste erst mit der Rezeption sprechen) und haben dann jeden einigermassen fit aussehenden Strandbesucher, der bei uns vorbeilief angequatscht, ob sie nicht mitspielen wollen. Dadurch haben wir dann auch Uwe und Alex kennengelernt. Alex ist Amerikaner und wohnt in LA. Uwe war sein Wohngenosse, als beide noch in Aspen/Colorado gewohnt haben. Uwe ist Snowboardtainer und macht so ungefaher jeden coolen Sport, den es so gibt auf der Welt. Er hat wirklich das geschaftt, was die wenigsten hinbekommen, naemlich mit den Dingen das Geld zu verdienen, mit denen man am meisten Spass hat. Die beiden waren austrainiert, konnten entsprechende Strandbraeunung aufweisen und waren ziemlich cool drauf. Hat echt super viel Spass gemacht und wir haben dann bis Sonnenuntergang gespielt und danach sind wir in das nicht so wirklich erfrischende Meer gesprungen. Das Wasser war fast genauso warm wie die Luft. Da wir uns so gut verstanden haben und wir irgendwie alle keine Lust hatten, allein essen zu gehen, haben wir uns dann gleich zum Dinner verabredet.
Mike und Eva hatten einen Super-Tip und wir sind dann in ein Restaurant gegangen, die frisch gefangen Hummer, Tintenfisch, Riesengarnelen etc. am Grill zubereiten und eine nach Wunsch zusammengestellte Sauce zaubern. Ich habe es richtig knallen lassen und neben einem ordentlichen Hummer auch noch Tiger Prawns bestellt und danach ein Banana Flambee gegessen mit extra viel Vanille Eis. Wow, das war echt super lecker und sicherlich einer meiner kulinarischen Hoehepunkte auf der Reise. Es war so super, dass wir die naechsten Tage wieder in das gleiche Lokal gegangen sind.
Nach dem Besuch des kulinarischen Genusstempels sind wir dann noch in einer Bar versackt und Alex hat uns allen mal gezeigt, wie Billard wirklich geht. Habe ganz schoen alt ausgesehen. Naja, dafuer spiele ich ein wenig besser Beachvolleyball… Aber alles in allem ziemlich tote Hose in dem Nest, da a) Nebensaison und b) eher eine versteckter Ort, der noch nicht ganz von der Touriwelle ueberschwemmt wurde.

Bin dann in mein frisch gemachtes und mit weissen Bettlaken verziertes Kingsize Bettchen gestiegen und bin mit Meeresrauschen im Hintergrund eingeschlafen…
Den naechsten Tag ging es dann in die Duenen und wir hatten Riesenspass mit dem Jeep und den Plastikuntersetzernm mit denen wir dann die Duenen runtergesaust sind.

Nachmittags haben wir dann noch ein wenig am Strand relaxed und sind abends gemeinsam Essen gegangen. Ein herrlicher Tag!



Die Busfahrt hat wie ueblich laenger gedauert als erwartet und natuerlich wurden wir zunaechst zu einem entlegenen Restaurant bugsiert, damit der Touroperator auch den letzten Cent oder Dong Profit rausquetschen kann. Ich habe mir dann ein Moto genommen und bin zu einigen netten Resorts gefahren, weil ich nach 6 Wochen endlich mal mehr bezahlen und bekommen wollte als ein 15 Dollar Hotel. Habe einen guten Tip von einem Kite Surf Typen aus Frankreich bekommen und bin dann im Cocobeach Resort eingecheckt, ein sehr schoenes Resort mit herrlichem Strandabschnitt, wunderschoenen mit Holz getaeffelten Bungalows und Klasse Service und Strandrestaurant.
Ich hatte ein wenig Angst in dieser romantischen Idylle nur mit mir und meinem besten Freund den ipod die tage verbringen zu muessen. Aber gluecklicherweise habe ich am ersten Tag gleich als ich angekommen war in dem angrenzenden Strandrestaurant Eva und Mike entdeckt, die ich bereits in Sapa kennengelernt hatte und die dort oben in den Bergen einen Hoellenritt beschritten haben und den hoechsten Berg Vietnams bestiegen hatten. Aber eigentlich haben sie mich entdeckt, denn ich habe ja neben meiner Uhr auch meine Brille zuhause gelassen… Jedenfalls haben die zwei in Sapa echt ein hartes Programm durchgezogen, waehrend wir uns von Mopeds den Berg wieder hochfahren lassen haben, nachdem wir gemuetlich ins Tal geschlendet sind.
Jetzt aber wieder zurueck zu Mui Ne. Wir sind dann ins Quatschen gekommen und haben dann angefangen, Beachvolleyball zu spielen. Da an diesem Strand auf 100 Strandmeter hoechstens 14 Menschen zu sehen waren, war es ziemlich schwer zwei Mannschaften zusammenzustellen. Wir haben dann aber die Bediensteten des Cocobeach Resorts verhaftet (musste erst mit der Rezeption sprechen) und haben dann jeden einigermassen fit aussehenden Strandbesucher, der bei uns vorbeilief angequatscht, ob sie nicht mitspielen wollen. Dadurch haben wir dann auch Uwe und Alex kennengelernt. Alex ist Amerikaner und wohnt in LA. Uwe war sein Wohngenosse, als beide noch in Aspen/Colorado gewohnt haben. Uwe ist Snowboardtainer und macht so ungefaher jeden coolen Sport, den es so gibt auf der Welt. Er hat wirklich das geschaftt, was die wenigsten hinbekommen, naemlich mit den Dingen das Geld zu verdienen, mit denen man am meisten Spass hat. Die beiden waren austrainiert, konnten entsprechende Strandbraeunung aufweisen und waren ziemlich cool drauf. Hat echt super viel Spass gemacht und wir haben dann bis Sonnenuntergang gespielt und danach sind wir in das nicht so wirklich erfrischende Meer gesprungen. Das Wasser war fast genauso warm wie die Luft. Da wir uns so gut verstanden haben und wir irgendwie alle keine Lust hatten, allein essen zu gehen, haben wir uns dann gleich zum Dinner verabredet.
Mike und Eva hatten einen Super-Tip und wir sind dann in ein Restaurant gegangen, die frisch gefangen Hummer, Tintenfisch, Riesengarnelen etc. am Grill zubereiten und eine nach Wunsch zusammengestellte Sauce zaubern. Ich habe es richtig knallen lassen und neben einem ordentlichen Hummer auch noch Tiger Prawns bestellt und danach ein Banana Flambee gegessen mit extra viel Vanille Eis. Wow, das war echt super lecker und sicherlich einer meiner kulinarischen Hoehepunkte auf der Reise. Es war so super, dass wir die naechsten Tage wieder in das gleiche Lokal gegangen sind.
Nach dem Besuch des kulinarischen Genusstempels sind wir dann noch in einer Bar versackt und Alex hat uns allen mal gezeigt, wie Billard wirklich geht. Habe ganz schoen alt ausgesehen. Naja, dafuer spiele ich ein wenig besser Beachvolleyball… Aber alles in allem ziemlich tote Hose in dem Nest, da a) Nebensaison und b) eher eine versteckter Ort, der noch nicht ganz von der Touriwelle ueberschwemmt wurde.

Bin dann in mein frisch gemachtes und mit weissen Bettlaken verziertes Kingsize Bettchen gestiegen und bin mit Meeresrauschen im Hintergrund eingeschlafen…
Den naechsten Tag ging es dann in die Duenen und wir hatten Riesenspass mit dem Jeep und den Plastikuntersetzernm mit denen wir dann die Duenen runtergesaust sind.

Nachmittags haben wir dann noch ein wenig am Strand relaxed und sind abends gemeinsam Essen gegangen. Ein herrlicher Tag!



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Sonntag, 13. Mai 2007
9. - 12. Mai Relaxen in Nha Trang
hahnst, 18:56h
Die letzten Tage habe ich endlich mal durchatmen koennen, keine Rucksaecke packen, Busse besteigen, nach Hotels suchen und zwielichtige Pagoden etc besuchen. Ich habe einfach die Sonne und das Meer genossen, bin abends nett ausgegangen und habe mich am Strand entspannt und auch richtig viel Spass beim Jet Ski fahren gehabt.
Ich bin am 9. Mai von Hoi An nach Nha Trang mal wieder geflogen, nur das der Flughafen nicht wie im Lonely Planet um die Ecke ist, sondern nun 30km entfernt liegt. Daher hat die Taxifahrt ungefaehr 1/3 des Flugpreises betragen. Egal, waren nur 15USD. Bin dann in mein Hotel gefahren und habe mich dort mit einem Typen von den sogenannten Easyridern aus Dalat getroffen und im groben abgesprochen, wie wir das mit unserer Biketour machen werden.
Abends war ich dann im Sailing Club, es war warm, die Terasse war voll mit Leuten und spaeter ging auf der Tanzflaeche die Post ab. Habe an der Bar ein paar nette Leute kennengelernt, darunter einen Amerikaner, der a\nach Berlin zog um mit seiner deutschen Freundin zusammenzusein und die ihn dann nach kurzer zeit abserviert hat. Ich konnte ihn nur sehr eingeschraenkt troesten… Die Party ging bis 2 Uhr und danach sind wir dann noch in so einem Afterparty Party Schuppen gelandet, der aber auch ganz witzig war.
Den naechsten Morgen bin ich dann frueh aufgestanden, mit einem Kater und der Verpflichtung um 8.45 Uhr auf einem Boot eine Inseltour zu machen.

Es waren ungefaehr 30 Leute auf dem Boot und wir haben an diesem Tag 4 Inseln besucht, sind geschnorchelt, haben Lieder aus aller Welt gesungen (ich durfte den deutschen part mit Drafi Deutscher’s ‘Marmor Stein und Eisen bricht, aber meine Liebe nicht’ uebernehmen…), haben an einigen Straenden halt gemacht und unsere Reisebericht ausgetauscht.

Nachdem ich die erste Stunde erst einmal auf dem Deck geschlafen habe, bin ich dann bei dem Schnorcheleinsatz langsam wieder aufgewacht. Obwohl es eigentlich nicht viel zu sehen gab da unten im Wasser. Die zweite Station war ein Strand auf einer Insel wo ich dann das erste Mal Jet SKI gefahren bin und ich gleich Blut geleckt habe. Danach ging es weiter mit Open Bar im Meer, wo der schlechteste Rotwein, den ich getrunken habe im Meer ausgeschenkt.

Alle haben in ihren Rettungsringen gehangen und bei sich lauwarmen Wassertemperatur treiben lassen. Danach ging es noch in ein Aquarium, dass ich aber ausgelassen habe und lieber auf dem Sonnendeck eine Muetze Schlaf nachgeholt habe. Gegen 4 Uhr ging es wieder zurueck an Land und ich habe mich dann fuer den Abend ausgeruht. Dann fing es aber auch gleich richtig an zu regnen, und die Strassen haben sich auf einmal geleert. Ich hatte mich mit einem italienischen Paaerchen zum Dinner verabredet, aber scheinbar war ihnen der Monsunregen zu viel, denn sie sind nicht aufgetaucht. Bloed. Ich bin an dem Abend dann auch sehr schnell im Bett gelandet.
Am naechsten Tag schien wieder die Sonne als ob nichts gewesen waere und ich habe die Gunst der Stunde genutzt und bin sehr frueh in den Louisana Beach Club gegangen, der sehr edel ist, mit herrlichen Liegen am Strand, einem netten Pool, gutem Essen, super service und einem Spitzen Sport Angebot.

Ich habe an dem Morgen gleich dreimal auf dem Jet SKI gesessen und habe die Sau rausgelassen. Es ist so geil mit diesen Dinger ueber die Wellen zu heizen und Haken zu schlagen bis der Arzt kommt.

Danach habe ich es mir am Strand gemuetlich gemacht, ein Buch gelesen und bin mit einem Oesterreicher aus Wien (Freelancer beim Film als Cutter) und einem sehr coolen kanadischen Paaerchen ins Gespraech gekommen.

Mit dieser Kombo sind wir dann abends auch Essen gegangen und danach wieder im Sailing Club gelandet. Gilles, der Kandier, ist ein Sportler, der normalerweise wenig Alkohol trinkt. Wir haben ihn dann dazu gebracht, zwei bis drei dieser grossen Vietnamesischen Cocktails zu trinken und bis in die Puppen zu tanzen.
War ein total cooler Abend, weil wir alle sehr gut zusammengepasst haben und wir alle tierisch viel Spass hatten. Leider habe ich keine kleine Digi Kamera, dann koennte ich mehr von diesen witzigen Fotos schiessen. Jedenfalls sind wir ziemlich alle abgestuerzt an diesem Abend aber Gilles hat es am schlimmsten erwischt. Ich habe ihn den naechsten ganzen Tag nicht gesehen… Er lag mit einem Moerderkater im Bett den ganzen Tag. Seine Freundin fand es aber sehr amuesant, ihn endlich mal die Kontroller verlieren zu sehen. Die zwei sind bereits seit 7 Monaten unterwegs und hatten auch ein paar Spannungen. Gilles meinte, dass eine Weltreise an einem Stueck ziemlich anstrengend und auch nicht optimal ist, weil man in zu kurzer Zeit zuviel sieht. Er hat mir dann noch eine wunderschoene Insel in Malaysia empfohlen mit dem schoensten Strand, den er je gesehen hat (Perhentian Island).
Den naechsten Tag bin ich dann auch mit leichten Kopfschmerzen und hundekaputt an den strand geschlichen, aber der Wind und die Jetski Fahrt haben mich wieder frisch gemacht… Wir haben es dann ganz gemaechlich angehen, lassen, sind Catamaran gefahren (ich habe ja mal einen Cat Segelschein gemacht…),haben uns frische Fruechte und einfach nur ausgespannt. Am Strand sind Damen unterwegs, die Hummer und Krabben gut und frisch und fuer wenig Geld zubereiten. Sah sehr lecker aus, aber ich habe es nicht ausprobiert. WER weiss wie langer der Hummer schon so in den Eimer rumgammelt… Nachmittags hat es wieder angefangen zu regnen und der Regen hoerte dann auch wirklich nicht mehr auf.

Das ist sehr schade, denn es waere so nett, abends noch durch die Stadt zu schlendern. Aber das faellt buchstaeblich ins Wasser. Am Abend waren wir dann alle wieder zusammen Essen und sind dann aber auch geschlossen ins Bett gegangen nach der harten Nacht davor.
Das Wetter wird immer schlechter hier und wenn ich die Wettervorhersagen mir fuer die anderen Orte, die ich noch besuchen will, anschaue, dann kriege ich echt das Grauen. Ueberall Stuerme. Regen und kaum Sonne. Superklasse.
Heute war auch ein ziemlich verregneter Tag und die Sonne kam eigentlich gar nicht raus. Dafuer hat es geregnet ohne Ende, ich sass in einem Internetcafe und als ich wieder rausgeschaut habe, waren die Strassen ueberschwaemmt und die Mofas sind fast abgesoffen.

Daher ging der Tag ohne grosse Ereignisse vorbei, habe mir ein Dampfbad mit anschliessender Massage und ein dickes Eis gegoennt. Apropos dick, irgendwie schlaegt das vietnamesische Essen bei mir ganz schoen an. Muss aufpassen, dass ich noch in meine Badehose passe :-)
Ich habe mich jetzt entschieden, an den naechsten Strand in den Sueden von Vietnam zu fahren. Mui Ne muss sehr sehr schoen sein, aber ziemlich einsam und verlassen. Naja, vielleicht gar nicht so schlecht nach diesen Partytagen…

Ich bin am 9. Mai von Hoi An nach Nha Trang mal wieder geflogen, nur das der Flughafen nicht wie im Lonely Planet um die Ecke ist, sondern nun 30km entfernt liegt. Daher hat die Taxifahrt ungefaehr 1/3 des Flugpreises betragen. Egal, waren nur 15USD. Bin dann in mein Hotel gefahren und habe mich dort mit einem Typen von den sogenannten Easyridern aus Dalat getroffen und im groben abgesprochen, wie wir das mit unserer Biketour machen werden.
Abends war ich dann im Sailing Club, es war warm, die Terasse war voll mit Leuten und spaeter ging auf der Tanzflaeche die Post ab. Habe an der Bar ein paar nette Leute kennengelernt, darunter einen Amerikaner, der a\nach Berlin zog um mit seiner deutschen Freundin zusammenzusein und die ihn dann nach kurzer zeit abserviert hat. Ich konnte ihn nur sehr eingeschraenkt troesten… Die Party ging bis 2 Uhr und danach sind wir dann noch in so einem Afterparty Party Schuppen gelandet, der aber auch ganz witzig war.
Den naechsten Morgen bin ich dann frueh aufgestanden, mit einem Kater und der Verpflichtung um 8.45 Uhr auf einem Boot eine Inseltour zu machen.

Es waren ungefaehr 30 Leute auf dem Boot und wir haben an diesem Tag 4 Inseln besucht, sind geschnorchelt, haben Lieder aus aller Welt gesungen (ich durfte den deutschen part mit Drafi Deutscher’s ‘Marmor Stein und Eisen bricht, aber meine Liebe nicht’ uebernehmen…), haben an einigen Straenden halt gemacht und unsere Reisebericht ausgetauscht.

Nachdem ich die erste Stunde erst einmal auf dem Deck geschlafen habe, bin ich dann bei dem Schnorcheleinsatz langsam wieder aufgewacht. Obwohl es eigentlich nicht viel zu sehen gab da unten im Wasser. Die zweite Station war ein Strand auf einer Insel wo ich dann das erste Mal Jet SKI gefahren bin und ich gleich Blut geleckt habe. Danach ging es weiter mit Open Bar im Meer, wo der schlechteste Rotwein, den ich getrunken habe im Meer ausgeschenkt.

Alle haben in ihren Rettungsringen gehangen und bei sich lauwarmen Wassertemperatur treiben lassen. Danach ging es noch in ein Aquarium, dass ich aber ausgelassen habe und lieber auf dem Sonnendeck eine Muetze Schlaf nachgeholt habe. Gegen 4 Uhr ging es wieder zurueck an Land und ich habe mich dann fuer den Abend ausgeruht. Dann fing es aber auch gleich richtig an zu regnen, und die Strassen haben sich auf einmal geleert. Ich hatte mich mit einem italienischen Paaerchen zum Dinner verabredet, aber scheinbar war ihnen der Monsunregen zu viel, denn sie sind nicht aufgetaucht. Bloed. Ich bin an dem Abend dann auch sehr schnell im Bett gelandet.
Am naechsten Tag schien wieder die Sonne als ob nichts gewesen waere und ich habe die Gunst der Stunde genutzt und bin sehr frueh in den Louisana Beach Club gegangen, der sehr edel ist, mit herrlichen Liegen am Strand, einem netten Pool, gutem Essen, super service und einem Spitzen Sport Angebot.

Ich habe an dem Morgen gleich dreimal auf dem Jet SKI gesessen und habe die Sau rausgelassen. Es ist so geil mit diesen Dinger ueber die Wellen zu heizen und Haken zu schlagen bis der Arzt kommt.

Danach habe ich es mir am Strand gemuetlich gemacht, ein Buch gelesen und bin mit einem Oesterreicher aus Wien (Freelancer beim Film als Cutter) und einem sehr coolen kanadischen Paaerchen ins Gespraech gekommen.

Mit dieser Kombo sind wir dann abends auch Essen gegangen und danach wieder im Sailing Club gelandet. Gilles, der Kandier, ist ein Sportler, der normalerweise wenig Alkohol trinkt. Wir haben ihn dann dazu gebracht, zwei bis drei dieser grossen Vietnamesischen Cocktails zu trinken und bis in die Puppen zu tanzen.
War ein total cooler Abend, weil wir alle sehr gut zusammengepasst haben und wir alle tierisch viel Spass hatten. Leider habe ich keine kleine Digi Kamera, dann koennte ich mehr von diesen witzigen Fotos schiessen. Jedenfalls sind wir ziemlich alle abgestuerzt an diesem Abend aber Gilles hat es am schlimmsten erwischt. Ich habe ihn den naechsten ganzen Tag nicht gesehen… Er lag mit einem Moerderkater im Bett den ganzen Tag. Seine Freundin fand es aber sehr amuesant, ihn endlich mal die Kontroller verlieren zu sehen. Die zwei sind bereits seit 7 Monaten unterwegs und hatten auch ein paar Spannungen. Gilles meinte, dass eine Weltreise an einem Stueck ziemlich anstrengend und auch nicht optimal ist, weil man in zu kurzer Zeit zuviel sieht. Er hat mir dann noch eine wunderschoene Insel in Malaysia empfohlen mit dem schoensten Strand, den er je gesehen hat (Perhentian Island).
Den naechsten Tag bin ich dann auch mit leichten Kopfschmerzen und hundekaputt an den strand geschlichen, aber der Wind und die Jetski Fahrt haben mich wieder frisch gemacht… Wir haben es dann ganz gemaechlich angehen, lassen, sind Catamaran gefahren (ich habe ja mal einen Cat Segelschein gemacht…),haben uns frische Fruechte und einfach nur ausgespannt. Am Strand sind Damen unterwegs, die Hummer und Krabben gut und frisch und fuer wenig Geld zubereiten. Sah sehr lecker aus, aber ich habe es nicht ausprobiert. WER weiss wie langer der Hummer schon so in den Eimer rumgammelt… Nachmittags hat es wieder angefangen zu regnen und der Regen hoerte dann auch wirklich nicht mehr auf.

Das ist sehr schade, denn es waere so nett, abends noch durch die Stadt zu schlendern. Aber das faellt buchstaeblich ins Wasser. Am Abend waren wir dann alle wieder zusammen Essen und sind dann aber auch geschlossen ins Bett gegangen nach der harten Nacht davor.
Das Wetter wird immer schlechter hier und wenn ich die Wettervorhersagen mir fuer die anderen Orte, die ich noch besuchen will, anschaue, dann kriege ich echt das Grauen. Ueberall Stuerme. Regen und kaum Sonne. Superklasse.
Heute war auch ein ziemlich verregneter Tag und die Sonne kam eigentlich gar nicht raus. Dafuer hat es geregnet ohne Ende, ich sass in einem Internetcafe und als ich wieder rausgeschaut habe, waren die Strassen ueberschwaemmt und die Mofas sind fast abgesoffen.

Daher ging der Tag ohne grosse Ereignisse vorbei, habe mir ein Dampfbad mit anschliessender Massage und ein dickes Eis gegoennt. Apropos dick, irgendwie schlaegt das vietnamesische Essen bei mir ganz schoen an. Muss aufpassen, dass ich noch in meine Badehose passe :-)
Ich habe mich jetzt entschieden, an den naechsten Strand in den Sueden von Vietnam zu fahren. Mui Ne muss sehr sehr schoen sein, aber ziemlich einsam und verlassen. Naja, vielleicht gar nicht so schlecht nach diesen Partytagen…

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Dienstag, 8. Mai 2007
8. Mai Ein weiterer Tag in den Umzugskabinen Hoi Ans...
hahnst, 18:20h
Heute morgen bin ich in aller Herrgottsfruehe auf mein Mietmofa gestiegen und bin Richtung My Son gefahren, der alten Koenigsstadt der Champas, die vor den Nyugen Vietnam regiert haben.
Die Tempel und Anlagen in My Son sind aehnlich wie die Tempel in Angkor Wat in Kambodscha, aber bei weitem nicht so gut erhalten bzw. Imposant. Das Champa haben Vietnam vom 4. bis zum 11. Jahrhundert beherrscht.
Der Weg nach My Son war superschoen, endlich konnte ich wieder anhalten wo ich wollte, die Bauern beim Reisernten beobachten, auf einen Schulhof gehen und die Doerfer und Landschaft in meinem Tempo und nicht auf dem Ruecksitz eines Minibiusses geniessen.

Es ist einfach Klasse zu sehen, wie z.B. Hnderte von Jungs und Maedchen in ihren schnicken Schuluniformen nach der Schule mit ihrem Fahrrad nach Hause fahren.
Das war eigentlich das schoenste an dem Ausflug, denn die Ruinen in My Son sind jetzt nicht so beeindruckend und man braucht schon viel Phantasie um sich vorstellen zu koennen, wie diese Koenigsstadt einmal ausgesehen hat. Die Amis haben hier die Vietcong volles Programm in Besachuss genommen und so ziemlich jeden Tempel, der noch stand, weggebombt.
Wieder zurueck in Hoi An, wurden die letzten Aenderungen an den Anzuegen vorgenommen und danach ging es zum ersten Mal an den Strand. Ah, war das herrlich, sich in eine Liege zu schmeissen, sich in die Sonne zu legen, einen Mango Banana Shake zu trinken und einfach mal die Selle baumeln zu lassen. Das Meer ist hier ziemlich wild und die Wellen waren eine Wucht. Hat echt Spass gemacht sich, sich in die Wellen zu schmeissen. Bin dann in der Nachmittagssonne eingedoest und danach noch ein wenig am Strand spazieren gegangen. Zwei Schweiserinnen haben mich dann ganz verzweifelt nach Bars gefragt, wo abends hier noch richtig was los ist, leider konnte ich ihnen da auch nicht weiter helfen…
So und jetzt sitze ich schon wieder viel zu lange vor dem Computer, mein Magen knurrt und mein Koerper schreit nach einer Dusche. Werde jetzt noch den letzten Abend in Hoi An geniessen und morgen fliege ich dann nach Nha Trang, wo mich hoffentlich Strand, Sonne und Spass erwarten…

Die Tempel und Anlagen in My Son sind aehnlich wie die Tempel in Angkor Wat in Kambodscha, aber bei weitem nicht so gut erhalten bzw. Imposant. Das Champa haben Vietnam vom 4. bis zum 11. Jahrhundert beherrscht.
Der Weg nach My Son war superschoen, endlich konnte ich wieder anhalten wo ich wollte, die Bauern beim Reisernten beobachten, auf einen Schulhof gehen und die Doerfer und Landschaft in meinem Tempo und nicht auf dem Ruecksitz eines Minibiusses geniessen.

Es ist einfach Klasse zu sehen, wie z.B. Hnderte von Jungs und Maedchen in ihren schnicken Schuluniformen nach der Schule mit ihrem Fahrrad nach Hause fahren.
Das war eigentlich das schoenste an dem Ausflug, denn die Ruinen in My Son sind jetzt nicht so beeindruckend und man braucht schon viel Phantasie um sich vorstellen zu koennen, wie diese Koenigsstadt einmal ausgesehen hat. Die Amis haben hier die Vietcong volles Programm in Besachuss genommen und so ziemlich jeden Tempel, der noch stand, weggebombt.
Wieder zurueck in Hoi An, wurden die letzten Aenderungen an den Anzuegen vorgenommen und danach ging es zum ersten Mal an den Strand. Ah, war das herrlich, sich in eine Liege zu schmeissen, sich in die Sonne zu legen, einen Mango Banana Shake zu trinken und einfach mal die Selle baumeln zu lassen. Das Meer ist hier ziemlich wild und die Wellen waren eine Wucht. Hat echt Spass gemacht sich, sich in die Wellen zu schmeissen. Bin dann in der Nachmittagssonne eingedoest und danach noch ein wenig am Strand spazieren gegangen. Zwei Schweiserinnen haben mich dann ganz verzweifelt nach Bars gefragt, wo abends hier noch richtig was los ist, leider konnte ich ihnen da auch nicht weiter helfen…
So und jetzt sitze ich schon wieder viel zu lange vor dem Computer, mein Magen knurrt und mein Koerper schreit nach einer Dusche. Werde jetzt noch den letzten Abend in Hoi An geniessen und morgen fliege ich dann nach Nha Trang, wo mich hoffentlich Strand, Sonne und Spass erwarten…

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7. Mai Hoi An (Zentralvietnam)
hahnst, 18:20h
Ja, habe den halben Tag mit der Besichtung der Stadt verbracht... Morgens bin ich ganz frueh auf den Fischmarkt gegangen, das war eine Augenweide und eine Reizueberflutung fuer alle Sinne. Im Guten wie im Schlechten Sinne.
Ich habe immer aufgepasst, dass die mir nicht die Fischsosse ueber meine Klamotten schuetten, damit ich danach nicht rieche wie eine Fischkutter.

...und die andere Haelfte mit dem Anprobieren von Anzuegen. Und habe dann auch noch den Fehler gemacht zu glauben, dass die Vietnamesen italienische Schuhe in einigermassen Qualitaet kopieren koennen. SIE KOENNEN ES NICHT!!! Lasst Euch das gesagt sein und vermeidet es auf jeden Fall, hier Schuhe zu bestellen. Das wird ein grosser Reinfall. Sie zeigen Dir die Schuhe von Gucci und Zegna und wer weiss von wem und zum Schluss kriegst Du ein paar Treter in bewaehrter RENO Qualitaet. Solche Elefantenschuhe, wie sie mir vorgefuehrt wurden sieht man sonst nur im Sonder Super Billisch Ramschverkauf. EINE EINZIGE KATASTROPHE. Ich muss nur zusehen, dass ich meine Kohle wieder bekomme. Sonst sind die Ersparnisse beim Smoking gleich wieder zum Teil aufgebraucht.
Der Tag ist wie im Fluge vergangen. Abends habe ich dann mit Mat und Sonja in einem Fischrestaurant gegessen und Krabben bestellt. Ich glaube, dass war meine erste ganze und so schnell auch mein letzte Krabbe. Um das bisschen Fleisch aus den Greifarmen zu puhlen, brauchst Du schon chirurgische Fingerfertigkeiten und danach hast noch mehr Kohldampf als vorher. Habe dann noch einen ordentlichen Cheescake mit extra Kalorien verspeist. Das hat dann meine Stimmung wieder auf Hoechststaende gebracht. Heute war es endlich mal nicht regnerisch und die Sonne kam ab und zu mal raus.
Ich habe immer aufgepasst, dass die mir nicht die Fischsosse ueber meine Klamotten schuetten, damit ich danach nicht rieche wie eine Fischkutter.

...und die andere Haelfte mit dem Anprobieren von Anzuegen. Und habe dann auch noch den Fehler gemacht zu glauben, dass die Vietnamesen italienische Schuhe in einigermassen Qualitaet kopieren koennen. SIE KOENNEN ES NICHT!!! Lasst Euch das gesagt sein und vermeidet es auf jeden Fall, hier Schuhe zu bestellen. Das wird ein grosser Reinfall. Sie zeigen Dir die Schuhe von Gucci und Zegna und wer weiss von wem und zum Schluss kriegst Du ein paar Treter in bewaehrter RENO Qualitaet. Solche Elefantenschuhe, wie sie mir vorgefuehrt wurden sieht man sonst nur im Sonder Super Billisch Ramschverkauf. EINE EINZIGE KATASTROPHE. Ich muss nur zusehen, dass ich meine Kohle wieder bekomme. Sonst sind die Ersparnisse beim Smoking gleich wieder zum Teil aufgebraucht.
Der Tag ist wie im Fluge vergangen. Abends habe ich dann mit Mat und Sonja in einem Fischrestaurant gegessen und Krabben bestellt. Ich glaube, dass war meine erste ganze und so schnell auch mein letzte Krabbe. Um das bisschen Fleisch aus den Greifarmen zu puhlen, brauchst Du schon chirurgische Fingerfertigkeiten und danach hast noch mehr Kohldampf als vorher. Habe dann noch einen ordentlichen Cheescake mit extra Kalorien verspeist. Das hat dann meine Stimmung wieder auf Hoechststaende gebracht. Heute war es endlich mal nicht regnerisch und die Sonne kam ab und zu mal raus.
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6. Mai Fahrt nach Hue und Weiterfahrt nach Hoi An
hahnst, 18:19h
Der dritte Tag mit Regen in Folge. Langsam geht mir das Wetter echt auf die Nuesse, insbesondere wenn ich die Wetteraussichten in Deutschland sehe. Wahrscheinlich ist mein Buchsbaum auf meiner Terasse schon laengst vertrocknet. Mist daran habe ich gar nicht gedacht. Waere jammerschade.
Hue ist die alte Koenigsstadt Vietnams, wurde aber in den Kriegen mit Frankreich und den Amis ziemlich zerstoert, so dass von dem Koenigspalast nicht mehr viel uebrig ist.


War trotzdem interessant, sich die Reste anzuschauen. Insbesondere die Grabstaetten der Koenige waren imposant, eingebettet in einem Park und mit mehr als 15 Gebaeuden (insbesondere fuer die zum Teil mehr als 100 Konkubinen, die nach dem Tod des Herrschers in diesem Areal verbleiben mussten bis sie dahingeschieden sind).

Ich habe die Tour bei Dauerregen auf einem Mofa gemacht, wir wollten naemlich gegen 2 Uhr schon wieder weiter Richtung Hoi An, da das Wetter so mies war. War ne ziemlich knappe Geschichte, denn ich haette fast den Bus verpasst, da ich mich in der Stadt verfahren habe.

Ziemlich durchnaesst ging es dann in einem Bus nach Hoi An, wo wir gegen 17 Uhr angekommen sind. Hoi An ist das Paradies fuer Anzuege und sonstige Schneiderwaren (NICHT FUER SCHUHE, wie ich spaeter feststellen musste…)
Habe gleich am ersten Tag einen Smoking und ein paar Sommersachen machen lassen. War echt ziemlich guenstig, wenn du hier auch nichts geschenkt bekommst. Die Stadt ist total entspannend, sehr schoen Gassen, nette Lokale und weniger Stress als in Hanoi oder Hue. Hier kann man es wirklich ein paar Tage aushalten und das muss man auch wenn man will, dass die Anzuege ordentlich aussehen am Schluss…
Hue ist die alte Koenigsstadt Vietnams, wurde aber in den Kriegen mit Frankreich und den Amis ziemlich zerstoert, so dass von dem Koenigspalast nicht mehr viel uebrig ist.


War trotzdem interessant, sich die Reste anzuschauen. Insbesondere die Grabstaetten der Koenige waren imposant, eingebettet in einem Park und mit mehr als 15 Gebaeuden (insbesondere fuer die zum Teil mehr als 100 Konkubinen, die nach dem Tod des Herrschers in diesem Areal verbleiben mussten bis sie dahingeschieden sind).

Ich habe die Tour bei Dauerregen auf einem Mofa gemacht, wir wollten naemlich gegen 2 Uhr schon wieder weiter Richtung Hoi An, da das Wetter so mies war. War ne ziemlich knappe Geschichte, denn ich haette fast den Bus verpasst, da ich mich in der Stadt verfahren habe.

Ziemlich durchnaesst ging es dann in einem Bus nach Hoi An, wo wir gegen 17 Uhr angekommen sind. Hoi An ist das Paradies fuer Anzuege und sonstige Schneiderwaren (NICHT FUER SCHUHE, wie ich spaeter feststellen musste…)
Habe gleich am ersten Tag einen Smoking und ein paar Sommersachen machen lassen. War echt ziemlich guenstig, wenn du hier auch nichts geschenkt bekommst. Die Stadt ist total entspannend, sehr schoen Gassen, nette Lokale und weniger Stress als in Hanoi oder Hue. Hier kann man es wirklich ein paar Tage aushalten und das muss man auch wenn man will, dass die Anzuege ordentlich aussehen am Schluss…
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4. und 5.Mai Trip in die Halong Bay auf dem Luxusdampfer Dragons Pearl
hahnst, 18:14h
Heute ging es also in die malerische Halong Bay mit mehr als 2000 kleinen Insel und Felsen in der Bucht vor Hanoi. Ich hatte mich schon sehr darauf gefreut, da ich eines der schoensten Boote gebucht hatte und es mir mal so richtig gut gehen lassen wollte. Schon einen Cocktail trinken auf der Sonnenterasse des Bootes etc. Das Boot hat 18 Kabinen und ca. 36 Gaeste. Nach der 4 stuendigen Fahrt sind wir dann gegen 12 Uhr aufs Boot gekommen, alles prima nur leider hat es angefangen zu regnen und der Himmel war sehr dunkel und die Sicht ziemlich mies.

Wir haben es uns aber erst einmal in unseren Kajueten bequem gemacht und gehofft, dass der Regen bald wieder aufhoert. Aber pustekuchen, der Regen wurde zunaechst auch noch staerker und es kuehlte sich merkluich ab. War echt eine Klasse Idee, Daniel alle meine langen Klamotten mitgegeben habe. Habe dann alle meine T-Shirts angezogen, um eine Unterkuehlung zu vermeiden. Irgendwann, hat sich dann zumindest der Regen gelegt und wir konnten dann einen kleinen Ausflug auf eine Insel machen, wo ich die giftigste Schlange Vietnams hautnah erleben durfte.

Die Leute mit mir auf dem Luxusliner Dragon’s Pearl waren eigentlich sehr interessant: ein staendig betrunkener aber weitgereister Ami in den spaeten 40er, 20 Paaerchen, die auf dem Weg in eine neuen Heimat waren, alle ohne Job und feste Bleibe, dafuer aber sehr cool und relaxed. (die einen zog es nach UK von Neuseeland und die anderen von Japan nach Australien). Dann noch ein Honeymoon Paaerchen, dass sich aber sehr rar gemacht hat und ein Kolumbianer Paaerchen, der Freund war aber halb Schweizer und hat in St. Gallen srtudiert und nun in Peking einen Job angenommen.
Abends haben wir dann super gegessen, auch wenn mich davor der Suess-Heiss-Hunger gepackt hat und ich bei einem der schwimmenden Maerkte fuer einen voellig ueberzogenen Preis Oreo Kekse eingkauft und vertilgt hatte.
Gegen 10.30 Uhr war dann Ruhe auf dem Boot, nur auf einigen der anderen geparkten Boote war noch richtig Stimmung. Leider gab es kein Shuttle Boot… Der betrunkene Ami wurde dann noch von der weiblichen Reiseleitung angebaggert, nach dem Motto, brauchst Du denn nicht noch eine Frau. Da habe ich mich schnell verzogen…

Bin dann in dem herrlich Bett friedlich aber leicht unterkuehlt eingeschlafen…
Den naechsten Morgen wollte ich dann extra frueh aufstehen, um den Sonnenaufgang zwischen den Felsfoirmationen zu beobachten, nachdem ich aber die Gardine weggezogen habe und ich nur ein tiefes dunkles Grau am Himmel sah, habe ich mich gleich wieder umgedreht…
Fruehstueck haben wir dann draussen auf dem Deck zelebriert, es hatte mittlerweile aufgehoert zu regnen. Der Vietnam Kaffee ist immer wieder Klasse…

Nach einer Stunde crusien durch die Bucht sind wir irgendwann zu einer Grotte gefahren, ganz nach dem Motto “another hole in …” ihr wisst schon… Aber die Hoehle war sehr schoen und farbig illuminiert, das war ganz nett. Bin wahrscheinlich durch die vielen Dinge der letzten Wochen ein wenig verwoehnt.

Nach zwei weiteren und fast heiteren Stunden durch die Bucht mit Brunch ging es auch schon wieder Richtung Hafen und danach nach Hanoi in einem 4 stuendigen Busmarathon. Ich hatte auch noch mein Flugticket geaendert, so dass ich gleich am gleichen Abend noch Richtung Sueden in die Mitte Vietnams nach Hue geflogen bin. Mat und Sonja (das Paaerchen, dass nach Australien zieht) haben mich begleitet, wir sind im gleichen Hotel abgestiegen und gemeinsam Essen gegangen. Mein erster Burger in 6 Wochen! War Klasse…

Wir haben es uns aber erst einmal in unseren Kajueten bequem gemacht und gehofft, dass der Regen bald wieder aufhoert. Aber pustekuchen, der Regen wurde zunaechst auch noch staerker und es kuehlte sich merkluich ab. War echt eine Klasse Idee, Daniel alle meine langen Klamotten mitgegeben habe. Habe dann alle meine T-Shirts angezogen, um eine Unterkuehlung zu vermeiden. Irgendwann, hat sich dann zumindest der Regen gelegt und wir konnten dann einen kleinen Ausflug auf eine Insel machen, wo ich die giftigste Schlange Vietnams hautnah erleben durfte.

Die Leute mit mir auf dem Luxusliner Dragon’s Pearl waren eigentlich sehr interessant: ein staendig betrunkener aber weitgereister Ami in den spaeten 40er, 20 Paaerchen, die auf dem Weg in eine neuen Heimat waren, alle ohne Job und feste Bleibe, dafuer aber sehr cool und relaxed. (die einen zog es nach UK von Neuseeland und die anderen von Japan nach Australien). Dann noch ein Honeymoon Paaerchen, dass sich aber sehr rar gemacht hat und ein Kolumbianer Paaerchen, der Freund war aber halb Schweizer und hat in St. Gallen srtudiert und nun in Peking einen Job angenommen.
Abends haben wir dann super gegessen, auch wenn mich davor der Suess-Heiss-Hunger gepackt hat und ich bei einem der schwimmenden Maerkte fuer einen voellig ueberzogenen Preis Oreo Kekse eingkauft und vertilgt hatte.
Gegen 10.30 Uhr war dann Ruhe auf dem Boot, nur auf einigen der anderen geparkten Boote war noch richtig Stimmung. Leider gab es kein Shuttle Boot… Der betrunkene Ami wurde dann noch von der weiblichen Reiseleitung angebaggert, nach dem Motto, brauchst Du denn nicht noch eine Frau. Da habe ich mich schnell verzogen…
Bin dann in dem herrlich Bett friedlich aber leicht unterkuehlt eingeschlafen…
Den naechsten Morgen wollte ich dann extra frueh aufstehen, um den Sonnenaufgang zwischen den Felsfoirmationen zu beobachten, nachdem ich aber die Gardine weggezogen habe und ich nur ein tiefes dunkles Grau am Himmel sah, habe ich mich gleich wieder umgedreht…
Fruehstueck haben wir dann draussen auf dem Deck zelebriert, es hatte mittlerweile aufgehoert zu regnen. Der Vietnam Kaffee ist immer wieder Klasse…

Nach einer Stunde crusien durch die Bucht sind wir irgendwann zu einer Grotte gefahren, ganz nach dem Motto “another hole in …” ihr wisst schon… Aber die Hoehle war sehr schoen und farbig illuminiert, das war ganz nett. Bin wahrscheinlich durch die vielen Dinge der letzten Wochen ein wenig verwoehnt.

Nach zwei weiteren und fast heiteren Stunden durch die Bucht mit Brunch ging es auch schon wieder Richtung Hafen und danach nach Hanoi in einem 4 stuendigen Busmarathon. Ich hatte auch noch mein Flugticket geaendert, so dass ich gleich am gleichen Abend noch Richtung Sueden in die Mitte Vietnams nach Hue geflogen bin. Mat und Sonja (das Paaerchen, dass nach Australien zieht) haben mich begleitet, wir sind im gleichen Hotel abgestiegen und gemeinsam Essen gegangen. Mein erster Burger in 6 Wochen! War Klasse…
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3. Mai Trip zur Perfume Pagoda nahe Hanoi
hahnst, 18:13h
Sorry, dass ich die letzten Tage offline war, aber irgendwie bin ich nur umhergereist und hatte keine Zeit, mein Tagebuch ordentlich zu fuehren und Bilder einzustellen. Aber das hole ich jetzt mal nach.
Also am 3. Mai bin ich morgens gegen 5 Uhr in Hanoi angekommen, habe eine Dusche in meinem Hotel genommen, ein paar Emails gecheckt und dann gegen 8 Uhr morgens gleich weiter zur Perfume Pagoda, eine Altarstaette inmitten einer grossen Grotte, die aussieht wie ein Drachenschlund.
Die Vietnamesen sind ja heiss auf jede Pagoda, die es in diesem Land gibt. Die latschen auf noch den hoechsten Berg, um dann Raeucherstaebchen vor einem Buddha Altar anzuzuenden.
Nach rund einer Stunde im Bus mit dem ueblcihen Stop an einem Souvenirmarkt sind wir dann zu dem Ausgangspunkt des Trips angekommen. Da lagen dann rund 1 Millionen Ruderboote fuer die Pilger zur Pagoda. ZU dem Berg mit der Pagoda gelangt man naemlich nur auf dem Wasserwege ueber Kanaele. Es war ziemlich warm an diesem Tag (es sollte der letzte fuer die naechsten 5 Tage sein…) und die leichte Brise auf dem Booetchen hat auch nicht gerade die Hitze gemildert. Aber es war ganz entspannend, die Reisfelder und Enten zu beobachten und auf dem seichten Wasser dahinzugleiten.
Danach ging es dann auf die Insel mit jenem Berg, den es zu erklimmen galt, wenn man die Grotte sehen wollte. Es gab Gott sei Dank neben dem sehr sehr sehr muehsamen Aufstieg per pedes auch noch die Easy Going Alternative Lift. Ich habe natuerlich nach den Schweissausbruch Erfahrungen beim Wasserfall in Luang Prabang die zusaetzlichen 2 Dollar investiert und habe mich hochfahren lassen. Ich glaube dass waren die bestangelegtesten 2 Dollar im ganzen Urlaub.
Oben angekommen, sind wir dann in die Hoelle hinabgestiegen und haben uns die Grotte angeschaut. Wie meinte dann einer meiner Mitreisenden: “It is just another hole in a wall”. Das hat es ziemlich genau getroffen, auch wenn der Eingang ganz imposant war.

Den Weg nach unten bin ich dann gelaufen und ich habe bei jeder Stufe gedacht, wie haette ich wohl ausgesehen, wenn ich die nach oben gelaufen waere. Ich glaube, mich haetten sie erst einmal in ein Sauerstoffzelt legen muessen… Ich habe ein amerikansiches Ehepaar kennengelernt, die mit ueber 70 mehr als 130 Laender besucht haben. War ziemmlich beeeindruckend, genauso wie ihre Ausruestung. Alles vom feinsten, bei der ersten Schauer, haben sie gleich ihr Regencape rausgeholt, ich habe noch nicht einmal einen Pullover, geschweige denn eine Jacke dabei…

Yo, abends bin ich dann mit Sara und David Essen gegangen und ich hatte das leckerste Eis in diesem Urlaub (an Eiscafe Christina kommt natuerlich keiner dran). David hatte extreme Magenschmerzen und war den ganzen Tag ausgefallen. Daher konnten sie auch nicht in die Halong Bay. Es war leider der letzte Abend mit den beiden.
Also am 3. Mai bin ich morgens gegen 5 Uhr in Hanoi angekommen, habe eine Dusche in meinem Hotel genommen, ein paar Emails gecheckt und dann gegen 8 Uhr morgens gleich weiter zur Perfume Pagoda, eine Altarstaette inmitten einer grossen Grotte, die aussieht wie ein Drachenschlund.
Die Vietnamesen sind ja heiss auf jede Pagoda, die es in diesem Land gibt. Die latschen auf noch den hoechsten Berg, um dann Raeucherstaebchen vor einem Buddha Altar anzuzuenden.
Nach rund einer Stunde im Bus mit dem ueblcihen Stop an einem Souvenirmarkt sind wir dann zu dem Ausgangspunkt des Trips angekommen. Da lagen dann rund 1 Millionen Ruderboote fuer die Pilger zur Pagoda. ZU dem Berg mit der Pagoda gelangt man naemlich nur auf dem Wasserwege ueber Kanaele. Es war ziemlich warm an diesem Tag (es sollte der letzte fuer die naechsten 5 Tage sein…) und die leichte Brise auf dem Booetchen hat auch nicht gerade die Hitze gemildert. Aber es war ganz entspannend, die Reisfelder und Enten zu beobachten und auf dem seichten Wasser dahinzugleiten.
Danach ging es dann auf die Insel mit jenem Berg, den es zu erklimmen galt, wenn man die Grotte sehen wollte. Es gab Gott sei Dank neben dem sehr sehr sehr muehsamen Aufstieg per pedes auch noch die Easy Going Alternative Lift. Ich habe natuerlich nach den Schweissausbruch Erfahrungen beim Wasserfall in Luang Prabang die zusaetzlichen 2 Dollar investiert und habe mich hochfahren lassen. Ich glaube dass waren die bestangelegtesten 2 Dollar im ganzen Urlaub.
Oben angekommen, sind wir dann in die Hoelle hinabgestiegen und haben uns die Grotte angeschaut. Wie meinte dann einer meiner Mitreisenden: “It is just another hole in a wall”. Das hat es ziemlich genau getroffen, auch wenn der Eingang ganz imposant war.

Den Weg nach unten bin ich dann gelaufen und ich habe bei jeder Stufe gedacht, wie haette ich wohl ausgesehen, wenn ich die nach oben gelaufen waere. Ich glaube, mich haetten sie erst einmal in ein Sauerstoffzelt legen muessen… Ich habe ein amerikansiches Ehepaar kennengelernt, die mit ueber 70 mehr als 130 Laender besucht haben. War ziemmlich beeeindruckend, genauso wie ihre Ausruestung. Alles vom feinsten, bei der ersten Schauer, haben sie gleich ihr Regencape rausgeholt, ich habe noch nicht einmal einen Pullover, geschweige denn eine Jacke dabei…

Yo, abends bin ich dann mit Sara und David Essen gegangen und ich hatte das leckerste Eis in diesem Urlaub (an Eiscafe Christina kommt natuerlich keiner dran). David hatte extreme Magenschmerzen und war den ganzen Tag ausgefallen. Daher konnten sie auch nicht in die Halong Bay. Es war leider der letzte Abend mit den beiden.
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